Nachdem ich ja in den verschiedensten Ländern Mietwagen mit Treibstoff befüllt habe, ist heute die Folge Island dran. Eigentlich ist Tanken hier in Island eher einfach. Zum Einen muss man quasi kaum auf die Tankenstellenmarke achten, noch auf den Wochentag, noch auf die Tageszeit, noch auf die Lage der Tankstelle. Auch wenn die Tankstelle nur ein überirdischer Tank mit Zapfsäule und sonst nix ist. (Bild liefere ich bei Gelegenheit nach). Es kostet immer das Gleiche (225,5 ISK, maximal mal 225,9 ISK), und der Normalfall für das Bezahlen ist vorab an den Tanksäulenbezahlautomat, die Kreditkarte rein, PIN eingeben, maximale Geldmenge eingeben, Tanksäulennummer eintippen, tanken, FERTIG! Das ist mal entspannt.
Öffnungszeiten: 24h, jeden Tag im Jahr!
Heute war laut Reisevorschlag ein Tag "zum Erkunden" mit ein paar Vorschlägen. Die haben wir dann aber auch gleich umgesetzt. Nicole hatte gestern beim Check-in schon ein Prospekt mit Snowmobil-Touren entdeckt. Heute morgen kurz mit der Wirtin parliert, was das kostet und wo das ist, und so... Sie hat dann freundlicherweise auch gleich für uns angerufen und die gewünschten Auskünfte eingeholt und uns dann auch gleich angemeldet. Dann aber auch los! Die Uhr zeigte 9.15h, Abfahrt um 9.30h "gleich um die Ecke". "Gleich um die Ecke" bedeutet hier übrigens nicht weiter als 30km. Nicole hat sich dann nur kurz die Haare trocken gemacht (warum eigentlich?) und dann aber los. Wir sind dann pünktlich zum Einkleiden angekommen. Rein in den Superjeep, und ab auf den Gletscher (heute dann mal ganz nach oben drauf). Nicole hatte das Grinsen im Gesicht. Erst der Superjeep (Ich glaube sie hat schon heimlich beim mobile.de nach Preisen geguckt), und dann noch Snowmobil fahren.
Da oben hat uns eine Wolke leider etwas die Aussicht vermasselt, es war aber trotzdem toll!
Nach der Snowmobiltour stand die Eisberg-Lagune auf dem Plan. Dort sind wir mit einem Amphibienbus zwischen den Eisbergen rumgetuckert, haben 1000 Jahre altes Eis gelutscht, und ein paar tolle Eindrücke gerhabt. Dicht ran an Eisberge war aber nicht. Das meiste vom Eisberg liegt ja unter Wasser, und die Biester drehen sich manchmal unvermittelt um. Dann will man bitte nicht in der Nähe sein. Auch nicht wenn so ein Brocken vom Gletscher abbricht.
Danach wollten wir noch kurz nach Höfn einkaufen. Ist von der Unterkunft auch "gleich um die Ecke". Dumm nur, dass wir zum Snowmobil fahren die 30km in die andere Richtung gefahren waren. Naja, aber beim Supermarkt "um die Ecke" gelten eben isländische Verhältnisse. Wenn sich noch einmal jemand darüber beschwert, dass EDEKA und ALDI zu weit auseinander liegen, möge er/sie sich bei Gelegenheit einen Flug nach Island buchen...
Hier die Bilder:
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| Hier unser Mietwagen. Keine Ahnung wer seinen Kleinwagen davor geparkt hat. |
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| Das Grinsen beginnt. |
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| ...und geht weiter. |
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| Oben auf dem Gletscher ist es nicht so zerklüftet wie gestern am Eisfall. |
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| Beste Aussicht, hier noch ohne Wolke. |
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| Noch mehr Grinsen! |
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| Wroooooooooooooaaaaam... |
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| Das Teil hatte übrigens einen 600er ROTAX, da kann Nicole mit umgehen! |
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| Die neue Handtaschenkollektion. "1000 years". Neue Marke aus Island. |
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| Leider weder Gin, noch Whiskey dabei gehabt. Mist. |
Das hier ist für die Camping-Interessierten. Da die Isländer ja gerne mal Offroad fahren, gibt es dazu passend gleich die zugehörigen Wohnwagen. Wer da seine Sachen nicht gut verstaut, muss später wohl in den Ecken nachgucken. Stand übrigens beim Supermarkt "um die Ecke" auf dem Parkplatz.
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