Wahlweise kann man hier im Gurkenfass pennen. Wir bleiben aber aus Gewohnheit lieber im WoMo.
Nach der Ankunft gestern haben wir erstmal kurz den Hund gelüftet. Dabei kamen wir auch direkt an einer Anlegestelle für Rundfahrten mit einem Spreewaldkahn vorbei. Die „flotte Runde“ hatte noch Lust um 17.00h los zu fahren und uns, den Hund und noch sechs Leute über Wasser zu schippern.
In Anbetracht der heran nahenden Dämmerung blieb es dann aber bei der 1,5h Tour. Dabei gab es dann drei Schleusenfahrten dazu. Ein Großteil der Tour ging über die kleinen Verästelungen der Spree mit Muskelkraft von unserem Kapitän an dem langen Staken. Nur auf der Hauptspree (damit auch weiß, wann man auf der echten Spree ist „Hauptspree“) wurde mal kurz der Außenborder angeworfen. Mit ein paar launigen Anekdoten und Informationen sind wir dann über Wasser geschippert. Der Gurken-McDrive war leider unbesetzt, so dass ich es tatsächlich Bistümer nicht geschafft habe eine Gurke „auf die Faust“ zu ergattern. Der Gurken-Paule am Steg hatte nämlich auch gerade zu gemacht. Einen kleinen Eimer Meerrettich-Senf Gurken habe ich dann heute Nachmittag am Stand gegenüber vom Gurken-Paule noch ergattern
So eine Kahntour ist schon urig, und die kleinen Boote haben alle die Spreewald Form. Das ist die einzige zugelassene Bootsform, die mit Motorkraft / Außenborder hier bewegt werden darf. Die Berliner hatten es wohl einen Zeitplan etwas übertrieben, und sind mit den Sportbooten in den Spreewald eingefallen. Da war die Idee „Motorkraft nur am Spreewaldkahn“ dann das Mittel der Wahl.
Dass wir die Tour gleich gestern schon gemacht haben war eine der besseren Ideen, denn heute ist das Wetter relativ vergurkt. (Das Wortspiel musste jetzt sein). Ziemlich nass von oben. In Berlin gab es wohl einige Einsätze der Feuerwehr wegen Starkregen, ganz so schlimm war es hier dann doch nicht. IM WoMo hört sich Regen ja immer viel schlimmer an, als er draußen wirklich ist. Wir sind trotzdem lieber drin geblieben. In der kleinen Regenpause flux den Hund gelüftet, um rechtzeitig vor dem nächsten dicken Regen wieder im WoMo zu sein.
Im Gegensatz zu Forchheim ist die Altstadt hier nicht so bemerkenswert ausgefallen, wir haben uns das Schloss und den Marktplatz und ein kleines Stück Stardmauer aus dem 15. Jahrhundert trotzdem angesehen.
So war aber wenigstens Zeit die Liste der Dinge, die noch gemacht werden müssen zu erstellen. Vom jüngsten Defekt des Badezimmerwasserhahn, bzw. des zugehörigen Pumpenschalters, über den immer noch nicht kühlenden sogenannten „Kühlschrank“ bis hin zum Bremsencheck. Die neuen und höheren Auffahrkeile habe ich schon mal bei großen A geordert.
Nach ein wenig rumlungern und Schönheitsschlaf der Damen können wir gleich los in die „kleine Gärtnerei“. Die hatte zwar gestern Abend keinen Tisch mehr für uns, aber ich hatte dann mal für heute Abend reserviert.
Morgen geht es dann dann nach knapp drei Wochen wieder nach Hause. Fazit: WoMo ist schon ganz praktisch, aber wenn man etwas sehen will, braucht man entweder mehr Zeit, oder man darf nicht so weit fahren zwischen den Etappen. Und: Insbesondere am Wochenende vorher lieber reservieren.
Wir bleiben dran und schauen mal, wie wir die nächsten Touren planen.
Ihr werdet es hier lesen können. ;)




















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