Donnerstag, 21. April 2016

Tag 6 - Bolsward

Heute sind wir bei besten Wetter in Workum losgefahren. Die Brücken hatten alle schon „Bedienungszeit“, was auch nötig war. Heute war „Brückentag“. So viele Brücken hatten wir gefühlt noch nie an einem Tag. Fünf oder sechs waren es wohl, und da sind diejenigen, wo wir dank 2,15 m Durchfahrtshöhe so durchpassten noch nicht mit gezählt. Bei der vierten oder fünften hatten wir richtig Glück (wohl als Ausgleich für den eingeschlafenen Brückenwärter), denn obwohl eigentlich schon Pause war (12.06 h; Pause von 12.00h bis 13.00h) hat uns der freundliche Brückenwärter noch die Strasse hochgeklappt. Dankuwel! An der einen Brücke haben wir wegen dem fehlenden Brückenwärterhäuschen schon nach dem Selbstbedienungsknopf Ausschau gehalten, als plötzlich an einem Wohnhaus am Kanal die Haustür aufging und ein Mann in Leuchtjacke die Strasse mit Klapptoren absperrte und uns die Brücke hochgeklappt hat. Beim vorbeifahren haben wir dann auch ein Schild gesehen „Brückenbedienung? Gerne dreimal kurz hupen!“ In der Gemeinde Syd-Fryslân werden zwar pro Nacht und Person ein Euro Kurtaxe beim Hafenmeister fällig, aber dafür sind die Brücken umsonst. Zahlt sich aus für uns unterm Strich. Heute sind wir in Bolsward gelandet. Das hatten wir gestern schon ausgesucht, denn so langsam müssen wir an die Rückfahrt Richtung Sneek denken. Aber einen zweiten Bezug gab es gestern Abend schon in dem leckeren Bio-Veggie-Restaurant. Denn da gab lekker Pilsje „Us Heit“ und das kommt aus: -Richtig, Bolsward!-

Wir wollten noch etwas weiter in die Stadt fahren, wurden aber von einer freundlich wedelnden Dame von unserer geplanten Fahrtrichtung abgebracht. Wir haben dann einfach hinter denen festgemacht. Auch OK. Viel Platz beim Wegfahren zum Manövrieren, genau richtig für uns. Obwohl so langsam wird es. Heute war eine ziemlich komplizierte Prozedur. Das Toilettengebäude samt Duschen geht nur mit einer Chip-Karte auf. Und die gab es bei einem Brückenwärter. Da war bei unserem ersten Versuch gerade (offizielle) Pause angesagt (geschlafen hat da keiner). Bei der zweiten Runde, nachdem wir uns mit einem Eis ausgestattet hatten, war wieder Leben in der Bude und wir haben unsere Chip-Karte bekommen und die Liegegebühr entrichtet. Dafür hat dann der Hafenmeister, der gegen 17.30 h auf seinem Elektro-Fiets angeradelt kam kurz geguckt und uns dann aber einen moien Abend gewünscht.

Der Nachmittag nach einem kleinen obligatorischen Stadtbummel samt ebenso obligatorischen Mittags-Kaffee haben wir bei bestem Sonnenschein erstmal das Dach von unserer Wohnwagen-Hafenbarkasse zurückgeschoben. Ach ja und Besuch hatten wir auch auf dem Boot. Eine Katze stieg aufs Boot und lief einmal außen herum. Bis das Fenster mit Molly kam. Dann war Rabatz! Molly war drinnen am Wuffen und die Katze draußen mit Buckel am Fauchen. Aber da wir wohlwissend alle Türen geschlossen hatten als die Katze auf Boot kam, ist weiter nix passiert.

Bolsward ist ein nettes Städtchen mit einem üppigen Rathaus und im allgemeinen vielen kleinen hübschen Häuschen. Und irgendwie kann man sehen, dass es keine arme Stadt war und ist. Auf dem Weg vom Abendessen zum Boot sind wir dann an einem Schild vorbei, welches das Rätsel ein wenig gelüftet hat. „Hanzestaad Bolsward“ Das erklärt auch den guten Eindruck und die Herkunft des Wohlstands.

Zum Abendessen (mehr oder weniger durch Zufall im gleichen Lokal wie heute Mittag) gab es dann eine vegetarische „Kroket“. Sehr lecker. Als Beilage gibt es irgendwie immer eine Tüte Frittjes (heute als Kartoffelspalten) mit Frittjes-Saus und Erdbeer-Kompott. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber Nicole meinte nur Kartoffelpuffer würden wir ja auch mit Apfelmus essen. Ja gut, stimmt.

Die freundlichen Rumwedeler sind kurz vor dem Hafenmeisterbesuch abgedampft und jetzt sind wir hier alleine am Passanten-Anleger. Auch egal, dann gibt’s morgen früh an der Dusche auch keinen Stau.

Dach auf! 

Mietz und Molly

Passt! 

Reiche Hansestadt

Tag 5 Workum und lekker Essen

Gestern sind wir nur ein kurzes Stueck gefahren...von Heeg nach Workum. Die Sonne ist uns im Moment hold, also haben wir Damen uns vorne auf dem Bug gesonnt. So war der Plan, aber die Blonde hatte eine andere Idee. Vorsichtshalber schon gesichert mit ihrer schicken rosa Schwimmweste und einem dicken Seil hat sie randaliert. Aber richtig! SIE WILL ÜBER DIE RELING ZU DEN ENTEN! Ich wollte das nicht, auch wenn es lehrreich für den Hund gewesen wäre. In dem kleinen Hausboot einen nassen dreckigen Hund? Muss nicht, es reicht das der Boden mit schwarzem Nadelfilz ausgelegt ist und nach einem Tag Clumber im Haarwechsel aussah wie ein weisser Flokati. Freddy musste sogar im Haushaltswaren Geschäft eine Samthaarbürste kaufen, damit den Teppich ein bisschen enthaaren kann. Ihr macht euch kein Bild...Aber ich schweife ab, Molly und die Enten waren das Thema. Damit sie sich auf dem Boot vorne nicht umbringt, habe ich sie auf den Schoss genommen und nach 5 Minuten hatte ich keine Lust mehr auf 23 kg strampelnder Köter nur ein Ziel hatte...Enten jagen! Das Titanic Foto von ihr ist aber recht hübsch...und täuscht...
In Workum haben wir schnell eine kleine Marina gefunden und sind in den Ort geflitzt. Milchschaum Getränke und Softeis riefen! Und was soll ich sagen, schön auf dem kleinen Marktplatz in der Sonne gesessen und Softeis mit Eierlikör gegessen. Yummy!

Kurz in ein kleines Museum, Freddy und der Hund haben draussen gewartet, und dort die Ergebnisse einer Ausgrabung bei einer Familie Wolf angeschaut. Viele Teller und Tassen. Leider waren die Erklärungen auf Niederlaendisch und das beherrsche ich nur mäßig. Dann sind wir mal ein bisschen links lang und auch mal rechts. Ein paar Läden durchstöbert und wieder auf das Boot, Siesta halten, Buch lesen.
Zum Abendbrot wollten wir zurück in den Ort. Es gab nämlich ein vegetarisches Restaurant mit angeschlossener Töpferei. Absoluter Tipp. Super Essen, gemütlicher Laden. Wenn der in Verden ware, würde der uns des öfteren sehen.
Heute bei strahlendem Sonnenschein gefrühstückt und uns auf nach Bolsward gemacht.

Selfie auf Marktplatz

High Heels

Urinal im Veggie Restaurant

Durch solche Brücken fährt man

Titanic

Anlegestelle

Siesta in der Sonne


Dienstag, 19. April 2016

Tag 4 - Nach Heeg

Nach einer windigen Nacht in Joure wurde ich um 6.45 Uhr von den anrueckenden Baumaschinen und der Muellabfuhr geweckt. Der Passagierhafen soll schoener werden. Jedenfalls wenn die Saison in ein paar Wochen los geht. Beim Frühstück (einige Stunden später, Freddy hat ja Ohrenproppen) konnten wir dann auch auf einem Elektriker Hintern schauen, der dekorativ vor uns im nassen Gras lag und unsere neue Stromsaeule anschloss.
Ich war für 50 cent Duschen. Alles zwar neu, aber auch zum Abgewöhnen. Kalt, dreckig, unschön. 
Zu unserem Kuchen gestern hat der Freddy vergessen zu erwähnen, dass wir uns einen Kosakenzipfel geteilt haben. Ein Mocca Nuss Parfait mit Zitonenband. Ohne Drama! Meine Frau arbeitet auch halbtags, sie geht drei mal die Woche vormittags reiten...

Weiter zu der Boots Tour. Unser transsexueller Wohnwagen (ich kriege einen Gender Hinweis von Freddy...),  also unsere transsexuelle WohnwagenInnen und wir verlassen den Ort des Handwerks und schippern weiter nach Heeg. Raus aus Joure kommen wir an ein einem kleinen 800 qm Ferienhaus mit eigener Bootsgarage in Alleinlage vorbei. Ob dort Herr Egberts junior residiert, wenn er mal in Joure ist? Die zwei Fensterputzer machen jedenfalls gerade Siesta und haben sogar einen Hund dabei.  

Wieder zurück, über die heute ruhige See vorbei an riesigen Bauschiffen, und auf nach Heeg. Was auch immer uns erwartet. Sieht sehr klein aus auf der Karte und hat viele Häfen. Nach ein bisschen rumgegurke, einer schicken perfekten Wendung auf der Stelle im alten Hafen, finden wir unseren Platz für die Nacht. Strom, Wasser, Ruhe, alles da! Heeg ist ein reizender alter Ort mit wunderschönen Kapitainshäusern und zwei süssen Kirchen. Jetzt ist noch nichts los, in der Saison fällt hier garantiert kein Apfel zur Erde. Es gibt sogar eine Disco!!! 

Der Kosakenzipfel


Die Villa 

Baumaschinenschiff

Kapitänshaus

Montag, 18. April 2016

Tag 3 Wusch…. Huiiiiiiiiiiiii……… . ..Wusch….

Das war eine tüchtige Schaukelei! Wir haben heute einen „langen“ Törn von fast vier Stunden Fahrzeit. Als Ziel war Joure auserkoren. Da wir die Nacht in Heerenveen verbracht hatten, mussten wir „unten“ rum. Ein Kanal hieß Engelvaart, dann ein bisschen weiter und kurz danach ab übers Tjeuker Meer. Ja gut, es war heute ein wenig windig, aber dass das SO(!) schaukelt konnte ja keiner ahnen.
Ich hatte das Steuer gerade an Nicole abgegeben, weil auf dem langweiligen Kanal eine kleine Bio-Pause mittschiffs fällig war. Und so hatte Nicole das Kommando als es ab auf das Tjeuker Meer ging. Meer heißt hier alles was größer als ein Fußballfeld ist, aber na gut. Keine Ahnung wie groß das Steinhuder Meer ist, aber das Tjeuker Meer hat wohl eine ähnliche Größe. Auf jeden Fall hat der heutige Wind dort ein wenig Wellen veranstaltet. Für DgzRS'ler wahrscheinlich nur ein laues Lüftchen, für unseren plattgekloppten Wohnwagen gefangen im Körper einer Hafenbarkasse genug Anlass um sich ordentlich in den Wellen zu wiegen. Bei der nächsten Welle: ….wusch! und Nicole musste des öfteren mal den Hebel für den Scheibenwischer, hier Ruitenwisser genannt in Gang setzen. (Ein kleines Filmchen dazu folgt, sobald wir eine akzeptable Internetverbindung haben.)
Molly fand das irgendwie komisch und wollte gestreichelt werden. Na gut!

Nachdem Nicole uns erfolgreich (sie hatte sich wie Captain Ahab an das Steuerrad gebunden, aber nicht ohne den obligatorischen Pott Kaffee) über das aufgewühlte Wasser in wieder ruhigere Kanäle gebracht hat, habe ich wieder das Steuer übernommen. Jetzt war bei Nicole Biopause eingesagt… ;-)

Das mit den Brücken bekommen wir inzwischen einigermaßen routiniert hin. Egal ob Holzklontschen der fürs Brücke öffnen mit zwei Euro gefüllt werden will, kostenlose Brücken, ferngesteuerte Brücken, die wie von Geisterhand aufgehen, sobald man sich nähert, oder Brücken, bei denen man erstmal rechts ran muss zum Knopf drücken. Haut alles hin. Was wir jetzt auch können: Eingeschlafene Brückenwärter aufwecken! ;-) 

Ort des Geschehens: Scharsterbrug. Ich habe durch das Fernglas keinen Brückenwärter in dem Brückenwärterhäuschen ausmachen können. Wir gingen dann mal von Fernbedienung aus. Also kurz vorher ein wenig Gas rausnehmen. Die Ampel schaltet dann schon irgendwann von ROT (Durchfahrt verboten) auf ROT-GRÜN (Brücke wird bedient, geht gleich weiter…) um. So bummelig 20 Meter vor der Brücke habe ich dann mal den Rückwärtsgang eingelegt, weil sich nix tat. Merkwürdig! Egal, Molly musste sowieso mal aus der Hose. Während Nicole mit Molly mal den Grünstreifen erforschte, bin ich mal zum Brückenwärterhäuschen um nach irgendwelchen Spezialinformationen zu suchen, die in keinem Brücken-Almanachen dieser Welt verzeichnet sind. Nun denn das Geheimnis der geschlossenen Brücke habe ich ja oben schon gelüftet. Der Brückenwärter hatte es sich in seinem Brückenwärter-Profi-Stuhl derart bequem gemacht, dass er Morpheus Armen nicht mehr hatte entweichen können. Kurzum: Der Typ war einfach eingepennt!
 
Jetzt hatte ich ein wenig Skrupel ihn sofort zu wecken. Vielleicht hatte er ja gerade seine wohlverdiente Pause und wäre total von diesen unkundigen Touris genervt, die einfach nicht wissen wann Pause ist! OK, zurück zum Boot und mal in den Brücken Almanachen geschaut, wie es um die Bedienung der Brücke gestellt ist. Normale Brückenbedienungszeiten. Hmmm… Sowohl in der gestern runtergeladenen App „Watersport Fryslân“ als auch in dem an Bord befindlichen Buch. Beim nächsten Blick zur Brücke: Ampel auf ROT-GRÜN! Er war aufgewacht und hat uns gesehen. Ich bin dann mal kurz zu ihm hin, und habe ihm in gebrochenem Niederländisch versucht zu erklären, dass Nicole und Molly noch fünf Minuten brauchen. Keine Eile! (Haha!) 

Als alle wieder an Bord waren, haben wir ein Bilderbuch Ablegemanöver hingelegt und sind wie nix durch die wie von Zauberhand geöffnete Brücke.
Im weiteren Verlauf ging es dann unspektakulär weiter Richtung Joure (der Heimatstadt von Douwe Egberts, DEM Erfinder der Senseo -na gut er selbst nicht mehr, er ist ja von so um 1800, aber hier ist die Heimatstadt von dem ganzen „Javanse Joungens“ Tabak, Pickwick Tee und natürlich dem Douwe Engberts Kaffee. Vielleicht schaffen wir es morgen noch in den zugehörigen Laden.)

Hier haben wir dann im Passantenhafen festgemacht und bis zur Ankunft des Hafenmeisters erstmal einen kleinen Blick in die wirklich nette Fußgängerzone geworfen. Ein wenig Kuchen gekauft, ein wenig Getränkenachschub, und ein paar Möhrchen für den Hund. Bei der Ankunft war der Hafenmeister schon fleissig am werkeln und hatte uns mit Landstrom versorgt. Wir hatten uns optimistisch (Einwand von Nicole: ob die die wirklich funktionieren?) an die nagelneuen Stromsäulen angeschlossen. Die funktionieren noch nicht, aber via Baustromverteiler haben wir jetzt Dampf und können mal alle Akkus hier im Boot so richtig voll machen. Heute morgen waren wir mit unseren Akkus schon auf beängstigende 11,x Volt runter. Aber die Standheizung ist hart im nehmen und lief noch. Also alles gut. Aber volle Akkus sind irgendwie beruhigender.
 
Molly bekommt gleich was zu essen. Und wir machen uns dann auch noch mal auf in die Stadt, um was zu Essen zu ergattern. Tot zins! ...bis morgen!


Hier ist es schon wieder ROT-GRÜN, der Brückenwärter also aufgewacht
Lekker Kuchen! 
Douwe Egberts vom Wasser aus.

Sonntag, 17. April 2016

Tag 2... Immer der Sonne entgegen

Ich wollte was zur Marrekrite sagen.  Ein Verein, welcher in Friesland 3500 Liegeplätze für Boote betreut. Feine Sache, Wimpel für 15,00 Euro kaufen und  unterstützen. Viel Leistung für wenig Geld. An so einem Marrekrite Liegeplatz im Nichts sind wir gestern Abend gelandet.  Wie immer mitten im Vogelschutzgebiet. Juhu! Wenn man vom Anlegesteg runter ging stand man knöcheltief im Modder und zwischen ca. 40 Graugänsen.  Das Hundetier war so aufgeregt,  dass es nicht Pipi konnte. Nicht Abends, nicht morgens... Nie wieder! 
Die Nacht war kurz, weil kalt.  Ich hatte um 2.00 Uhr die Standheizung aus gemacht,  weil ich in Angst war,  daß wir morgens im Nichts fest hängen. Um 6.00 Uhr war es so kalt, daß der Hund und ich um die Wette gezittert haben.  Aufstehen,  einer wach, dann alle wach!  Frühes Frühstück mit tuckerndem Diesel und laufender Heizung.  Nach einer Katzenwäsche weiter zum nächsten nächsten Ort. Nicht das der Hund,  der immer noch kein Pipi gemacht hat, platzt! Akkum liegt um die Ecke und hat einen netten Anlegeplatz mitten im Ort.  Ok, eine Klappbrücke dazwischen,  aber das kriegen wir hin. Viele Brücken hier sind zum Hochklappen, damit die Boote hindurch fahren können. Der Brücken Wärter hält einem bei der Durchfahrt dann aus seinem Häuschen eine Angel mit einem Holzschuh hin und man muss seine Gebühr dort hinein legen. Voll klasse! 
Im Akkum war eher wenig los,  deshalb zurück ins Boot, gucken wo lang als nächstes.  Wir haben entschlossen erst mal in Städten zu schlafen. Wegen Strom und kalt, wegen Pipi und Hund, wegen Essen ohne Kochen.
Also den Kanal nach Heerenveen und dort an die öffentliche Anlegestelle.  Leider ohne Strom, brrrr,  aber mitten in der Stadt.  Freddy hat mir glaubhaft versichert,  dass wir zwei Batterien haben und wir immer los kommen.  Egal was passiert. Hier kann uns jedenfalls auch jemand helfen.... Heizung an heute Nacht!
In Heerenveen sind wir mit ein paar Schlenkern, Industriegebiete haben auch was für sich,  in die Stadt gelaufen. Dort haben wir eigentlich nur 

noch gegessen und sind wieder zurück gegangen. Unspektakulär.  Auch hier war nichts auf oder anzugucken... Bis jetzt ein kulturloser Urlaub *hihi* Das wird schon noch...

Samstag, 16. April 2016

Row, Row, Row your boat...

Wie euch vielleicht schon aufgefallen ist, gegen Ende des Urlaubs werde ich schreibfaul und bringe es nicht so richtig zu Ende. Warum dies so ist, man weiss es nicht, aber vielleicht schaffe ich diesen Urlaub ja mal alle Tage. Ist ja auch freiwillig und Zwang macht keinen Spass ...
Erschwerend kommt hinzu das meine kleine Bluetooth Tastatur meint amerikanisch zu sein und y mit z vertauscht. Zusaetzlich sind natuerlich alle Umlaute futsch. Tipps zu Bluetooth Tastatur unter Android 4.2 auf Europa umstellen nehme ich gerne an.
Ist mir ein Mitbringsel wert, nervt voll!
Nun aber zum Urlaub. HAUSBOOT, wir fahren mal wieder Hausboot. Leider ohne Tammy ( den Witz verstehen nur Eingeweihte und Alte *prust*), aber mit Molly.
Vor ca. 12 Jahren waren wir schon einmal genau auf demselben Boot. Mit Mollys Vorgaenger Leon. Der war doppelt so gross. Freddy meint, damals war mehr Platz, ich meine wir waren juenger und nicht so verwoehnt was das betrifft. Langer Rede, es wird lauschig, aber das Boot ist immer noch eine Wucht. Uralt, knurrig, dieselbrummig, gemuetlich!
Bei maessigem Wetter nach Sneek gefahren mit Gepaeck fuer 3 Wochen Daenemark. Ein Kombi voll Mensch, Gepaeck und Hund.
In Sneek angekommen ist das Boot schon bereit und ein netter Niederlaender erklaert uns alles. Kleine Schulungsfahrt und es geht los. Wir haben uns ein Restaurant im Nichts mit Bootssteg ausgesucht als erstes Ziel. Mit 6 bis 10 kmh ist man ja nicht so flott unterwegs. Hingetuckert, angelegt (fast perfekt!) und erst mal ein Stuendchen Gassi mit dem Tier. Dabei auf einem alternativen Feng Shui Schrottplatz oder so gelandet. Grimmiger Schaeferhund und Besitzer regten uns zum Umdrehen an.
Schnell zurueck zum Restaurant. Molly ist das alles egal, wir sind in einem Vogelschutzgebiet, alles voller Gaense, sie ist so aufgeregt, das sie nicht Pipi kann und Leine zerrt. Ich habe Halti vergessen und streite mich klassisch mit dem Hund. Nervt!
Das Restaurant wiederum ist super. Gutes Bier und gutes Veggie Essen. Dutch Weed Burger klingt gut und schmeckt auch so. Das Weed von Sea Weed kommt merken wir beim Essen. Algen Burger, klasse! Der Gruss von der Kueche war mit karamelisierten Oliven auf Ziegenkaese an suessem Brot schon ziemlich lecker.
Nachdem exzellentem Essen weiter zu einem Schlafplatz. Einen Kilometer weiter machen wir nun Halt mitten im Nichts fuer die Nacht. Zu den Margritte Liegeplaetzen morgen mehr...