Sooooooo, heute war Wandertag!
Aber erstmal noch ein Bild von gestern nachreichen. Nicole beim Ofen reparieren, der bis jetzt tatsächlich nicht mehr stinkt. Und ganz ohne Kleber!
Was die Ofenmeisterin auf die Palme treibt ist ja klar: Ein Ofen, der nicht so will wie sie wohl will! Also wird da kurzerhand Hand angelegt. Gut, dass wir gestern abend noch in Hjørring waren. Da gibt es nämlich außer Tankstellen mit Menschen drinnen (wichtig für den Automaten-abgeneigten Herren), auch Läden wie "Hjem & Fix". Irgendwie so ein OBI in günstig. Da haben wir dann neben dem "Heiß"kleber auch die Dichtschnur erstanden, die die Ofenmeisterin mit fachspezifischen Blick und patentem Griff an dem rumstänkernden Ofen appliziert hat. MIT ERFOLG! Die gesammelten Ofenfachtechniker können gerne mal anrufen, wenn mal was iss...! ;-)
Naja, aber das war gestern. Heute ist wie gesagt Wandertag! Wir hatten uns Rubjerg Knude als Ziel auserkoren. Laut GPS-Vermessung ca. 4,3km Luftlinie entfernt. Also durchaus locker zu schaffen. Gegen Mittag waren wir soweit. Los gings. Bis
Mårup Kirke kannten wir den Weg noch vom letzten Urlaub. Weiter wollten wir damals nicht, da alle Wege fingerdick vereist waren. Was letztes Jahr rund zwei Stunden dauerte lief dieses Mal ziemlich gut in der Hälfte der Zeit.
Was auf Google Earth noch zu sehen ist entspricht nicht wirklich mehr den Tatsachen, denn was hier noch entspannt Abstand zur Abbruchkante der Steilküste hat, sieht spätestens nach dem letzten beiden Orkanen der letzten zwei Wochen recht anders aus.
Am Haus zwischen "Tangen" und "Løbet" an der Steilküste sieht es jetzt ein wenig anders aus... Irgendwie fehlen da gegenüber der Google Earth Aufnahme so ca. 10m. Aber seht weiter unten selbst...
Die orange-braune Linie ist übrigends unser Weg (so wie aus dem GPS gezogen) und wir waren nicht wie man meinen könnte 10 bis 20m von der Kante entfernt sondern so drei bis vier... (OK, manchmal auch ein Meter mehr, Rügen ist ja nicht so lange her, und auch hier geht es entspannte 40m die Kante runter bis das Meer kommt. Muss ja nicht unbedingt soweit kommen...
Da mag jetzt keiner mehr wohnen...
(Aufnahme von der Lønstruper Seite)
...Jupp, das Schild hat Recht!
(Vergleicht einfach mal mit der Google Earth Aufnahme etwas weiter oben... Ist schon beeindruckend, wie das Meer sich hier immer ein wenig mehr Land holt...)
Als wir dann weiter liefen rummste es auf einmal ziemlich heftig und wir guckten uns an: Bombe? Erdbeben? Hmmm. Lösen konnten wir das Rätsel nicht, aber später auf dem Rückweg entdeckten wir einen frischen Haufen Erde auf dem Strand. Da schien ein dicker Brocken Steilküste abgestürzt zu sein. Ob das den Rumms zur Folge hatte? Nun, denn irgendwie waren wir doch froh nicht so gaaaanz dichte dabei gewesen zu sein.
Den Rest des Weges ging es dann weiter auf dem Nordsøstien, in sicherem Abstand zur Abbruchkante immer weiter gen Rubjerg Knude. Dort ist ein Leuchtturm (
Rubjerg fyr), der früher einmal richtig gut funktioniert hat, bis das "Sandtreiben" ihm in die Suppe gespuckt hat, und 1968 schließlich soviel Sand aufgetürmt hat, dass der Lichtstrahl nicht mehr zu sehen war und auch die Nebengebäude nach und nach komplett im Sand hat versinken lassen. Es gibt sogar eine eigene
Internetseite zum Sandtreiben am Rubjerg Fyr (klick)
Von den ursprünglich einmal 200m Abstand zum Meer, beim Richtfest im Jahr 1900 ist heutzutage nicht mehr viel übrig...
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| Der Leuchtturm vom derzeit höchsten Punkt der Sanddüne aus... |
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| ...und von dort aus der Blick zurück Richtung Lønstrup. |
Nun denn, nach einem kurzen Blick in das Innere des Turmes und einer Inspektion der näheren Umgebung machten wir uns wieder auf den Rückweg. Mit einem kleinen Schlenker durch den Ort mit Besuch beim dortigen für uns zuständigem Spar-Markt (schließlich brauchten wir für das Frühstück noch ein paar Brötchen) und einem kleinen Pit-Stop bei einem italienisch ausgestatteten und von einem griechisch aussehendem Koch betriebenen Restaurant (kurzer Aufenthalt zum Verzehr der "Dagens Tærte", in diesem Fall Apfelkuchen) war das eine nette -laut GPS 11,5km lange- Runde durch die Gegend bei allerbestem Wetter.
Morgen passiert nicht ganz so viel, schließlich müssen wir übermorgen noch in den Wellnesstempel "Romulus" und einen Massagetermin über uns "ergehen" lassen;-) ...
Hier noch ein
Link zum Rubjerg Fyr mit spannenden Fotos über den Lauf der Jahre...
Zum Schluss ein Überblick über den "Wandertag"
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| Die Tour in Google Earth |
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| ...und im Kartenmaterial |