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| Ein Mann und sein Hund |
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| Molly mag nicht fotografiert werden |
Hat sich gelohnt, ein wirklich reizender, abwechslungreicher Wald. Kann man empfehlen!
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| Dänische Delikatessen! |
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| Ein Mann und sein Hund |
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| Molly mag nicht fotografiert werden |
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| Dänische Delikatessen! |

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| Ohne Schirmmütze! |
Tja, bei wirklich ekeligem Wetter sind wir im Odenwald gestartet. 30 Grad und Regen braucht wirklich niemand. Durch den Regen in das Sauerland. Hier sind komode 25 Grad und es ist trocken.
Da wir nicht großartig Rumfahren möchten, gehen wir nur die kleine Wanderrunde um das Hotel. Morgen wollen wir etwas mehr laufen.
Unser Zimmer ist nach der Garage eine echte Erholung. Wir sind in der 12, dem größten Zimmer mit riesigem Balkon. Auch hier ist es sehr klassisch eingerichtet. Freddy ist fasziniert von den goldenen Armaturen, aber das Zimmer ist eine wahre Erholung :)
Heute morgen in meiner schlau App eine schöne Runde im Nachbarort ausgesucht. Nicht zu lang, außerdem ist Regen angekündigt und es ist leider sehr schwül.
Auf nach Oberhennenbach. Alles geht gut los, wir parken am örtlichen Gasthof, wandern los, kommen im Dorf am letzten Haus vorbei, die haben Laufenten im Garten. Molly an der Flexi, kein großes Thema. Eigentlich. Nach dem Haus geht es über eine Weide 150 m ziemlich steil bergauf, oben dann links auf einen kleinen Wirtschaftsweg. Alles hübsch, wir gehen so, links und rechts nur Weiden. Nach so 100 m Molly abgeleint, sie läuft auch noch 30 m auf dem Weg geradeaus und dann, in entspanntem Zutteltrab, quer über die Weide wieder nach unten ins Dorf. Ich wußte sofort was sie will - brüllend hinter dem Hund hinterher! Außen rum - weil über die Weide nicht mit meinen Chucks ging. Freddy querfeldein... Zwei brüllende Niedersachsen im Sauerland. Freddy hat das Arschlochtier unten zuerst gefangen, leider hatte sie das einzige, aus dem Stall ausgebrochene, Huhn erwischt. Die vorher gesehenen Laufenten waren zu der dort wohnenden Dame ins Wohnzimmer geflohen. Schlaue Enten, armes Huhn! Obwohl Molly auf mein im Galopp gebrülltes "Aus" brav das Huhn ausspuckt, war es leider nicht mehr zu beleben. Nun ist Molly offiziell eine Mörderin. Freddy ist sehr beleidigt mit dem Hund, ob der gezeigten Charakterlosigkeit. Ich ob des unglaublich frechen Ungehorsam. Sauerländer Dorfbewohner sehen das nicht ganz so eng. Die Nachbarin, angelockt von unserem Alarm, kam rüber und meinte lapidar, das die Huhn Besitzer nicht da sind. Ich solle mich nicht so aufregen, wäre halt so bei Hunden. Dabei bin ich 300 Meter brüllend gerannt, bei 100% Luftfeuchtigkeit und Puls 600. Dann steht man klitschnass geschwitzt da und probiert den Impuls den Hund zu verkloppen zu unterdrücken. Trage extra ein schwarzes T-Shirt, da sieht man das Schwitzen nicht so. Heute klappt auch nichts. Die Uma Thurman der Hundewelt sitzt brav neben mir und schwitzt nicht. Freddy schlägt vor ihr einen gelben Overall zu kaufen.... Ich schweife ab. Netter Weise probiert die Nachbarin noch den jungen Mann im Dorf zu finden, was ihr nicht gelingt. Doch der nach Hause kommende Sohn weiß mehr. Die sind nur einkaufen. Wir sollen weiter wandern und hinterher rumkommen, dann sind die wieder da. Gesagt getan. Bewegung baut Adrenalin ab. Gewandert mit Hund in Fuß an kurzer Leine, 7 Kilometer, Strafe muss sein. Frage mich nur für wen...
Die Aufregung hat uns veranlasst die Strecke abzukürzen, der Himmel sieht auch nicht gut aus. Wir kommen pünktlich zum Beginn des Regens wieder am Auto an.
Dann geht es zu dem jungen Mann zurück, Hühnerschaden regeln. Die große Schwester erklärt, daß dies häufiger passiert mit den Hunden von Wanderern. Sie überlegen schon mal ein Schild aufzustellen. Vorsicht Geflügel! Normalerweise melden die Leute sich dann auch nicht. Der Nachbarhund hat sich eine Zeitlang auch immer Enten geholt. Wir Kleinstadtpomeranzen sind baff. Die sind ja entspannt, der junge Mann hatte ausgerechnet was das Huhn gekostet und an Futter verbraucht hat. Das hätte er gerne. Wir haben das großzügig aufgerundet. Vielleicht reicht es für einen Kampfhahn, dann kriegt wenigstens der nächste Hund einen auf die Fresse!
Danach sind wir bei Weltuntergangs Regen zurück ins Hotel. Morgen geht es nach Saerbeck... Ohne weitere Hühner Unfälle bitte!
Unser Zimmer im Berghof in Reichelsheim/Erbach liegt in einem Nebengebäude. Ein klassischer Hof mit Geranien am Balkon, sehr apart. Beim Bezug haben wir erst ein wenig die Nase gerümpft. Die Einrichtung ist deutsch-gemütlich und wir sind neben zwei Garagen der dritte Raum. Sozusagen im Keller, da das Haus in den Berg gebaut ist, aber auch wieder nicht Keller. Aber inzwischen singen wir ein Hohelied auf alle in den Berg gebauten Zimmer. Wir haben im Raum angenehme 21 Grad, obwohl Fenster auf sind und draußen Temperaturen um 36 Grad wüten. Sehr angenehm. Freddy hat sich beim Mittagsnickerchen glatt zugedeckt und ich hätte kalte Füße ;)
Ich glaube im Hotel nebenan leidet die holländische Reisegruppe wesentlich mehr.
Zurück zum Frühstück, wir planen den Tag, denn der Hund muss raus und es wird heiß. Ein schöner Spaziergang soll es sein, wenn möglich im Wald. Teckie der ich bin, habe ich Komoot auf meinem Mobilo. WLAN im Hotel genutzt und mal eben geguckt. Eine Burgruine im Wald - ca. 7 km und Start und Ende an einer Gastronomie. Klingt perfekt, war es auch! Fein durch den Wald gelaufen, Molly könnte ohne Leine herum flitzen, was sie nach einer Woche Flexi sichtlich genoss. Auf der Hälfte der Strecke eine alte Burgruine mit tollem Blick. Im Anschluss auf ein Kaffee und einen Salat in den zauberhaften Garten der Gaststätte Freiheit. Übrigens Hessens erste Essigmanufaktur. Was sollen wir sagen, das Essen war sensationell.
Highlight von 93039900871 bei komoot:
Ruine Rodenstein
https://www.komoot.de/highlight/77214?ref=ahd
Danach wieder ins Hotel und einfach nur Siesta in der Kühle.... Morgen fahren wir bei Regen ins Sauerland....
Letzte Nacht in unserem netten Schlösschen in Markdorf. Es soll in Richtung Freiburg im Breisgau weiter gehen. Nur eine Nacht, dann Heidelberg für zwei Tage. Die Suche nach dem nächsten Hotel gestaltet sich beim Frühstück schwierig, denn jeder hat so seine Vorstellungen. Ich will es Hundehüftenfreundlich mit Fahrstuhl. Freddy will WLAN gratis und Parken am Haus. Nach einem ersten Sondieren in Freiburg kommt noch ein Kriterium hinzu... Unter 250,- € pro Nacht. Hauptsaison ist gemein, ehrlich! Da Freddy ja heute Zeppelin fährt, sind wir auch erst Abends im nächsten Domizil, muss also eigentlich nichts Schickes sein. Schwere Entscheidung. Sie fällt auf ein weiteres Schlösschen in Freiburg-Munzingen, dazu mehr später.
Erst mal haben wir dann nämlich meinen Wunsch, die UNESCO Kulturerbe Pfahlbauten angeguckt. Ich hetze und nerve ein wenig rum und wir sind kurz nach 10.00 Uhr am Museum. Gefühlt sind es schon 30 Grad draußen, aber am Bodensee weht ein lautes Lüftchen.
Tolle, privat betriebene Anlage. Auf Stegen wandert man über das Wasser von Hütte zu Hütte, die Führung durch eine nette Dame automatisch inklusive. Da dort viele Enten wohnen hat Molly schnell wieder ihr Halti gewonnen. Und wir ausreichend Platz auf den schmalen Wegen, denn alle denken es wäre ein roter Maulkorb ;)
Am Ende fällt Molly leider doch noch ins Wasser, aber im Flachen und nicht tief, was soll ich sagen, der Lemming kann es nicht lassen und es schadet bei 30 Grad sicherlich nicht.
Danach Eis und Kaffee am See... Das Leben ist gut!
Nun steht der Zeppelin an. Da überall die Straßen extrem überfüllt sind, müssen wir weiter. Freddy ist ein wenig aufgeregt und möchte rechtzeitig am Gate sein. Gute Stunde einchecken, halbe Stunde Fliegen, auschecken, vorher da sein um zu gucken... Ergo: Nicole und Molly haben locker zwei Stunden für Friedrichshafen. Rumlungern an der Promenade mit einem Buch... Hach! Freddy lieblos am Flughafen ausgesetzt, umgedreht, dank Else das Altstadtparkhaus gefunden. Aus dem Parkhaus gekommen, Panik bekommen, am liebsten umgedreht. In Friedrichshafen ist Kirmes. Auf der Promenade und im angrenzenden Park! Ohne Hund kein Thema, die nächste Achterbahn wäre samt Sahneeis meins gewesen. Aber mit Molle? Gefühlte 20.000 Personen, Lärm, Fanfarenumzüge... Egal wo ich entlang schlich, es war laut und voll. Zurück zum Cactus und in die loungige Gastronomie am Flughafen. Latte trinken, Eis essen, den Start filmen und glatt ein paar Seiten Buch lesen. Sehr nett!
Weiter nach Freiburg - ins Schloss Nummer 2! Verkehr ist immer noch die Hölle hier, wir benötigen eine Stunde mehr als Else errechnet hat. Molly hat schon Pipi in den Augen. Munzigen ist zu Freiburg übrigens wie Rönnebeck zu Bremen. Insider wissen was ich meine :)
Im Innenhof und an der Rezeption angekommen bin ich leicht nervös. Das ist aber alles verdammt fein hier, Michelin Männchen am Restaurant und so. Im Zimmer löst sich die Angst. Vorne hui...Unser Raum ist jedenfalls super 90ger Jahre Standard mit einer Matratze die der damaligen Futonmode ganz gerecht wird. Mein arme Hüfte :(
Am Morgen nerve ich mal wieder, denn 35 Grad sind angedroht und wir wollen Freiburg anschauen und dann weiter nach Heidelberg. Dort soll es aber in ein ruhiges Hotel für mehrere Tage gehen. Nach einer Stunde Richtung Freiburg, es sind überall Baustellen, Sind wir da und finden das Münster toll, aber dann ist auch Schluss. Selbst an den Sehenswürdigkeiten Zäune, es ist heiß, der Hund findet alles doof, somit ich auch. Will keine Kultur mehr, will Buch lesen und Schatten. Obwohl ich zu Freiburgs Ehrenrettung sagen muss, das sie für die Hunde überall so kleine süße Bächlein in der Stadt haben. Dort kann Frau oder Herr Hund sich die Pfoten kühlen und einen Schluck nehmen. Sehr fein! Im Cafe umdisponiert, Wald statt Heidelberg. Ich hätte gerne Ruhe - gelandet sind wir im Odenwald. Nach gefühlten 20 Baustellen auf der A5 sind wir im Nichts mit 5 Häusern. Morgen chillen, unser Zimmer ist kühl, der Wald direkt vor der Tür, das Essen im Hotel ist der Hammer! Besser als bei den Michelin Männchen!
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| Eigentlich immer irgendwo am Himmel über'm See zu sehen. |
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| Es gibt sogar das passende Bier dazu in der Minibar. |