Dienstag, 16. Juni 2015

HAM - KEF

Angekommen!
Nachdem das Auto heute morgen auf dem Weg zum Flughafen schon diese "Ping"-Geräusche gemacht hat, fühlten wir uns schon fast wie in der Kabine des Flugzeugs gen Reykjavik, oder besser Kevlavik. Das liegt gut 50km weit von Reykjavik. Aber zurück zum "Ping". Das "Ping" bedeutete nicht etwa "Sitze grade stellen, Tische hochklappen, wir setzen zum Landeanflug an", sondern dummerweise "Motorstörung". Das gab's zum Jahresanfang schon mal. Naja, dann eben nicht mehr als 3000 1/min und 140km/h weiter Richtung Hamburg. Angekommen sind wir jedenfalls, sogar pünktlich. Und das obwohl die den P8 (Holiday Parken beim Weg am Jäger) mal komplett zur Baustelle umgewandelt haben und wir drei mal um' Pudding gefahren sind, bis wir ne EInfahrt gefunden haben. Ging dann aber auf P9. Sogar besser. Ist nämlich ein Parkhaus, und keine Freifläche.
Der Flug war erstaunlich langweilig. Das einzig unterhaltsame waren die Versuche der spanisch-isländischen Crew Englisch zu sprechen. Die Spanierin jedenfalls hatte eine Aussprache unter aller Kanone. Statt mit einer regulären IcelandAir Maschine haben die uns so ein "Privilege Style" Dingens hingestellt. Scheint so eine Art Leihflugzeug samt Mannschaft zu sein, falls mal was kaputt ist, oder so.
Auf dem Flug gab es dann aber ausser einen kleinen Streifen von Dänemark und zwei Windparks in der Nordsee nicht viel zu sehen.

Während in Hamburg nur der Parkplatz eine Baustelle war, ist in Kevlavik gleich der ganze Flughafen eine Baustelle. Kommt einem jedenfalls so vor. Nun denn. Den freundlichen jungen Mann am Europcar Schalter habe ich dann doch zwischen dem Baulärm irgendwie verstanden und flux hatte ich den Schlüssel zu einem Yaris in der Hand. Rot isser, und ein paar Kratzer hat er, und nach kurzer Reklamation auch wieder eine Antenne auf dem Dach. Will ja nun wirklich keiner 14 Tage ohne Radio rum fahren.
Beim ersten Stopp am Supermarkt haben wir uns mit ein paar kleinen Provianthäppchen und Getränken eingedeckt. Dank mitgebrachten Navi haben wir das Guesthouse auch flux gefunden. Wäre aber auch ohne nicht schwer gewesen, denn die Hallgrimmskirka ist gleich um die Ecke, oder besser in Sichtweite (Sogar aus dem Zimmerfenster kann man sie sehen). Und die ist nun wirklich nicht zu übersehen. Navi mitbringen rechnet sich sogar, für ein Leihgerät wollen die hier €15(!) am Tag(!) haben.
Kurz noch durch die Stadt gelaufen, was gegessen, noch ein Stückchen gelaufen und wieder zurück. Da Morgen (17.06.) Nationalfeiertag ist, ist heute abend in den Kneipen und Bars doch gut was los. Wir haben es beim Besuch eines Weihnachtsladens (wollte Nicole unbedingt rein) und eines 10-11 (so ein 24h Laden) belassen.
Erkenntnisse des Tages: Das heiße Wasser in der Dusche riecht etwas schwefelig und fühlt sich leicht ölig an. Um diese Jahreszeit in diesen Breitengraden geht die Sonne irgendwie so gut wie nicht unter. Warum man die Insel bei Regen mit Rad erkunden muss, will noch herausgefunden werden. Die Trafostationen sind hier schöner. Jeeps haben etwas größere Reifen als bei uns. Und alle, die sagen dass Essen gehen hier teuer ist, haben recht! Ach ja und wer Abends auf die neuesten Berichte wartet... Ihr habt zwei Stunden Vorsprung. Wenn wir noch tippen, schlaft Ihr schon... ;-)

Morgen geht es dann auf die erste Etappe. (ohne Motorstörung!)










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