Da wir unser grob angedachtes Programm „Ostsee bis Danzig“ aber ja schon locker absolviert haben, geht es heute 'gen Heimat. Ganz sutsche. Freddy hat als Zwischenstopp ein süßes Jagdschloss in absoluter Ruhe gewählt. Wir sind hier ehrlich richtig im Nichts. Nicht mal Mobilo geht, dafür aber das WLAN im Schloss 😎
Da ich aber ja zwingend nochmal gucken wollte, ob wirklich alles so günstig ist in Polen , musste ich auf dem Weg kurz in eine Mall. Ich habe mich an Klamotten orientiert, günstiger in den großen Ketten? Nö! Dafür alles nur bis Größe 42. Nicht schön für mich großen Brocken. Schuhe dasselbe...Preis minimal günstiger, aber in 41 ist Schluss. Also nichts für mich!
Aber vielleicht kriege ich jetzt auch den Bogen zu meinem Resümee:
Ich habe mir zwischendurch Stichpunkte gemacht und einer war: Gertenschlanke Frauen, die an Frühstücks-Buffett riesige Portionen verschlingen. Das habe selbst ich gestaunt! Respekt an euch Polinnen, so aussehen und das, und vorallem die Menge, Essen. Kann nicht jeder!
Weiter sind Polen ein echt entspanntes Völkchen (darf man bei 38 Millionen doch sagen, oder?) Das macht das Reisen hier angenehm, den Besuch im Restaurant für mich zu einer persönlichen Lektion in Gelassenheit, wenn der Kellner nach einer halben Stunde immer noch nicht kassieren kommt.
Weiter sind mir die Betonzäune aufgefallen. Die müssen mal modern gewesen sein. Alles voller Betonzäune die Holz simulieren. Oder Steine. Mal bemalt, mal betonfarben. Ich bin mir nicht sicher was schlimmer ist.
Wo wir beim Bauen sind. So schöne Landschaft an der Küste und so zugebaut...ich zitiere Herrn Busch: Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe!
Was ist wiederum total charmant finde, das es in jedem noch so kleinen Dörfchen einen Tante-Emma-Laden gibt. Es steht dort „Sklep“, was Geschäft bedeutet, und dort gibt es die wichtigsten Dinge zum Überleben.
Danzig war mein Highlight. Was für eine tolle weltoffene Stadt. Das hatten wir in Zeiten der PIS anders erwartet. Unser sehr charmanter Stadtführer erklärte uns dies so: Er wäre in einem Haus aufgewachsen wo viele verschiedene Kulturen wohnten (und der gute war mindestens 60 Jahre) und es wäre üblich zu sagen, das man Danziger sei. Und stolz darauf. Weiter betonte er das es in Danzig für jede Konfession der Welt eine Kirche gäbe und wäre er auch stolz drauf!
Molly fand Danzig auch superkalifragilistisch toll. Warum? Geschätzte 5 Millionen Tauben und 90 Millionen Federn in Ecken. Super!!!!!










Fazit: Wir kommen wieder! Es gibt noch viel zu entdecken! Vielleicht auch mal ein Ferienhaus-Urlaub an der Ostseeküste. Die uns nämlich eigentlich gefallen 😀