Samstag, 30. April 2011

Yin & Yang

Nicole ist mit Ihrem Lieblings-Urlaubskleid total eins mit den lokalen Göttlichkeiten. Da die Statuen inklusive der Bäume bei den vielen kleinen Tempeln hier alle eine Schärpe aus kariertem Stoff tragen, passt Nicole mit Ihrem Kleid sehr gut dazu.

Die schwarz-weissen Karos sollen übrigens wie Yin & Yang die Ausgeglichenheit zwischen Gut & Böse darstellen.










Alles andere als ausgeglichen ist das Niveau der örtlichen Bürgersteige. Zum Einen sind die Bordsteinkanten gute 40 cm hoch. Das wird in der Regenzeit wahrscheinlich auch gut so sein, zum Anderen werden die Bürgersteige alle zehn Meter von einer Einfahrt unterbrochen, so dass die Bürgersteige eher an eine Berg- und Talbahn erinnern, als an das was wir so als Bürgersteig gewöhnt sind.

Außerdem läuft unter dem Bürgersteig so eine Art Kanal. Und da passt nicht immer jeder Deckel, und wenn sie passen heißt das nicht, dass sie auch heile sind. Aber da wird dann mal ein Stock mit ner Tüte dran in das Loch gesteckt und fertig! Wäre bei uns wohl nicht so ganz genehmigt, hier aber total normal.
Reingefallen ist aber bis jetzt noch niemand...

Wonne in der Sonne, Mauscheln beim Tauschen!

Hach, was ein Leben! Frühstück gibt’s bis 11.00h. Danach an den Stand: geht doch!
Abends geht’s in das örtliche Leben. Ein Restaurant aussuchen, lecker essen, und anschließend noch ein Absacker auf der Terasse!

Zwischendurch gibt’s mal eine Massage für die Füße oder den Rücken. Die Fußmassage gab es gleich hinter der Wäscherei. Sensationelle Preise in der Wäscherei: Neun Teile für 24.000,-. Sind dann umgerechnet € 1,95. Die Stunde Fusmassage gab's für 60.000,- also €4,86.

Auf dem Weg nach Hause gestern Abend wollte ich nochmal Geld wechseln, was aber daran scheiterte, dass der Wechselstube das Geld ausgegangen war. Also heute nochmal kurz los und Geld wechseln. In den Reiseführern stand ja schon als Warnung: „Zählen Sie immer nach!“ Habe ich auch, sogar zwei mal! Allerdings hat der Typ von der Wechselstube (bester Kurs bis jetzt mit 1 EUR zu 12.650 Rp., no comission!) mir die Scheine noch mal vor gezählt. Und dabei muss dann doch der Copperfield im Spiel gewesen sein. Ich war mir sicher meine 1,265 Mio. bekommen zu haben. Das er uns alles in kleinen Scheinen (20.000er, „Sorry, Sir!“) ausgezahlt hat, war schon merkwürdig. Naja. Micha aus unserer fröhlichen kleinen Reisegruppe hat seins drei mal nachgezählt und nach dem dritten mal stimmte die Summe auch. Beim Weggehen gucke ich noch mal in mein Portemonaie, und zähle die Scheine nach. Hoppla! Da sind dann statt der 1,265 Mio nur noch 800.000 Rp. drin. Hmmmmm, merkwürdig!

Aber Micha als Held des Tages ist mit mir dann wieder zu der Wechselstube, wo der Typ von vorhin noch fleissig mit Geld zählen beschäftigt war. Micha hat dann gleich in die vollen gelangt und gesagt: „Entweder Polizei, oder Geld zurück!“ Die Wirkung war umwerfend: Der Geldwechsler nahm ohne zu zetern die Rupien zurück und gab uns unsere Euros wieder. Puh! Hätte ich mich alleine nicht getraut!

100m die Strasse runter haben wir dann ohne beschi**** zu werden, die korrekte Summe Rupien ausbezahlt bekommen. Die Moral von der Geschicht' „Traue kleinen Scheinen nicht!“ ...und niemals das Geld nachdem man es selber gezählt hat, wieder auf den Tisch legen! Besser selber zählen und festhalten. Oder noch besser: Nicht bei windigen Typen tauschen. Nun, gut, es ist dank Micha ja alles gut gegangen. Danke Micha!

Die frisch getauschten Scheine (diesmal waren ja die 100.000er dabei) wurden aber gleich wieder in Massage und Fusspflege investiert. Nicole hat jetzt wunderbar bunte Fußnägel und französische Fingernägel... und ich 'nen frisch massierten Rücken.











Heute abend gehen wir nur kurz was Essen, und fahren nicht bei den Anderen mit dem Shuttle nach Nusa Dua. Denn wir brauchen noch zwei von diesen Einweg-Unterwasserkameras! Morgen ist nämlich früh aufstehen angesagt und dann geht es auf Schnorchel-Safari. Um halb Acht geht’s los und dann sind wir gegen Abend wieder da. Es soll aber Neopren-Anzüge geben, damit man nicht verkokelt beim Schnorcheln. Und wenn es gut läuft haben die sogar Taucherbrillen in unseren Sehstärken! Das wird bestimmt gut. Wir werden berichten!

(..und dann gibt es auch mal ein paar Bilder von den hiesigen Fusswegen. Bei denen muss man nämlich recht gut hinschauen, beim drauf lang laufen...)

Freitag, 29. April 2011

Elefantenhöhlen ohne Licht

Am letzten Tag der Rundreise waren wir morgens gleich in einer Tempelanlage, welche die Elefantenhöhle genannt wird. Diese Anlage wurde vor 50 Jahren bei Ausgrabungen entdeckt und war vor 400 Jahren mal ein Königspalast. Dieser König hat sich dort einen 1a Swimmingpool bauen lassen. Heute sagt man diesem nach ein Jungbrunnen zu sein...laut Samy bringt sich waschen 2 Jahre...also sind wir Mädels sofort rein in das Wasser :-)
Nicole beim Verjüngen
Danach geht es in die Elefantenhöhle...leider hat diese kein Licht..also blitze ich mir mit meinem Mobilo den Weg frei. Man sieht Patchouli Qualm. Hier hat ein Alter Man jahrelang meditiert. Der Arme....
Damit ihr unsere Rasselbande mal seht, ein Foto vom Eingang der Höhle...
Gele, Viola, Micha, Ralf, Nicole und Freddy
Nach dem Tempel ging es zu den unausweichlichen Shoppingläden. Folgende Reihenfolge: Silber, Holz, Bilder...alles zu teuer - nichts gekauft!

Dann der Transfer ins Hotel und die Seele baumeln lassen! Jetzt kommen 7 Tage Schlunz!!!!!



Mittwoch, 27. April 2011

Weiter im roten Ferrari....


...am nächsten Morgen, wie immer um 9.00 Uhr. Ich hatte unseren Samy gefragt, ob wir abweichend vom Plan die Gari-Gari Wasserfälle angucken könnten. Kein Problem! Und es hat sich gelohnt. Nach ein paar Metern mit kurzen Steilan- und abstiegen auf einem betonierten Pfad ging es in eine Schlucht. Samys aufmunternden Worte: "Immer links an Wand laufen weil Weg bricht ab wegen immer viel Erdrutsch" waren eine Prise Abenteuer bei dem kurzen Spaziergang. Auch sein...immer nur einer auf Brücke, die ist nicht heile, taten das ihrige :-) Der Weg hat sich aber gelohnt, die insgesamt drei Wasserfälle sind wunderschön gewesen. 
Ich bin bei den Zwillingen in das Wasser gehüpft um die Qualität meiner Wander- und Outdoor-Flipflops zu testen, das Ergebnis war zufriedenstellend :-) Und das Wasser war sensationell kühl und klar...





Nachdem wir die Pfade zurück bewältigt hatten, sind wir weiter in Richtung des ultimativen touristischen Höhepunktes der gesamten Insel: Tanah Lot - die Tempelinsel, das Mont St. Michel der Balinesen. Wir, und gefühlt drei Millionen anderer Touristen, haben uns dieses Kleinod angeschaut. Es ist ein Tempel der auf einem kleinen Felsen ca. 50 Meter vom Strand liegt.Die Anlage ist wunderschön!

In dem Tempel ist eine heilige Süßwasserquelle, an der man sich weihen lassen kann. Weihen lassen ist immer gut! Also rüber durch das knietiefe Wasser. Man musste Wasser aus der Quelle trinken und bekam von Mönchen Reis auf die Stirn geklebt und eine Blüte in das Haar. Ich musste mich ordentlich dafür Bücken, denn Balinesen sind kleine Leute. Das Ergebnis war aber bei Freddy und mir recht hübsch.
Ich mit Reis und Blume


Freddy mit Reis, Blume und Windel
Nach dem Besuch im Tempel haben wir uns auch noch eine halb lebende heilige weiße Schlange in einem Felsenloch, aber das ist eigentlich egal....


Den Abend und die Nacht haben wir in Ubud verbracht, dem berühmten Künstlerdorf in den Bergen. Auch hier kann ich nur auf Frau Roberts in dem Film verweisen...ich konnte keine Gemeinsamkeiten feststellen :-)
In Ubud reiht sich Boutique mit Schmuck, an Boutique mit Malerei. Sehr nett, erinnerte mich an das Ibiza, was ich als Kind kennen gelernt habe. Wir sind dem Tipp von Samy gefolgt und haben in einem Cafe zu Abend gegessen und ich habe mein neues Weltlieblingsgetränk entdeckt. Zitronentee! Der war sooooooo lecker...Zitronentee mit Zitronengras, Honig und frischem Ingwer- nur geil! Das Essen und das Ambiente waren auch sehr zu empfehlen. Kleine Nischen in einem riesigen Garten in denen man gemütlich speisen konnte...wenn ihr mal nach Ubud kommt. Das Wayang Cafe ist klasse!


Hotel mit WIFI für ein paar Tage und viel zu berichten...

Endlich im Hotel für ein paar Tage Badeurlaub angekommen.Normalerweise bin ich ja diejenige, welche immer rumfahren will. Aber ich habe eine komische, Nicole hustet nachts von 23.00 bis 4.00 Uhr morgen Krankheit. Das nervt, mich und vor allem Freddy, der schon Schlaftabletten nimmt, um schlafen zu können :-( Codein und alles andere hilft nix...Nicole hustet...aber egal....viel passiert in den letzten Tagen und endlich Ruhe um alles aufzuschreiben.

Als erstes muss man sagen, wo auch immer Frau Roberts in "Eat, Pray, Love" ihre Bali-Szenen gedreht haben mag. Nicht hier, denn es waren keine Mofas zu sehen! JEDER Balinese hat ein Mofa.Und alle fahren immer gleichzeitig auf den schmalen Straßen. Es herrscht Linksverkehr, aber keine festen Spuren sind vorgeschrieben. Überholen zu dritt nebeneinander ist durchaus normal. Die Führerscheinprüfung bestaht aus dem Fahren einer Acht. Eine Sache die täglich im Alltagsverkehr benötigt wird. Selbst 8 jährige Kinder fahren hier fröhlich auf ihrer 80ger durch die Gegend  - allerdings alle brav mit Helm. Mein Favorit: Der Hello Kitty Helm!
Mein Helm!


Zeitlich springe ich jetzt beim Schreiben ein wenig, da es gar nicht so leicht ist, im Nachgang die Dinge zu sortieren. Am 25.4. sind wir morgens um 9.00 Uhr losgefahren in unserem achtsitzigen Ferrari mit Michael Schuhmacher am Steuer. Es ging zu einer Fledermaushöhle, welche geruchlich sehr spannend war. Aufgrund der hier gerade heftig grassierenden Tollwutepedemie, war ich auch nicht ganz so apicht darauf, nah an die ollen Blutsauger zu gehen. Bah! Danach weiter zum Schatztempel...warum Schatztempel...jaaa, weil die das Porzellan ihrer alten Besatzer, der Holländer, dort eingemauert haben. Das ist ein Schatz.Wir Europäer haben das defiitiv anders gesehen. Der Tempel war allerdings wunderbar geschmückt, da am Folgetag dort ein großes Fest gefeiert wurde.

Schätze in der Wand
Mittags haben wir neben einem Vulkan gegessen, also mit Blick auf einen Vulkan in einem Restaurant in 1600 m Höhe. Leider hat es gegossen und so war Sicht trübe. Egal, meine Tom Yam Gai Suppe macht mich immer glücklich!
Nach dem Essen sind wir wohin? Natürlich! In den Reisgöttin Tempel. Dann ins das nächste Hotel im Norden des Landes mit schwarzem Lavasand am Strand. Bevor wir an den Strand konnten, haben Freddy und ich uns erst einmal eine Massage im Hotel gegönnt. Die kleine balinesische Lady hatte Stahldaumen...wir alle hatten blaue Flecke am nächsten Tag. Angelika, eine unserer Reisetruppe, sogar mitten auf der Stirn....jaja, die häusliche Gewalt :-)
Um 19.00 Uhr hat Samy unser Führer uns dann abgeholt. Er hat Abendessen organisiert. Wir waren erst skeptisch, aber dann hat es uns umgehauen. In dem Restaurant war ein Tisch am Strand mit Fackeln aufbaut und wir haben superfrischen Mahi Mahi gegrillt bekommen. Definitiv der beste gegrillte Fisch meines Lebens!!!! Und dann in dieser Umgebung!

Auf dem Weg nach Hause haben wir alle entspannt unser Lied gesungen, welches ein vietnamesischer Künstler performt. Duuuuuu, nu duuuuu, nu duuuuu, du bis allles was habe auf de Welllt....schön wars!

Dienstag, 26. April 2011

Bali Reef!

So, die Rundreise wäre dann mal jetzt beendet. Zum Abschluss gab es dann doch noch die obligatorischen "Familienbetriebe" mit Holzschnitzereien, Malerei, und Silberschmuck. Naja: Kurz angeguckt, durch die Ausstellung geschlendert, nix gekauft und wieder weg.

Aber jetzt erstmal Koffer auspacken (Nicole ist grad fertig, dann bin ich jetzt dran), und dann mal ab an den Pool und an den Strand!

Da wir hier Internet haben, gibt es jetzt auch wieder was zu lesen.

Montag, 25. April 2011

Es ist hier schwieriger online zu gehen...

Der erste Tag der Rundreise am 24.04.2011

Es ist heute Sonntag...diese Datumsgrenze macht mich wuschig! Ich bin immer einen Tag falsch! Ansonsten haben wir nach einem netten, aber müden Jetlag-Abend im Hardrock Cafe früh den Rückzug angetreten. Im Hotel spielten gleich zwei Livebands - Hardrockhotel hat was von Ballermann für Amis. Auch eine Erfahrung!

Der Tag fing mit einem netten Frühstück an. Lecker Joghurt mit Obst. Hmmmm! Dann hat uns auch schon unser Begleiter für die nächsten Tage eingesammelt. Samy...netter Mann mit lustigem Deutsch von einer Sprach CD :-) Wo geht die Reise hin auf einer Tour von Meier's? Klar! Als erstes in einen Fabrikverkauf von Batik Sarongs....sonst kommt man nicht in die Tempel! Wir haben nicht nur einen alle einen Sarong gekauft, Freddy hat dazu auch noch einen original balinesischen Hut, welcher nur ein Stirnband ist. Tres chic! Eben die berühmte Windel um den Kopp....
Windelfreddy

Die Straßen auf Bali sind spannend. Motorräder ohne Ende und in Massen. Ich fühle mich an Fernsehreportagen aus China erinnert. Aber hier tragen alle Helm, das irritiert ein wenig, da ansonsten nicht viel Wert auf Sicherheit wert gelegt wird. Am Wegrand gibt es endlos viele Buden, welche Benzin oder Motorräder, Essen oder Kleidung verkaufen. Zwischendurch immer wieder Statuen. Die sind wirklich begabte Bildhauer, die Balinesen. Ich stelle für mich fest, das die Straßen und die Leute spannender sind als die Tempel. Obwohl im ersten, dem Muttertempel mit 42 Gebäuden und 140 Schreinen, die größten Spinnen an der Wand hingen die ich je in meinem Leben gesehen habe...uaaaah! Weiter waren wir noch in eiemen Restaurant mit sensationellem Blick auf ein Tal mit Reisterassen gehabt, meine Reisterassen, endlich! Fast noch lustiger war der zahme Flughund, der draußen auf einem Ast saß. Ja so sind wir Menschen, vergessen imposante Anblicke über einem unkuscheligem Kuscheltier.
In dem alten Königstempel mit Gerichtshaus in Kungklung haben wir noch erfahren, dass Homosexualität hier immer noch verboten ist, die Strafen waren in lustigen Bildchen an die Wand gemalt. Whirlpool, oder?

Ab ins Hotel...welches, wie immer eine feine Wahl war :-)

Sonntag, 24. April 2011

Mit 'ner Windel um Kopp!

In den Videos, die wir uns im Vorfeld vom Urlaub angeguckt haben, hatten die einheimischen Männer lustige Kopfbedeckungen, wobei beim besten Willen nicht zu erkennen war, was das war. Auf den Videos sah es aus, wie ein Mittelding aus Mütze, um den Kopf gewickeltes Tuch und Turban. Was mich veranlasst hat, im Vorfeld rumzutönen: „Wenn wir da sind, wickel' ich mir auch so 'ne Windel um Kopp!“ So, und heute war es dann soweit. Wir brauchen sowieso alle einen Sarong, da man die einheimischen Tempel nur so betreten darf, und in dem Batik-Laden wo wir die Tücher gekauft haben, gab es auch die Kopfbedeckungen. Ich habe mich dann nicht für ein Fertigmodell entschieden, sondern eine Wickelvariante erstanden. Wie die richtig umgebunden wird, und vor allem wie der Knoten richtig gemacht wird, hat mir dann erstmal unser Reiseführer gezeigt. Die Dinger (Name wird nachgereicht, da waren so viele Buchstaben drin, die muss ich erst noch sortieren), sind eigentlich gar nicht so schlecht. Was auf'm Kopp, aber trotzdem Luft nach oben. Gut, sieht für unsere Augen jetzt ein wenig komisch aus, aber ist hier ganz normal. Wichtig: Der Knoten muss immer nach oben in den Himmel zeigen!

Nach dem ersten Einsatz des Sarong in einem Tempel sind wir in einen kleinen -sagen wir mal- Botanischen Garten gefahren. Dort gab es allerlei Gewürze als lebendiges Grün zu sehen, und zum Schluss eine Probe von Bali-Kaffee, Kakau, Ingwer und Lemon-Grass Tee, und als Highlight diesen Kaffee, der von Meerkatzen „fermentiert“ wird. Da ich ja keinen Kaffee mag, hat Nicole den getestet. Ich habe keinen negativen Gesichtsausdruck gesehen, war dann wohl ganz gut...

Der Vorteil einer kleinen Reisegruppe ist, dass man zwischendurch auch mal kurz anhalten kann. Und da wir alle mal unbedingt eine Stinkefrucht (Durian) (deren Verzehr in den meisten Hotels nicht gestattet ist) probieren wollten, haben wir auf dem Rückweg mitten in einer Kurve angehalten um eben eine solche Stinkefrucht am Strassenrand zu erstehen. Wie waren alle ziemlich gespannt, denn angepriesen werden sie mit „schmeckt himmlisch, stinkt wie Hölle“. Kurzum wir waren bereit das Risikio einzugehen. Bezahlt, und aufgehackt lag sie dann vor uns. Sieht ein wenig so aus, wie gemanschte Banane, und stank erstaunlicherweise gar nicht so dolle. Also: probieren! Geschmacklich entsprachen sie dann ihrem ersten optischen Eindruck, denn sie waren wirklich sehr matschig und erinnerten vom Geschmack an eine Mischung aus Birne und Banane. Das Nicole sie aus eben diesem Grund (Banane!) gleich mit einem entsprechenden Gesichtsausdruck quittiert hat, versteht sich von selber. Schlussendlich war die Stinkefrucht unspektakulärer als wir alle gedacht hatten. Aber nun haben wir sie wenigsten probiert. Die Reste hat dann übrigens der Fahrer mit nach Hause bekommen...

Samstag, 23. April 2011

It's been a hard days night


Angekommen im Hardware Rock Hotel in Kuta, unserer ersten Bleibe. Wir sind alle müde und abgekämpft. Die paar Stunden Schlaf im Flieger waren nicht so erholsam :(
Aber rumgememme wird nicht geduldet, Michael hat Geburtstag und wir wollen noch feiern! Die Rundreise geht ja erst morgen um 9 Uhr los...
Zum Flug gibt es nicht viel zu erzählen. Wir haben ein Gewitter über den Wolken gesehen. Den Anblick wird man so schnell nicht vergessen. HAMMER!
Weiter konnte man im Flieger mit einer Art Nintendo gegeneinander daddeln. Ich wechsele doch noch in die QS, denn meine Kiste ist prompt abgeschmiert mit einem Black Screen of Death :) Aber der integrierte Kreditkartenleser ging und somit konnte ich eine Email in 10000 Meter Höhe verschicken - klasse Sache!
Da wir mit Malaysian Airline unterwegs waren, konnte man auch immer gucken wo nun gerade Mekka liegt...feiner Service!

Nun bin ich sauber geduscht und gleich ist Treffen am Pool ...

New Gate...

...so hieß es auf den Flugplananzeigern, als wir nachgucken wollten an welchem Gate denn unser Weiterflug von Kuala Lumpur nach Denpasar auf Bali abgehen sollte. Als da stand: New Gate, dachten wir uns noch nichts, erst als dann das „Delayed“ dazu kam, wurde die Sache unrund. So ging unser Flieger denn nicht wie geplant um 8.50h, sondern erst um 11.00h. Somit hatten wir fast zwei Stunden auf dem Flughafen gewonnen. Nachdem dann aber ein paar Frühstücks-Gutscheine von Malaysia Airlines organisiert waren ging es auf kleine Tour durch die Läden. Dabei fanden auch ein paar Damenflipflops eine neue Besitzerin. Nach deren Aussage passen sie aber ganz gut und sind wohl auch sehr bequem. (Nachtrag: ...die nicht ganz so sauber gearbeitete Stelle zwischen den Zehen wurde inzwischen mit der Nagelfeile "nachbearbeitet")

Im Flieger gab es dann noch Konfusion bei der Sitzplatzreservierung, denn der Flieger ging nicht nur später, sondern war auch ein anderer Flugzeugtyp mit anderer Bestuhlung. Der Flug selbst verging (jetzt hätte ich fast gesagt wie im Flug) recht flott. Lag aber wohl auch daran, dass ich mindestens die Hälfte verpooft habe.
Endlich in Denpasar angekommen galt es noch noch: $25,- Einreisegebühr zu bezahlen, das Gepäck noch mal durchleuchten zu lassen, den Pass noch mal vorzeigen, danach durch den Zoll und dann den richtigen Fahrer zu finden. Das dauerte einen kleinen Moment, denn am Ausgang wurden schätzungsweise 250 Schilder mit ganz vielen Namen hochgehalten.
Ach ja: und zwischendurch bin ich zum Millionär geworden. Mit dem Umtausch von 100 Einheiten europäischer Standartwährung war ich flux Besitzer von 1,22 Millionen Indonesischen Rupien. Tja, so kann's kommen.

Dann sind wir nach einer Fahrt im Linksverkehr durch enge Gassen erst zwei mal von verschiedenen Seiten am Hard-Rock-Hotel vorbei gefahren, bevor wir endlich rein gefahren sind.



Alles in allem waren wir dann jetzt 1,5 Tage von „Haustür-zu-in-Verden“ bis „auf's-Bett-in-Bali-schmeissen“ unterwegs. Aber wir haben heute schön Michas Geburtstag gefeiert und morgen geht es weiter auf der Rundreise.

Freitag, 22. April 2011

Welcome to KLIA!

...die erste Etappe wäre geschafft! Nach einem erstaunlich kurzweiligen Hinflug in einem wirklich geräumigen Flugzeug der Malaysian Airlines sind wir zunächst mal in Kuala Lumpur angekommen.
Angesichts des Wechselkurses sind bereits die ersten Jubelschreie ausgestoßen worden. Nur gut, dass wir auf dem Rückweg noch mal vorbeikommen.

Der Flieger war ziemlich klasse. Filme bis zum Abwinken, prima Service, und kurz vor der Landung noch ein Gewitter von oben angucken. Das war gut. Als echte Computerkenner haben sowohl Nicole als auch ich es geschafft, das Kopfstützen-Bespaßungssystem zum Abstürzen gebracht. Meines ging nach fünf Minuten von alleine wieder, bei Nicole kam die freundliche Stewardess und sagte: Please wait about 15 Minutes, AND DON'T TOUCH ANY BUTTON! *höhö* ...und das bei Nicole, die sofort ohne Bedienungsanleitung erstmal ALLE Knöpfe drückt..

...in 1,5 Stunden geht's weiter!

Donnerstag, 21. April 2011

Schlaflos in Verden

In 7 Stunden müssen wir aufstehen und ich bin wach. Dafür hat mein Koffer nicht mehr so viel Übergewicht. Es ist faszinierend wieviel Klamotten man in ein Land mit Tropenklima mitnehmen möchte....ich hoffe, ich habe vor lauter Aus- und Eingepacke nicht die Hälfte vergessen! 
Vielleicht teste ich heute Abend schon mal die Schlaftabletten, welche wir für den Flug gekauft haben :-)

Mittwoch, 20. April 2011

Langsam wird sie nervös....

....noch 36 Stunden und wir steigen in den Zug nach Frankfurt! Gestern doch noch eine passende Bermuda in der Herrenecke von C & A gefunden - jaaaaaa! Ich muss also nicht nur meine Burka und andere Kleider tragen.

Freddy hat ja ausgerechnet das wir 31 Stunden bis nach Denpasar brauchen. Ich bin im Moment ein wenig von einer Erkältung mit Hals- und Gliederschmerzen gebeutelt und mache mir echt ein wenig Sorgen das ich umklappe. Freddy würde mich zwar auffangen, aber krank auf Bali? Scheiß Kopfkino...
Aber diese Angst hat zur Folge das unsere Apothekerin mir Weihnachten wohl ein paar Geschenke zukommen läßt. Ich habe noch eben telefonisch Globuli gegen Sonnenallergie, Schlaftabletten für den Flug, Sonnenbrandsalbe für Freddy geordert. Meine Cortisonsalbe aus Florida kommt auch wieder mit. Für den Flug nehme ich Wick Medi Tags und Nachts und Zwischendurch mit. Ich bin alt und hypochondrisch...nennt mich Harald Schmidt...

Sonntag, 10. April 2011

Zug zum Flug...

Die Reiseunterlagen sind Samstag eingetroffen! Und heute haben in einer kleinen Telefonkonferenz mal einen passenden Zug rausgesucht, damit wir alle gut und pünktlich in Frankfurt am Flughafen sind. Hat geklappt! Wir müssen zwar doof früh los, aber wir können ja im Zug, oder im Flugzeug poofen...

Wie gut sich der Frankfurter Flughafen für ein Sekt-Frühstück eignet, werden wir dann mal prüfen.

Montag, 4. April 2011

Die Vorfreude steigt...

Meine Shoppingtouren sind erst mal beendet...ein letzter Kampf am Mittwoch Abend im Zeichen einer neuen Bermuda steht noch an, aber im Großen und Ganzen bin ich komplett :-)
Sogar einen würdigen Nachfolger für mein Polkadot Lieblingskleid habe ich gefunden (und gekauft!). Es kann von mir aus am Wochenende los gehen. Ich wäre soweit und bei einem Blick ins regnerische Draußen hält mich auch nicht mehr viel hier...ich will looooooos!