Sonntag, 3. Oktober 2010

Wieder da!

Montag morgen 6:49...

Zumindest schon mal in Frankfurt sind wir wieder. Denn da warten wir jetzt auf den Flieger nach Bremen.


Na, wie war's? Könntet Ihr uns jetzt frage, aber das meiste wisst Ihr ja schon. Na, wie war's könnten wir auch Euch fragen. Ich hoffe wir haben Euch mit ein paar netten Geschichten ein wenig unterhalten können.


So insgesamt betrachtet war es auf jeden Fall mal witzig. Als Erstbesucher in die Staaten zu fliegen war schon spannend. Und manchmal sind dann auch profane Dinge etwas knifflig. Das fängt an bei der Bedienung einer Zapfsäule, geht über die richtige Benutzung der Kreditkarte (Debit or Credit, oder doch den fünf(?)stelligen Code, bis zu der Frage wieviel Tip man den bloß für den Guide bei der Paddeltour spendiert hier im Land des Trinkgeldgebens. Na, wir haben uns hoffentlich nicht also auffällig danebenbenommen. Hinter uns her gerannt ist jedenfalls keiner. Aufpassen muss man nur bei der Rechnung, denn manchmal sind schon 15 oder 18 Prozent einfach schon mal auf die Summe draufgeschlagen. Dann noch mal 20% oben drauf und man ist des Kellners Freund. Eines ist auf jeden Fall sicher: Wenn wir hier noch mal herfahren stecke ich mir vorher noch mehr Ein-Dollar-Scheine ein. Die gehen weg wie warme Semmeln, und weil man fast jeden Automaten auch mit den Dinger füttern muss, und für Trinkgeld auch ständig welche braucht, kann man fast gar nicht genug davon haben. Allerdings muss man auch lobend erwähnen, dass die Benutzung einer Kreditkarte (wenn man das Credit / Debit Problem durchschaut hat) in den Staaten wirklich unkompliziert ist. In manchen Läden braucht man nicht mal unterschreiben, Karte durchziehen, bitte sehr, fertig. Und man muss nicht vorher fragen ob die Läden auch Kreditkarten akzeptieren. Sie tun es einfach!


Was das Beste war? Ich schwanke zwischen NASA und Paddeltour in den Everglades, habe mich aber grade für die NASA entschieden. Das war großartig! KSC Weather? Go! OK, STS-365 you are GO for launch! Kriege ich spontan schon fast wieder Gänsehaut bei. Schade, dass sie das Shuttle erst ein paar Tage später aus der großen Halle gerollert haben. Das Shuttle auf der Rampe stehen zu sehen, wäre bestimmt toll gewesen. Nun gut, ich hab's ja durch die offene Tür gesehen. Das untere Fünftel jedenfalls. Wenn Ihr mal zur NASA fahrt, unbedingt die KSC Discover Tour mitmachen. Das ist die Tour, wo man mit dem Bus über das riesige Gelände gefahren wird. Weil das alles Sperrgebiet ist, kommt man sonst auch nicht dichter an die Startrampen ran, als mit dieser Tour. Außer man ist Astronaut. Aber das wird wohl so schnell nix mehr. Schade eigentlich. Aber wer weiß, den echten Astronauten den wir getroffen haben ist auch erst Ende Dreißig und Anfang Vierzig nach oben gekommen, als Mission Specialist. Als der Nutzlastbetreuer von dem Teleskop, was er, bzw. seine Firma gebaut hat. Wenn die da oben also mal ein Umspannwerk brauchen, ich wär dabei! Bis jetzt letzte Starttermine für das Shuttle: 1. Novemer 2010 und 27. Februar 2011. Eventuell gibt es noch einen aller-aller-letzten Flug, STS-135, aber da muss der US-Kongress erst noch drüber abstimmen.


Die Paddeltour in den Everglades ist aber trotzdem ein echtes Glanzlicht gewesen, denn Alligatoren so ein paar Meter vom Kajak entfernt, das war schon was! Nur gut, dass der Guide uns vorher alles wichtige über Alligatoren erzählt hat. Was bestimmt auch gut ist, ist Shark Valley. Das haben wir aus gelassen, wäre aber die Alternative zum Paddeln gewesen. Da kann man dann mit dem Fahrrad auf einem Kurs durch die Everglades fahren. Einfach so! Kommen Alligatoren, einfach langsam weiterfahren. OK, das hatten wir schon geübt.


Aber beim Thema fahren muss man auch mal sagen, dass die Amis zwar ein bißchen gaga sind, was Autos angeht, aber beim Fahren relativ entspannt sind. Selbst in Miami war das Fahren nicht wirklich nervenaufreibend, und die Schilder auch nicht so verwirrend, wie beispielsweise in Bremen oder Hamburg. Da muss man ja schon vorher mal alle Stadtteile auswendig lernen, damit man durch kommt. Wie sich der Durchschnitts-Ami allerdings so in Berlin, Hamburg, oder Bremen beim Autofahren fühlt, so mit Handschaltung, und eng und so, würde mich schon mal interessieren. Denn die Straßen sind hier ja wirklich breit und großzügig angelegt. Sehr nett übrigens auch die Regelung, dass man als Rechtsabbieger bei roter Ampel nach dem Anhalten fahren darf. (Außer es wird ausdrücklich durch ein Schild verboten). Permanenter Grüner Pfeil quasi. Gute Idee!


Heute morgen haben wir denn auch gelernt, dass zu dichtes Auffliegen von der Flugsicherheit mit Durchstarten geahndet wird. Also eine Extra-Runde über Frankfurt, im zweiten Versuch hat's dann aber auch geklappt. Beim Aussteigen hab ich mal nachgesehen, es waren keine Cessna-Reste am Flugzeug zu sehen... ;-)

Der Nachtflug von Miami nach Frankfurt hat uns ja wieder in die heimatliche Zeit gebracht. Mal sehen wie das mit der inneren Uhr so klappt. Vorsichtshalber haben wir Dienstag ja noch mal einen Eingewöhnungstag...

Samstag, 2. Oktober 2010

Die Reichen und die Schönen...

...gut, das muss nicht zwingend einhergehen, aber zumindest die Häuser der Reichen haben wir heute gesehen.

Auf unserer "Ducktour" (zu Deutsch: "Ententour") sind wir mit so einem Amphibienbus erst durch die Strassen getuckert und dann schwimmen gegangen, immer rund um die Häuser von den zumindest mal Reichen. Sogar das Haus von Frau Graf und Herrn Agassi haben wir gesehen, aber die waren grade nicht da. Das war eine sehr kurzweilige Tour und der Guide hatte sehr viel Spaß daran andere Leute (vornehmlich weiblichen Geschlechts) von dem offenen Bus aus mit seinem Mikro anzuquatschen. Eigentlich ziemlich lustig... Vorbeigefahren sind wir an so ziemlich allen wichtigen Touri-Punkten die Miami Beach so zu bieten hat. Von Miami Ink (Tatoo-Schuppen aus dem Fernseher) bis zum Polizeigebäude von Miami Beach (Ihr wisst schon Miami Vice, "Sunny" Crocket und Ricardo Tabbs lassen grüssen), über diverse andere Drehorte die uns Europäern weniger sagen, bis eben zu den Häusern der Berühmtheiten auf den Inseln an denen wir vorbeigeschippert sind.

Auf der Ducktour haben wir auf dem Ocean Drive am Lummus Park zudem noch so einen Muskelmann gesehen, der nur in Badehose seine Muskeln spazieren führte -äääääh- joggte. Das wurde dann auch gleich mit entsprechenden Äusserungen von unserem Spaßmacher mit dem Mikrofon vom Ducktour-Bus aus kommentiert. Der Gemeinte nahm's aber gelassen und winkte nur zurück. Ein paar 100m weiter hinten am Ende vom Ocean Drive, hatte er aber ein paar Mädels am Wickel und alles war wieder gut... Am Ocean Drive liegt der besagte Lummus Park, eigentlich mehr so ein Grünstreifen,wo es aber ein paar Stellen gibt, an denen sich die Bodybuilder oder Beachvolleyballspieler treffen. Ein paar Muskeljungs habens aber echt drauf. Wenn es schon schwierig genug ist an der Reckstange hängend einen Klimmzug zu machen, geschweige denn das 10 oder mehr mal hintereinander zu machen, so machte einer der Muskeljungs einfach noch mal weiter und machte nach dem Klimmzug noch und drückte sich komplett nach oben! Wow. Und das mal ein gutes Duzend mal. Donnerlüttchen, da musste ich erst mal ein paar Meter gehen um meinen Mund wieder zu zuklappen. Bei allem Gehabe, Respekt!

Weiter gings dann am Abend, ein letzes Mal auf dem Ocean Drive Abend essen. Und ja: Es ist Samstag Abend! Da ist mal gleich richtig was los, und die Lamborghinis und Ferraris durften aus der Garage. Immer ordentlich im Kreis fahren. Ocean Drive und Collins Ave. Je dicker der Auspuff oder lauter der Sound um so besser. Watt sind wir froh, dass unser Hotel zwar an der Collins Ave., aber das Zimmer weit genug nach hinten raus ist. Man hört nur ganz ab uns zu mal einen Drehzahl-"Ausrutscher". Auf dem Ocean Drive hingegen ist jetzt doch ein bißchen mehr los.

Wegen Nicoles Klimaanlageninkompalibilität (tolles Wort, nicht wahr?), waren wir vorhin noch mal kurz im Walgreens (diesem US-Rossmann) um für den Rückflug morgen so ne Art Wick MediNight für den Fall der Fälle zu besorgen. Und ein Abschlusstrunk sollte es auch noch sein, aber das was wir wollten, gab es "next door". OK, dann also eine Tür weiter. Und Nicole bekam endlich einmal die ersehnte Papiertüte zu ihrem Getränk. Ein letztes Mal noch die bunten Lichter angucken und wieder zurück zum Hotel. Morgen geht's in die Heimat. Unser morgen Nachmittag geht's los und dann holen wir in der Nacht zu Montag die Stunden von hier wieder auf. Montag morgen sind wir dann wieder in der gleichen Zeit. Also, bis dann!

Freitag, 1. Oktober 2010

Green Plantains, Metro Mover und die verschobene Ducktour...

Nicole:

Gestern war ich ja den ganzen Tag ein wenig müde und hatte Magen - wegen vorgestern. Alles nur wegen dem einen Jägermeister im Willie T's  - ganz bestimmt!
Hier im Bild der schuldige Jägermeister!
eshalb habe ich gestern nur Cola getrunken, dafür aber ein Angus Steak mit komfortablen 8 oz (223 gr.) direkt am Ocean Drive genossen. Das Steak war "rare", wie bestellt, und saßen direkt mit dem Tisch auf dem Gehweg. Das ist hier so üblich. Die italienischen Touris am Nachbartisch haben ihre Nudeln solange reklamiert bis der Manager kam, konnten wir nicht nachvollziehen. Unser Essen war superlecker!
Der Ozean Drive...tja...nachdem wir vom Strand an die berühmte Straße zurück kamen und so über Architektur parlierten, gucken Freddy und ich uns an und sagten: "Hier ist gar nicht unsers, was machen wir bloss die nächsten Tage!" Naja, erst mal ein Steak essen gehen :-)


Danach sind wir nach Hause getappert und waren sooo froh das unser Hotel in der zweiten Reihe und unser Zimmer nach hinten raus ist. YEE-HAW, eins, zwei, drei, vier, YEE-HAW, eins, zwei, drei, vier... (Zitat - das dank meines Hutes aber passt) Bett und schlafen ...

Dieses Hotel ist unser erstes ohne Frühstück, also lange geschlafen und dann erst mal Kaffee mit unserem eigenen Mineralwasser gekocht. So kann ein Tag starten. Ohne Chlorkaffee! Leider sonst nur Chips in der Nähe, wir wollten ja außer Haus frühstücken. Gesagt, getan  - wir werden uns heute uns mal mit Öffis durch Miami Downtown schlagen. Also an der Rezeption nach der nächsten Bushaltestelle gefragt und der besten Busroute. Die Lady konnte helfen und es ging los....vorher ein Pitstop in einem kleinen dominicanischen Diner mit Breakfast Schild. Hmmm und ich habe lecker green Plantains gegessen mit gebratener Salami, frittiertem Toast und zwei Spiegeleiern. Fein! Keine Ahnung was green Plantain ist, klingt aber Gemüse. Es kam grüner Kartoffelbrei mit angebratenen Zwiebeln. Schmeckte lecker, hat mich an Labskaus erinnert, alles gut. Freddy der Lump hat später allerdings nachgeguckt woraus der Brei war - nicht lustig! Erzählt er....mit Schadenfreude!

Nach dem Frühstück also mit dem Bus in die Stadt - ging völlig problemlos. In Miami selber gibt es den Metro Mover, eine Hochbahn, die sogar für alle umsonst ist. Aus Sightseeing Gründen sind wir einfach mal alle Strecken gefahren um festzustellen das Miami Innenstadt gar nicht so groß wie angenommen ist. 400.000 Einwohner - weniger als Bremen, aber Hochhäuser und Infrastruktur wie die Großen!!!!
Man bedenke - Bremen hat mehr Einwohner!
Nach ein bisschen Überredungskunst habe ich Freddy zwischendurch in eine Mall am Pier geschleift. Irgendwie enttäuschend, eine Tourifalle, weil direkt neben der Mall die Bahamas Kreuzfahrtschiffe ankommen. Nichts desto trotz habe ich mir 1a  neue Super-Flip-Flops gekauft. Meine Alten waren echt durchgelatscht und "uncomfi". Bin auch meiner Marke untreu geworden und habe auf einen amerikanischen Klassiker gewechselt - so teure Flip-Flops hatte ich noch nie!!!!!
Beim rausgehen haben wr aber noch einen Laden für alle Shrimp-Liehaber entdeckt - original Babba Gump Shrimps  :-)


Jajaja, für uns nicht Shrimp Esser natürlich nicht so spannend.. .Wieder rein in den Metro Mover, übrigens sowas wie ein unbemannter Bus auf Schienen, und in die Mitte von Miami. Dort wußten wir nicht so recht was nun und haben auf einen Klassiker zurück gegriffen. Nach kurzer Abstimmung - "Keine Bilder" (O-Ton Freddy) sind wir ins historische Museum von Miami. Ein echter Tipp, denn es gab zwei Sonderausstellungen und die Hauptausstellung. Alles war wirklich spannend und liebevoll gemacht. Wir waren auch alleine dort - scheint sonst nicht so viele Leute zu interessieren :-( Schwupp waren 2 Stunden um und wir hatte unsere Chance auf eine Duck Tour vertan. Aber egal, es hat sich gelohnt! Nach Hause mit dem Schnellbus und ab ins Hotel...bloggen bevor wir zum Sunset gehen und was zum Abendbrot suchen :-)

Mit 300PS durch Miami!

...denn soviel wird er haben der Bus der Linie C und 120.

Der Leihwagen war ja gestern schon weg, und so sind wir heute mit dem Bus nach Miami Downtown gefahren um uns dort ein wenig umzusehen.

Vorher brauchten wir aber eine kleine Stärkung zum Frühstück. Unser Hotel hat keins inklusive, und außerdem war ein "Außer-Haus-Früstück" sowie mal fällig. Aufstehen, Duschen, die Dame am Empfang kurz gefragt, wo hier der Bus abfährt und welche Linie man nehmen muss, und dann den von Nicole ausgewählten kleinen Laden angesteuert. Sah soweit ganz gut aus, also rein und bestellt... Ich war mit meiner Toast und Spiegeleier-Auswahl auf der sicheren Seite, Nicole wählte "Mashed Plantain's w/ Salami & Eggs". Ich glaube sie ist auf die Salami angesprungen, die mashed "irgendwas" wurden dann im Rahmen des Erkundungsprogramms ohne einen Blick ins Wörterbuch einfach mal so hingenommen. Die mehr Spanisch als Englisch sprechende Bedienung hinter dem Tresen hatte irgendwann unser Essen parat, und los gings. "Hmmmmmm, egal was es ist, das ist lecker!", so Nicoles Kommentar zu ihrem Früstücksgedeck. Meins war auch gut, als aufessen und ab in den Bus. Im Bus zückte ich dann mal mein Schlau-Telefon und guckte mal nach was Plantains sind. Ich hab kurz gezögert, hab's ihr aber dann doch gesagt. Es waren (Koch-)bananen! Und wer Nicole kennt weiss, dass sie zwar eine rohe Kuh verspeisen würde, aber im Leben keine BANANE anrühren würde. Ich glaube sogar, dass sie der weltbeste Bananendetektor ist, denn wenn in einem Fruchtsaft auch nur irgendwie ne Spur von Banane drin ist, wird das entsprechend kommentiert (meistens mit "Puuuuaaaaarrrrgggghhh!". Tja, und so hat Nicole ohne ihr Wissen (vermutlich seit über 30 Jahren) mal Bananen-Püree verspeist. Da es ihr aber gut geschmeckt hat, und ich bis jetzt keine allergischen oder sonstigen Nebenwirkungen bemerkt habe, ist es ihr wohl ganz gut bekommen.

Nanach sind wir dann gut motorisisert nach Downtown Miami gefahren. Wir wollten mit dem Metromover, so eine Art elektrischer Hochbus ohne Fahrer und völlig kostenlos, mal ein wenig durch Miami fahren. Das war sehr spassig! Gut klimatisiert und immer so zwischen zehn und 30 Meter über der Strasse duch die Häuserzeilen zu fahren war schon mal was anderes. Eine Haltestelle war sogar mitten in ein Hochhaus gebaut. Erste Station war Bayside Marketplace, so ne Art Draussen-Weserpark am Wasser. Stellt Euch den Weserpark ohne große Kuppel, die Hälfte der Geschäfte draussen vor, und fahrt da dann mit Eurem Ruderboot (oder je nach Geldbeutel motorisiert) vor. Nicole erwarb ein paar neue Flip-Flops, mein Besuch in nem "Hutladen" (Naja nur so modernen Kram von Mützen und Hüten) war da weniger erfolgreich. Mein Kopf ist zu klein. Selbst "S" ging mir über die Ohren, und so ein modischer Trendsetter bin ich auch nicht, ich hab's dann sein gelassen.

Wieder rein in den Metromover, noch ne Runde "Outer Loop" gedreht und dann spontan doch noch ein Museum aufgesucht. Das "History Miami" war das Ziel der Wahl. Beim Bezahlen fragte ich nach dem "Triple-A Discount" (sowas wie unser ADAC) und wie waren nach kurzer Verwirrung des Mädels ("Triple-A?!?") an der Kasse für'n Dollar günstiger drin. Das Mädel fand im Gegensatz zu Ihrer Kollegin Deutschland mal ganz spannend. Ihre Kollegin und wir waren aber einer Meinung, nämlich dass es bei uns zu kalt sei. Die Fotoausstellung am Angang war nicht so super interessant, die Sonderausstellung zu Cowboys war schon spannender. Es gab auch O-Töne über so Ohrhörer, aber die Jungs hat mal ja mal gar nicht verstanden. Ich glaube die haben um Ihre heiße Kartoffel im Mund noch ein ganzes Paket Kaugummi gewickelt. Dann in die zweite Etage. Dort ging es bei 9.000 vor Christus los! Soviel Geschichte hatten wir bisher noch nicht zu Gesicht bekommen. Hier gilt ja ein Haus von 1920 schon als alt... Die Geschichts-Ausstellung war aber wirklich sehr interessant, denn es ging von den ersten Knochenfunden kontinuierlich weiter gen Gegenwart. Über die ersten Entdecker, die Kolonialmächte, den Bürgerkrieg, die 1920er bis kurz vor heute. Immer mit Floridabezug, und auch die Indianer und die Sklaverei haben sie nicht ausgelassen. War echt mal gut gemacht!

Wegen der fortgeschrittenen Nachmittagsstunde sind wir dann mit gut 300PS wieder nach Hause gedüst. Vorbei an den Kreuzfahrtschiffen, die man vom Bus aus sehen konnte. Drei Stück auf einmal. Nicht schlecht, ich glaube, das schafft nicht mal Hamburg.

Und wie immer um diese Zeit.... Ihr schlaft, und wir suchen uns was für's Abendbrot....