Freitag, 6. Mai 2011

Essen auf dem Fernsehturm und der Rap Dino

Es neigt sich dem Ende...schnief...wie Freddy ja schon vortrefflich beschrieben hat waren wir gestern erst in den Petronas Towers und dann auf dem Fernsehturm.
Vorne wir, im Hintergrund der Zwilling
In den Petronas ist aber nicht nur diese Brücke und viele Etagen, nein, dort findet man auch eine Shoppingmall mit Prada und Gucci und so'nem Zeug, den Sitz des Malayan Philamonic Orcestra mit einer beeindruckenden Konzerthalle für 860 Personen und einem Museum. Museum? Da werden der Fred und ich gleich hellhörig. Also hin da...25 Ringit pro Person auf den Tresen...einen Kommentar von Nicole: "Ich glaube das ist für Kinder!" überhört und ab in die Ausstellung. Das Bremer Universum in Kuala Lumpur!!! Wir hatten mächtig Spass bei Helikopter Simulationen, Plasmaspielchen, Ski fahren, Karateschlagkraft messen und anderen lustigen Dingen. Auch der rappendende T-Rex in Lebensgröße in dem Urwald Diorama soll nicht unerwähnt bleiben.

Wer ist das?
Danach sind wir zu Fuss in das Hotel und haben uns eine Stärkung geholt. Freddy hatte Kuchen mit Blattgold und ich das weltleckerste Tiramisu...ich finde das sieht man auch :-)

Nach ein bisschen Pool planschen (hatte ich erwähnt das es der größte Dachpool....) sind wir mit dem Taxi zum Funkturm essen. Auf 270 Meter Höhe ein drehendes Restaurant...super!
Schicke Sache! Danach zu Fuss nach Hause...kleinen Absacker in einer Bar und dann ins Bett :-)


Donnerstag, 5. Mai 2011

Kuala Lumpur...beeindruckend

Heute haben wir eine Stadtrundfahrt gemacht um uns Kuala Lumpur anzuschauen. Es ist eine neue und eine saubere Stadt. Anders kann man es nicht sagen. Es leben hier ca. 3 Millionen Malaien - da es insgesamt nur 28 Millionen gibt ist der Schnitt recht gut :-) Für einen muslimischen Staat ist alles sehr liberal und multikultie. Jeder darf wie er will...Burka neben Minirock oder auch unten Mini und oben Kopftuch.

Die Rundfahrt hat mit den wichtigen Plätzen begonnen, der alte Bahnhof, der alte Regierungssitz der Engländer, dem höchsten Fahnenmast der Welt (enorm wichtig!!!!) und dem neuen Bahnhof. Hier sind wir in in das erste Museum gehüpft. Malaysias Geschichte in schönen Bildern. Sehr nett! Hier hat Freddy auch den Vorläufer der Flipflops entdeckt....
Flipflop, alte

Nach den Sehenswürdigkeiten, einem Palast ging es natürlich in einen Fabrikverkauf. Hier habe ich Spass gehabt....der größte Bierkrug der Welt aus Zinn!!! Ich habe mir alle Mühe gegeben, ihn aber nicht leer bekommen :o)


Nach den Shops ging es zum Batu Cave. Ein Höhlentempel mit der größten Budda-Statue der Welt....merkt ihr was? Alles hier ist groß :-) Der Anblick ist imposant. Riesige Höhlen voller kleiner Tempel mit Shiva und seinen Kindern Ganesha und Co. In den Tempel kommt man über ca. 270 Stufen, die sich bei 33 Grad wie 500 Stufen anfühlen. Nach dem Aufstieg ist man ein wenig "nass", was aber nicht stört, denn es sind Tropfsteinhöhlen und es kommt sowieso das Wasser von oben.
Vor dem Aufstieg
Von oben nach unten
Von unten nach oben


In der Höhle mit dem blauen LED Tempel versammeln sich an hohen Hindu Feiertag bis zu 1,3 Millionen!!!!! Besucher. Ich war sehr froh das KEIN Feiertag war. 

Nach dem Tempel haben wir uns kurz für 10 Euro weihen lassen mit rotem Armband und Farbe auf der Stirn 
Mach beachte den Weihpunkt!
und dann, um alles perfekt zu machen, habe ich mir noch ein Henna Tattoo auf den Fuss pinseln lassen.


Da Freddy und ich gerne mal mit Einheimischen und lokal in einer Garküche essen wollten, haben wir uns von den anderen getrennt und sind los. Wir haben uns an einen Tisch vor einer Zeile Garküchen gesetzt und schon standen 5 "Kellner" an unserem Tisch mit 5 Karten. Es hatte etwas gedauert bis wir das System durchschaut hatten und somit haben wir das Bier in dem einen Laden, die Suppe im nächsten und den Hauptgang beim Dritten bestellt. Lustig! Essen war super und endlich mal scharf genug für Freddy!



Mittwoch, 4. Mai 2011

5 Sterne und ein Pfeil nach Mekka

Wir sind in Kuala Lumpur angekommen. Schon die Fahrt vom Flughafen war faszinierend...nur Palmen, Palmen, Palmen und mitten drin eine schicke Autobahn. Irgendwann geht es los, da am Rand der Straße neu aus der Erde gestampfte Siedlungen zu sehen sind und dann plötzlich sieht man die Innenstadt mit ihren Türmen. Imposant!

Unser Fahrer war Rennsport Fan und Magier, jedenfalls konnte er mit seiner Geschwindigkeit die Gesetzte der Physik in den Abfahrtskurven aushebeln :-)
Micha hat uns ein 5 Sterne Haus, das Renaissance, mitten im Herzen der Stadt gebucht. Petronas Towers und der welthöchste Fernsehturm gleich um die Ecke. Freddy und ich sind im 17. Stock im Westflügel. Über uns noch 10 Etagen und neben uns noch ein Ostflügel. Riesig die Kiste und von der Ausstattung ähnlich gediegen luxuriös wie das Kreuzfahrtschiff, die Bremen. Die Aussicht von unserem Zimmern läßt ahnen, wie riesig die Stadt ist.


Nach dem Einchecken sind wir mit der Monorail in die Shopping und Nachtmarktzeile was Essen. Gelandet sind wir nach ein paar Diskussionen bei einem Chinesen. Dieser hatte Seegurke, ganze Tauben, Haifischflossen, Frösche und andere Dinge auf der Karte. Ich habe es mal mit im Tontopf gegarten Pökelfisch probiert...lecker!

Neben dem Restaurant habe ich mich in mein nächstes Auto verliebt. Die Marke Proton gibt es hoffentlich auch in good old Germany...auch wenn ich einige Sprüche über meine Größe, die Größe des Wagen und die Kompatibilität dieser beiden Größen zu hören bekommen habe.

Da wir morgen viel Programm auf dem Plan haben und alle müde sind, früh ins Hotel und schlafen. Gute Nacht!

Sonntag, 1. Mai 2011

Wer sucht noch Nemo?


Nicole hat es ja schon geschrieben: Wir waren Schnorcheln. Das beste daran: Ich hatte keinen Sonnenbrand, der das verhinderte. Und Nemo haben wir auch gefunden. Er war grad zu Hause in seiner Anemone. Beweisphoto folgt...
Glücklicherweise waren die Läden an dem Örtchen, von dem die Tauchtouren losgingen besser ausgerüstet als die hiesigen kleinen Supermärktchen. Und so konnten wir dann kurz vor Abfahrt doch noch eine Unterwasserkamera erwerben. Mal sehen wie die Bilder geworden sind. Die Bilder werden wir allerdings erst in Deutschland entwickeln lassen.

Da Nicole ja nicht so recht ruhig am Strand liegen kann, hat sie es heute gewagt: Flying Fish! So eine Art fliegende Luftmatraze, die hinter einem Boot hergezogen wird, bis man abhebt. Da heute sowieso Großkampftag am Strand war, wurde die Gelegheit flux genutzt. Den Anwerber eben noch runter gehandelt und ab gings! Ich bin da mal sicherheitshalber am Strand geblieben und habe eine paar Photos geschossen.

Schnorcheln an der blauen Lagune

Da es mir als Hummelmors ja doch eher unmöglich ist tagelang nur lesen, essen, lesen, essen, shoppen zu gehen, hatten wir für gestern einen Schnorchelausflug gebucht. Padangbai mit seiner blauen Lagune war das Ziel, morgen um 7.30 Uhr ging es los! Freddy und ich sind ein wenig raus aus dieser Wecker-Sache, somit haben wir beide es geschafft unsere Wecker falsch zu programmieren :-) Um 6.40 Uhr ist mein Held aber von alleine aufgewacht und dann ging es im Tiefflug los, duschen, packen, Frühstück einnehmen, in die Lobby rennen. Wer war zu spät? Der Fahrer...egal.

Wir sind in einer gemischten Truppe unterwegs gewesen. 5 Taucher und 4 Schnorchler. Nachdem ich gesehen habe was Taucher alles mitschleppen müssen, bleibe ich auch Schnorchler...HÖLLE! Die Truppe war mit Schweizern, Australiern und Russen sehr international. Also 1,5 Stunden Richtung Norden der kleinen Insel gebraust und rauf auf das Boot. Dann die Kontaktlinsen auf dem Meer einsetzen, weil die eingeschliffene Brille doch nicht passt *seufz* und rein in den mit unangenehm vielen X'en bemalten Neoprenanzug. Hatte ich erwähnt, das die vorher unsere Größe und unser Gewicht haben wollten?

In die Pelle, Brille mit Schnorchel auf und ab in das Meer. Schnorcheln ist wirklich eine feine Sache. Man kann Korallen und Fischschwärme, Muscheln und alles aus nächster Nähe betrachten.Wir haben Nemo gefunden, einen Stingray (Nicole schnell weg!), bunte Fische, leuchtende Fische, lange und kurze Fische und viel Plastik. Nicht getroffen habe ich eine Qualle, einen Hai und eine Muräne - Danke Natur! Ein Erlebnis!

Wir waren 2 mal je 1 Stunde im Wasser - man sieht hinterher aus wie eine Rosine, hat aber dank des Anzuges keinen Sonnenbrand. Wir hatten eine Unterwasserkamera mit "normalen" Film mit. Bilder folgen also später :-) Von über dem Wasser gibt es nur Bilder von mir als toter Frau!

Samstag, 30. April 2011

Yin & Yang

Nicole ist mit Ihrem Lieblings-Urlaubskleid total eins mit den lokalen Göttlichkeiten. Da die Statuen inklusive der Bäume bei den vielen kleinen Tempeln hier alle eine Schärpe aus kariertem Stoff tragen, passt Nicole mit Ihrem Kleid sehr gut dazu.

Die schwarz-weissen Karos sollen übrigens wie Yin & Yang die Ausgeglichenheit zwischen Gut & Böse darstellen.










Alles andere als ausgeglichen ist das Niveau der örtlichen Bürgersteige. Zum Einen sind die Bordsteinkanten gute 40 cm hoch. Das wird in der Regenzeit wahrscheinlich auch gut so sein, zum Anderen werden die Bürgersteige alle zehn Meter von einer Einfahrt unterbrochen, so dass die Bürgersteige eher an eine Berg- und Talbahn erinnern, als an das was wir so als Bürgersteig gewöhnt sind.

Außerdem läuft unter dem Bürgersteig so eine Art Kanal. Und da passt nicht immer jeder Deckel, und wenn sie passen heißt das nicht, dass sie auch heile sind. Aber da wird dann mal ein Stock mit ner Tüte dran in das Loch gesteckt und fertig! Wäre bei uns wohl nicht so ganz genehmigt, hier aber total normal.
Reingefallen ist aber bis jetzt noch niemand...

Wonne in der Sonne, Mauscheln beim Tauschen!

Hach, was ein Leben! Frühstück gibt’s bis 11.00h. Danach an den Stand: geht doch!
Abends geht’s in das örtliche Leben. Ein Restaurant aussuchen, lecker essen, und anschließend noch ein Absacker auf der Terasse!

Zwischendurch gibt’s mal eine Massage für die Füße oder den Rücken. Die Fußmassage gab es gleich hinter der Wäscherei. Sensationelle Preise in der Wäscherei: Neun Teile für 24.000,-. Sind dann umgerechnet € 1,95. Die Stunde Fusmassage gab's für 60.000,- also €4,86.

Auf dem Weg nach Hause gestern Abend wollte ich nochmal Geld wechseln, was aber daran scheiterte, dass der Wechselstube das Geld ausgegangen war. Also heute nochmal kurz los und Geld wechseln. In den Reiseführern stand ja schon als Warnung: „Zählen Sie immer nach!“ Habe ich auch, sogar zwei mal! Allerdings hat der Typ von der Wechselstube (bester Kurs bis jetzt mit 1 EUR zu 12.650 Rp., no comission!) mir die Scheine noch mal vor gezählt. Und dabei muss dann doch der Copperfield im Spiel gewesen sein. Ich war mir sicher meine 1,265 Mio. bekommen zu haben. Das er uns alles in kleinen Scheinen (20.000er, „Sorry, Sir!“) ausgezahlt hat, war schon merkwürdig. Naja. Micha aus unserer fröhlichen kleinen Reisegruppe hat seins drei mal nachgezählt und nach dem dritten mal stimmte die Summe auch. Beim Weggehen gucke ich noch mal in mein Portemonaie, und zähle die Scheine nach. Hoppla! Da sind dann statt der 1,265 Mio nur noch 800.000 Rp. drin. Hmmmmm, merkwürdig!

Aber Micha als Held des Tages ist mit mir dann wieder zu der Wechselstube, wo der Typ von vorhin noch fleissig mit Geld zählen beschäftigt war. Micha hat dann gleich in die vollen gelangt und gesagt: „Entweder Polizei, oder Geld zurück!“ Die Wirkung war umwerfend: Der Geldwechsler nahm ohne zu zetern die Rupien zurück und gab uns unsere Euros wieder. Puh! Hätte ich mich alleine nicht getraut!

100m die Strasse runter haben wir dann ohne beschi**** zu werden, die korrekte Summe Rupien ausbezahlt bekommen. Die Moral von der Geschicht' „Traue kleinen Scheinen nicht!“ ...und niemals das Geld nachdem man es selber gezählt hat, wieder auf den Tisch legen! Besser selber zählen und festhalten. Oder noch besser: Nicht bei windigen Typen tauschen. Nun, gut, es ist dank Micha ja alles gut gegangen. Danke Micha!

Die frisch getauschten Scheine (diesmal waren ja die 100.000er dabei) wurden aber gleich wieder in Massage und Fusspflege investiert. Nicole hat jetzt wunderbar bunte Fußnägel und französische Fingernägel... und ich 'nen frisch massierten Rücken.











Heute abend gehen wir nur kurz was Essen, und fahren nicht bei den Anderen mit dem Shuttle nach Nusa Dua. Denn wir brauchen noch zwei von diesen Einweg-Unterwasserkameras! Morgen ist nämlich früh aufstehen angesagt und dann geht es auf Schnorchel-Safari. Um halb Acht geht’s los und dann sind wir gegen Abend wieder da. Es soll aber Neopren-Anzüge geben, damit man nicht verkokelt beim Schnorcheln. Und wenn es gut läuft haben die sogar Taucherbrillen in unseren Sehstärken! Das wird bestimmt gut. Wir werden berichten!

(..und dann gibt es auch mal ein paar Bilder von den hiesigen Fusswegen. Bei denen muss man nämlich recht gut hinschauen, beim drauf lang laufen...)

Freitag, 29. April 2011

Elefantenhöhlen ohne Licht

Am letzten Tag der Rundreise waren wir morgens gleich in einer Tempelanlage, welche die Elefantenhöhle genannt wird. Diese Anlage wurde vor 50 Jahren bei Ausgrabungen entdeckt und war vor 400 Jahren mal ein Königspalast. Dieser König hat sich dort einen 1a Swimmingpool bauen lassen. Heute sagt man diesem nach ein Jungbrunnen zu sein...laut Samy bringt sich waschen 2 Jahre...also sind wir Mädels sofort rein in das Wasser :-)
Nicole beim Verjüngen
Danach geht es in die Elefantenhöhle...leider hat diese kein Licht..also blitze ich mir mit meinem Mobilo den Weg frei. Man sieht Patchouli Qualm. Hier hat ein Alter Man jahrelang meditiert. Der Arme....
Damit ihr unsere Rasselbande mal seht, ein Foto vom Eingang der Höhle...
Gele, Viola, Micha, Ralf, Nicole und Freddy
Nach dem Tempel ging es zu den unausweichlichen Shoppingläden. Folgende Reihenfolge: Silber, Holz, Bilder...alles zu teuer - nichts gekauft!

Dann der Transfer ins Hotel und die Seele baumeln lassen! Jetzt kommen 7 Tage Schlunz!!!!!



Mittwoch, 27. April 2011

Weiter im roten Ferrari....


...am nächsten Morgen, wie immer um 9.00 Uhr. Ich hatte unseren Samy gefragt, ob wir abweichend vom Plan die Gari-Gari Wasserfälle angucken könnten. Kein Problem! Und es hat sich gelohnt. Nach ein paar Metern mit kurzen Steilan- und abstiegen auf einem betonierten Pfad ging es in eine Schlucht. Samys aufmunternden Worte: "Immer links an Wand laufen weil Weg bricht ab wegen immer viel Erdrutsch" waren eine Prise Abenteuer bei dem kurzen Spaziergang. Auch sein...immer nur einer auf Brücke, die ist nicht heile, taten das ihrige :-) Der Weg hat sich aber gelohnt, die insgesamt drei Wasserfälle sind wunderschön gewesen. 
Ich bin bei den Zwillingen in das Wasser gehüpft um die Qualität meiner Wander- und Outdoor-Flipflops zu testen, das Ergebnis war zufriedenstellend :-) Und das Wasser war sensationell kühl und klar...





Nachdem wir die Pfade zurück bewältigt hatten, sind wir weiter in Richtung des ultimativen touristischen Höhepunktes der gesamten Insel: Tanah Lot - die Tempelinsel, das Mont St. Michel der Balinesen. Wir, und gefühlt drei Millionen anderer Touristen, haben uns dieses Kleinod angeschaut. Es ist ein Tempel der auf einem kleinen Felsen ca. 50 Meter vom Strand liegt.Die Anlage ist wunderschön!

In dem Tempel ist eine heilige Süßwasserquelle, an der man sich weihen lassen kann. Weihen lassen ist immer gut! Also rüber durch das knietiefe Wasser. Man musste Wasser aus der Quelle trinken und bekam von Mönchen Reis auf die Stirn geklebt und eine Blüte in das Haar. Ich musste mich ordentlich dafür Bücken, denn Balinesen sind kleine Leute. Das Ergebnis war aber bei Freddy und mir recht hübsch.
Ich mit Reis und Blume


Freddy mit Reis, Blume und Windel
Nach dem Besuch im Tempel haben wir uns auch noch eine halb lebende heilige weiße Schlange in einem Felsenloch, aber das ist eigentlich egal....


Den Abend und die Nacht haben wir in Ubud verbracht, dem berühmten Künstlerdorf in den Bergen. Auch hier kann ich nur auf Frau Roberts in dem Film verweisen...ich konnte keine Gemeinsamkeiten feststellen :-)
In Ubud reiht sich Boutique mit Schmuck, an Boutique mit Malerei. Sehr nett, erinnerte mich an das Ibiza, was ich als Kind kennen gelernt habe. Wir sind dem Tipp von Samy gefolgt und haben in einem Cafe zu Abend gegessen und ich habe mein neues Weltlieblingsgetränk entdeckt. Zitronentee! Der war sooooooo lecker...Zitronentee mit Zitronengras, Honig und frischem Ingwer- nur geil! Das Essen und das Ambiente waren auch sehr zu empfehlen. Kleine Nischen in einem riesigen Garten in denen man gemütlich speisen konnte...wenn ihr mal nach Ubud kommt. Das Wayang Cafe ist klasse!


Hotel mit WIFI für ein paar Tage und viel zu berichten...

Endlich im Hotel für ein paar Tage Badeurlaub angekommen.Normalerweise bin ich ja diejenige, welche immer rumfahren will. Aber ich habe eine komische, Nicole hustet nachts von 23.00 bis 4.00 Uhr morgen Krankheit. Das nervt, mich und vor allem Freddy, der schon Schlaftabletten nimmt, um schlafen zu können :-( Codein und alles andere hilft nix...Nicole hustet...aber egal....viel passiert in den letzten Tagen und endlich Ruhe um alles aufzuschreiben.

Als erstes muss man sagen, wo auch immer Frau Roberts in "Eat, Pray, Love" ihre Bali-Szenen gedreht haben mag. Nicht hier, denn es waren keine Mofas zu sehen! JEDER Balinese hat ein Mofa.Und alle fahren immer gleichzeitig auf den schmalen Straßen. Es herrscht Linksverkehr, aber keine festen Spuren sind vorgeschrieben. Überholen zu dritt nebeneinander ist durchaus normal. Die Führerscheinprüfung bestaht aus dem Fahren einer Acht. Eine Sache die täglich im Alltagsverkehr benötigt wird. Selbst 8 jährige Kinder fahren hier fröhlich auf ihrer 80ger durch die Gegend  - allerdings alle brav mit Helm. Mein Favorit: Der Hello Kitty Helm!
Mein Helm!


Zeitlich springe ich jetzt beim Schreiben ein wenig, da es gar nicht so leicht ist, im Nachgang die Dinge zu sortieren. Am 25.4. sind wir morgens um 9.00 Uhr losgefahren in unserem achtsitzigen Ferrari mit Michael Schuhmacher am Steuer. Es ging zu einer Fledermaushöhle, welche geruchlich sehr spannend war. Aufgrund der hier gerade heftig grassierenden Tollwutepedemie, war ich auch nicht ganz so apicht darauf, nah an die ollen Blutsauger zu gehen. Bah! Danach weiter zum Schatztempel...warum Schatztempel...jaaa, weil die das Porzellan ihrer alten Besatzer, der Holländer, dort eingemauert haben. Das ist ein Schatz.Wir Europäer haben das defiitiv anders gesehen. Der Tempel war allerdings wunderbar geschmückt, da am Folgetag dort ein großes Fest gefeiert wurde.

Schätze in der Wand
Mittags haben wir neben einem Vulkan gegessen, also mit Blick auf einen Vulkan in einem Restaurant in 1600 m Höhe. Leider hat es gegossen und so war Sicht trübe. Egal, meine Tom Yam Gai Suppe macht mich immer glücklich!
Nach dem Essen sind wir wohin? Natürlich! In den Reisgöttin Tempel. Dann ins das nächste Hotel im Norden des Landes mit schwarzem Lavasand am Strand. Bevor wir an den Strand konnten, haben Freddy und ich uns erst einmal eine Massage im Hotel gegönnt. Die kleine balinesische Lady hatte Stahldaumen...wir alle hatten blaue Flecke am nächsten Tag. Angelika, eine unserer Reisetruppe, sogar mitten auf der Stirn....jaja, die häusliche Gewalt :-)
Um 19.00 Uhr hat Samy unser Führer uns dann abgeholt. Er hat Abendessen organisiert. Wir waren erst skeptisch, aber dann hat es uns umgehauen. In dem Restaurant war ein Tisch am Strand mit Fackeln aufbaut und wir haben superfrischen Mahi Mahi gegrillt bekommen. Definitiv der beste gegrillte Fisch meines Lebens!!!! Und dann in dieser Umgebung!

Auf dem Weg nach Hause haben wir alle entspannt unser Lied gesungen, welches ein vietnamesischer Künstler performt. Duuuuuu, nu duuuuu, nu duuuuu, du bis allles was habe auf de Welllt....schön wars!

Dienstag, 26. April 2011

Bali Reef!

So, die Rundreise wäre dann mal jetzt beendet. Zum Abschluss gab es dann doch noch die obligatorischen "Familienbetriebe" mit Holzschnitzereien, Malerei, und Silberschmuck. Naja: Kurz angeguckt, durch die Ausstellung geschlendert, nix gekauft und wieder weg.

Aber jetzt erstmal Koffer auspacken (Nicole ist grad fertig, dann bin ich jetzt dran), und dann mal ab an den Pool und an den Strand!

Da wir hier Internet haben, gibt es jetzt auch wieder was zu lesen.

Montag, 25. April 2011

Es ist hier schwieriger online zu gehen...

Der erste Tag der Rundreise am 24.04.2011

Es ist heute Sonntag...diese Datumsgrenze macht mich wuschig! Ich bin immer einen Tag falsch! Ansonsten haben wir nach einem netten, aber müden Jetlag-Abend im Hardrock Cafe früh den Rückzug angetreten. Im Hotel spielten gleich zwei Livebands - Hardrockhotel hat was von Ballermann für Amis. Auch eine Erfahrung!

Der Tag fing mit einem netten Frühstück an. Lecker Joghurt mit Obst. Hmmmm! Dann hat uns auch schon unser Begleiter für die nächsten Tage eingesammelt. Samy...netter Mann mit lustigem Deutsch von einer Sprach CD :-) Wo geht die Reise hin auf einer Tour von Meier's? Klar! Als erstes in einen Fabrikverkauf von Batik Sarongs....sonst kommt man nicht in die Tempel! Wir haben nicht nur einen alle einen Sarong gekauft, Freddy hat dazu auch noch einen original balinesischen Hut, welcher nur ein Stirnband ist. Tres chic! Eben die berühmte Windel um den Kopp....
Windelfreddy

Die Straßen auf Bali sind spannend. Motorräder ohne Ende und in Massen. Ich fühle mich an Fernsehreportagen aus China erinnert. Aber hier tragen alle Helm, das irritiert ein wenig, da ansonsten nicht viel Wert auf Sicherheit wert gelegt wird. Am Wegrand gibt es endlos viele Buden, welche Benzin oder Motorräder, Essen oder Kleidung verkaufen. Zwischendurch immer wieder Statuen. Die sind wirklich begabte Bildhauer, die Balinesen. Ich stelle für mich fest, das die Straßen und die Leute spannender sind als die Tempel. Obwohl im ersten, dem Muttertempel mit 42 Gebäuden und 140 Schreinen, die größten Spinnen an der Wand hingen die ich je in meinem Leben gesehen habe...uaaaah! Weiter waren wir noch in eiemen Restaurant mit sensationellem Blick auf ein Tal mit Reisterassen gehabt, meine Reisterassen, endlich! Fast noch lustiger war der zahme Flughund, der draußen auf einem Ast saß. Ja so sind wir Menschen, vergessen imposante Anblicke über einem unkuscheligem Kuscheltier.
In dem alten Königstempel mit Gerichtshaus in Kungklung haben wir noch erfahren, dass Homosexualität hier immer noch verboten ist, die Strafen waren in lustigen Bildchen an die Wand gemalt. Whirlpool, oder?

Ab ins Hotel...welches, wie immer eine feine Wahl war :-)

Sonntag, 24. April 2011

Mit 'ner Windel um Kopp!

In den Videos, die wir uns im Vorfeld vom Urlaub angeguckt haben, hatten die einheimischen Männer lustige Kopfbedeckungen, wobei beim besten Willen nicht zu erkennen war, was das war. Auf den Videos sah es aus, wie ein Mittelding aus Mütze, um den Kopf gewickeltes Tuch und Turban. Was mich veranlasst hat, im Vorfeld rumzutönen: „Wenn wir da sind, wickel' ich mir auch so 'ne Windel um Kopp!“ So, und heute war es dann soweit. Wir brauchen sowieso alle einen Sarong, da man die einheimischen Tempel nur so betreten darf, und in dem Batik-Laden wo wir die Tücher gekauft haben, gab es auch die Kopfbedeckungen. Ich habe mich dann nicht für ein Fertigmodell entschieden, sondern eine Wickelvariante erstanden. Wie die richtig umgebunden wird, und vor allem wie der Knoten richtig gemacht wird, hat mir dann erstmal unser Reiseführer gezeigt. Die Dinger (Name wird nachgereicht, da waren so viele Buchstaben drin, die muss ich erst noch sortieren), sind eigentlich gar nicht so schlecht. Was auf'm Kopp, aber trotzdem Luft nach oben. Gut, sieht für unsere Augen jetzt ein wenig komisch aus, aber ist hier ganz normal. Wichtig: Der Knoten muss immer nach oben in den Himmel zeigen!

Nach dem ersten Einsatz des Sarong in einem Tempel sind wir in einen kleinen -sagen wir mal- Botanischen Garten gefahren. Dort gab es allerlei Gewürze als lebendiges Grün zu sehen, und zum Schluss eine Probe von Bali-Kaffee, Kakau, Ingwer und Lemon-Grass Tee, und als Highlight diesen Kaffee, der von Meerkatzen „fermentiert“ wird. Da ich ja keinen Kaffee mag, hat Nicole den getestet. Ich habe keinen negativen Gesichtsausdruck gesehen, war dann wohl ganz gut...

Der Vorteil einer kleinen Reisegruppe ist, dass man zwischendurch auch mal kurz anhalten kann. Und da wir alle mal unbedingt eine Stinkefrucht (Durian) (deren Verzehr in den meisten Hotels nicht gestattet ist) probieren wollten, haben wir auf dem Rückweg mitten in einer Kurve angehalten um eben eine solche Stinkefrucht am Strassenrand zu erstehen. Wie waren alle ziemlich gespannt, denn angepriesen werden sie mit „schmeckt himmlisch, stinkt wie Hölle“. Kurzum wir waren bereit das Risikio einzugehen. Bezahlt, und aufgehackt lag sie dann vor uns. Sieht ein wenig so aus, wie gemanschte Banane, und stank erstaunlicherweise gar nicht so dolle. Also: probieren! Geschmacklich entsprachen sie dann ihrem ersten optischen Eindruck, denn sie waren wirklich sehr matschig und erinnerten vom Geschmack an eine Mischung aus Birne und Banane. Das Nicole sie aus eben diesem Grund (Banane!) gleich mit einem entsprechenden Gesichtsausdruck quittiert hat, versteht sich von selber. Schlussendlich war die Stinkefrucht unspektakulärer als wir alle gedacht hatten. Aber nun haben wir sie wenigsten probiert. Die Reste hat dann übrigens der Fahrer mit nach Hause bekommen...

Samstag, 23. April 2011

It's been a hard days night


Angekommen im Hardware Rock Hotel in Kuta, unserer ersten Bleibe. Wir sind alle müde und abgekämpft. Die paar Stunden Schlaf im Flieger waren nicht so erholsam :(
Aber rumgememme wird nicht geduldet, Michael hat Geburtstag und wir wollen noch feiern! Die Rundreise geht ja erst morgen um 9 Uhr los...
Zum Flug gibt es nicht viel zu erzählen. Wir haben ein Gewitter über den Wolken gesehen. Den Anblick wird man so schnell nicht vergessen. HAMMER!
Weiter konnte man im Flieger mit einer Art Nintendo gegeneinander daddeln. Ich wechsele doch noch in die QS, denn meine Kiste ist prompt abgeschmiert mit einem Black Screen of Death :) Aber der integrierte Kreditkartenleser ging und somit konnte ich eine Email in 10000 Meter Höhe verschicken - klasse Sache!
Da wir mit Malaysian Airline unterwegs waren, konnte man auch immer gucken wo nun gerade Mekka liegt...feiner Service!

Nun bin ich sauber geduscht und gleich ist Treffen am Pool ...

New Gate...

...so hieß es auf den Flugplananzeigern, als wir nachgucken wollten an welchem Gate denn unser Weiterflug von Kuala Lumpur nach Denpasar auf Bali abgehen sollte. Als da stand: New Gate, dachten wir uns noch nichts, erst als dann das „Delayed“ dazu kam, wurde die Sache unrund. So ging unser Flieger denn nicht wie geplant um 8.50h, sondern erst um 11.00h. Somit hatten wir fast zwei Stunden auf dem Flughafen gewonnen. Nachdem dann aber ein paar Frühstücks-Gutscheine von Malaysia Airlines organisiert waren ging es auf kleine Tour durch die Läden. Dabei fanden auch ein paar Damenflipflops eine neue Besitzerin. Nach deren Aussage passen sie aber ganz gut und sind wohl auch sehr bequem. (Nachtrag: ...die nicht ganz so sauber gearbeitete Stelle zwischen den Zehen wurde inzwischen mit der Nagelfeile "nachbearbeitet")

Im Flieger gab es dann noch Konfusion bei der Sitzplatzreservierung, denn der Flieger ging nicht nur später, sondern war auch ein anderer Flugzeugtyp mit anderer Bestuhlung. Der Flug selbst verging (jetzt hätte ich fast gesagt wie im Flug) recht flott. Lag aber wohl auch daran, dass ich mindestens die Hälfte verpooft habe.
Endlich in Denpasar angekommen galt es noch noch: $25,- Einreisegebühr zu bezahlen, das Gepäck noch mal durchleuchten zu lassen, den Pass noch mal vorzeigen, danach durch den Zoll und dann den richtigen Fahrer zu finden. Das dauerte einen kleinen Moment, denn am Ausgang wurden schätzungsweise 250 Schilder mit ganz vielen Namen hochgehalten.
Ach ja: und zwischendurch bin ich zum Millionär geworden. Mit dem Umtausch von 100 Einheiten europäischer Standartwährung war ich flux Besitzer von 1,22 Millionen Indonesischen Rupien. Tja, so kann's kommen.

Dann sind wir nach einer Fahrt im Linksverkehr durch enge Gassen erst zwei mal von verschiedenen Seiten am Hard-Rock-Hotel vorbei gefahren, bevor wir endlich rein gefahren sind.



Alles in allem waren wir dann jetzt 1,5 Tage von „Haustür-zu-in-Verden“ bis „auf's-Bett-in-Bali-schmeissen“ unterwegs. Aber wir haben heute schön Michas Geburtstag gefeiert und morgen geht es weiter auf der Rundreise.

Freitag, 22. April 2011

Welcome to KLIA!

...die erste Etappe wäre geschafft! Nach einem erstaunlich kurzweiligen Hinflug in einem wirklich geräumigen Flugzeug der Malaysian Airlines sind wir zunächst mal in Kuala Lumpur angekommen.
Angesichts des Wechselkurses sind bereits die ersten Jubelschreie ausgestoßen worden. Nur gut, dass wir auf dem Rückweg noch mal vorbeikommen.

Der Flieger war ziemlich klasse. Filme bis zum Abwinken, prima Service, und kurz vor der Landung noch ein Gewitter von oben angucken. Das war gut. Als echte Computerkenner haben sowohl Nicole als auch ich es geschafft, das Kopfstützen-Bespaßungssystem zum Abstürzen gebracht. Meines ging nach fünf Minuten von alleine wieder, bei Nicole kam die freundliche Stewardess und sagte: Please wait about 15 Minutes, AND DON'T TOUCH ANY BUTTON! *höhö* ...und das bei Nicole, die sofort ohne Bedienungsanleitung erstmal ALLE Knöpfe drückt..

...in 1,5 Stunden geht's weiter!

Donnerstag, 21. April 2011

Schlaflos in Verden

In 7 Stunden müssen wir aufstehen und ich bin wach. Dafür hat mein Koffer nicht mehr so viel Übergewicht. Es ist faszinierend wieviel Klamotten man in ein Land mit Tropenklima mitnehmen möchte....ich hoffe, ich habe vor lauter Aus- und Eingepacke nicht die Hälfte vergessen! 
Vielleicht teste ich heute Abend schon mal die Schlaftabletten, welche wir für den Flug gekauft haben :-)

Mittwoch, 20. April 2011

Langsam wird sie nervös....

....noch 36 Stunden und wir steigen in den Zug nach Frankfurt! Gestern doch noch eine passende Bermuda in der Herrenecke von C & A gefunden - jaaaaaa! Ich muss also nicht nur meine Burka und andere Kleider tragen.

Freddy hat ja ausgerechnet das wir 31 Stunden bis nach Denpasar brauchen. Ich bin im Moment ein wenig von einer Erkältung mit Hals- und Gliederschmerzen gebeutelt und mache mir echt ein wenig Sorgen das ich umklappe. Freddy würde mich zwar auffangen, aber krank auf Bali? Scheiß Kopfkino...
Aber diese Angst hat zur Folge das unsere Apothekerin mir Weihnachten wohl ein paar Geschenke zukommen läßt. Ich habe noch eben telefonisch Globuli gegen Sonnenallergie, Schlaftabletten für den Flug, Sonnenbrandsalbe für Freddy geordert. Meine Cortisonsalbe aus Florida kommt auch wieder mit. Für den Flug nehme ich Wick Medi Tags und Nachts und Zwischendurch mit. Ich bin alt und hypochondrisch...nennt mich Harald Schmidt...

Sonntag, 10. April 2011

Zug zum Flug...

Die Reiseunterlagen sind Samstag eingetroffen! Und heute haben in einer kleinen Telefonkonferenz mal einen passenden Zug rausgesucht, damit wir alle gut und pünktlich in Frankfurt am Flughafen sind. Hat geklappt! Wir müssen zwar doof früh los, aber wir können ja im Zug, oder im Flugzeug poofen...

Wie gut sich der Frankfurter Flughafen für ein Sekt-Frühstück eignet, werden wir dann mal prüfen.

Montag, 4. April 2011

Die Vorfreude steigt...

Meine Shoppingtouren sind erst mal beendet...ein letzter Kampf am Mittwoch Abend im Zeichen einer neuen Bermuda steht noch an, aber im Großen und Ganzen bin ich komplett :-)
Sogar einen würdigen Nachfolger für mein Polkadot Lieblingskleid habe ich gefunden (und gekauft!). Es kann von mir aus am Wochenende los gehen. Ich wäre soweit und bei einem Blick ins regnerische Draußen hält mich auch nicht mehr viel hier...ich will looooooos!

Dienstag, 22. März 2011

Bali rückt näher ran, meine Bikinifigur weiter weg und der Stress geht langsam los!

OK, es geht zwar erst Ende April los und ich fange jetzt schon an zu bloggen. Aber die Zeit rennt! Es gibt soviel Kram zu erledigen:

1. Schüssler Salze gegen Sonnenallergie lutschen (ich werde berichten ob sie geholfen haben!) Helfen Sachen die nach nichts schmecken eigentlich auch nichts?

2. Neue Sommerkleider kaufen, die alten sind im Winter eingelaufen - immer wieder ärgerlich dieser Effekt!

3. Um das wichtige Thema Schuhe habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht - KATASTROPHE!

4. 20 kg bis Karfreitag abnehmen - ein Klacks! Wenn es klappt entfällt der folgende Punkt :-)

5. Doch vorsichtshalber probieren eine Schwimmburka irgendwo her zu kriegen - Indonesien ist doch muslimisch und eine Schwimmburka würde mir und meinem Verhältnis zu Badeanzügen sehr entgegen kommen.
 
...ihr seht ich bin im Gegensatz zu meiner besseren Hälfte schon voll im Stress!

Aus Florida wird weltweit...

Da das Bloggen doch eine nette Alternative zu Postkarten ist, und das Schreiben ja auch irgendwie Spaß macht, führen wir den Florida-Blog jetzt unter neuem Namen weiter...

"Nicole und Freddy unterwegs" fanden wir ganz passend, wo wir doch auch mal woanders als nach Florida hinfahren...

Und daher bitte die neue Adresse merken:
http://nicoleundfreddyunterwegs@blogspot.com

Unter dieser Adresse führen wir den Florida Blog weiter, mit weltweiter Berichterstattung. ;-) (Naja, so weltweit wie wir halt rumkommen)

Weiterhin viel Spaß beim Lesen!

Sonntag, 3. Oktober 2010

Wieder da!

Montag morgen 6:49...

Zumindest schon mal in Frankfurt sind wir wieder. Denn da warten wir jetzt auf den Flieger nach Bremen.


Na, wie war's? Könntet Ihr uns jetzt frage, aber das meiste wisst Ihr ja schon. Na, wie war's könnten wir auch Euch fragen. Ich hoffe wir haben Euch mit ein paar netten Geschichten ein wenig unterhalten können.


So insgesamt betrachtet war es auf jeden Fall mal witzig. Als Erstbesucher in die Staaten zu fliegen war schon spannend. Und manchmal sind dann auch profane Dinge etwas knifflig. Das fängt an bei der Bedienung einer Zapfsäule, geht über die richtige Benutzung der Kreditkarte (Debit or Credit, oder doch den fünf(?)stelligen Code, bis zu der Frage wieviel Tip man den bloß für den Guide bei der Paddeltour spendiert hier im Land des Trinkgeldgebens. Na, wir haben uns hoffentlich nicht also auffällig danebenbenommen. Hinter uns her gerannt ist jedenfalls keiner. Aufpassen muss man nur bei der Rechnung, denn manchmal sind schon 15 oder 18 Prozent einfach schon mal auf die Summe draufgeschlagen. Dann noch mal 20% oben drauf und man ist des Kellners Freund. Eines ist auf jeden Fall sicher: Wenn wir hier noch mal herfahren stecke ich mir vorher noch mehr Ein-Dollar-Scheine ein. Die gehen weg wie warme Semmeln, und weil man fast jeden Automaten auch mit den Dinger füttern muss, und für Trinkgeld auch ständig welche braucht, kann man fast gar nicht genug davon haben. Allerdings muss man auch lobend erwähnen, dass die Benutzung einer Kreditkarte (wenn man das Credit / Debit Problem durchschaut hat) in den Staaten wirklich unkompliziert ist. In manchen Läden braucht man nicht mal unterschreiben, Karte durchziehen, bitte sehr, fertig. Und man muss nicht vorher fragen ob die Läden auch Kreditkarten akzeptieren. Sie tun es einfach!


Was das Beste war? Ich schwanke zwischen NASA und Paddeltour in den Everglades, habe mich aber grade für die NASA entschieden. Das war großartig! KSC Weather? Go! OK, STS-365 you are GO for launch! Kriege ich spontan schon fast wieder Gänsehaut bei. Schade, dass sie das Shuttle erst ein paar Tage später aus der großen Halle gerollert haben. Das Shuttle auf der Rampe stehen zu sehen, wäre bestimmt toll gewesen. Nun gut, ich hab's ja durch die offene Tür gesehen. Das untere Fünftel jedenfalls. Wenn Ihr mal zur NASA fahrt, unbedingt die KSC Discover Tour mitmachen. Das ist die Tour, wo man mit dem Bus über das riesige Gelände gefahren wird. Weil das alles Sperrgebiet ist, kommt man sonst auch nicht dichter an die Startrampen ran, als mit dieser Tour. Außer man ist Astronaut. Aber das wird wohl so schnell nix mehr. Schade eigentlich. Aber wer weiß, den echten Astronauten den wir getroffen haben ist auch erst Ende Dreißig und Anfang Vierzig nach oben gekommen, als Mission Specialist. Als der Nutzlastbetreuer von dem Teleskop, was er, bzw. seine Firma gebaut hat. Wenn die da oben also mal ein Umspannwerk brauchen, ich wär dabei! Bis jetzt letzte Starttermine für das Shuttle: 1. Novemer 2010 und 27. Februar 2011. Eventuell gibt es noch einen aller-aller-letzten Flug, STS-135, aber da muss der US-Kongress erst noch drüber abstimmen.


Die Paddeltour in den Everglades ist aber trotzdem ein echtes Glanzlicht gewesen, denn Alligatoren so ein paar Meter vom Kajak entfernt, das war schon was! Nur gut, dass der Guide uns vorher alles wichtige über Alligatoren erzählt hat. Was bestimmt auch gut ist, ist Shark Valley. Das haben wir aus gelassen, wäre aber die Alternative zum Paddeln gewesen. Da kann man dann mit dem Fahrrad auf einem Kurs durch die Everglades fahren. Einfach so! Kommen Alligatoren, einfach langsam weiterfahren. OK, das hatten wir schon geübt.


Aber beim Thema fahren muss man auch mal sagen, dass die Amis zwar ein bißchen gaga sind, was Autos angeht, aber beim Fahren relativ entspannt sind. Selbst in Miami war das Fahren nicht wirklich nervenaufreibend, und die Schilder auch nicht so verwirrend, wie beispielsweise in Bremen oder Hamburg. Da muss man ja schon vorher mal alle Stadtteile auswendig lernen, damit man durch kommt. Wie sich der Durchschnitts-Ami allerdings so in Berlin, Hamburg, oder Bremen beim Autofahren fühlt, so mit Handschaltung, und eng und so, würde mich schon mal interessieren. Denn die Straßen sind hier ja wirklich breit und großzügig angelegt. Sehr nett übrigens auch die Regelung, dass man als Rechtsabbieger bei roter Ampel nach dem Anhalten fahren darf. (Außer es wird ausdrücklich durch ein Schild verboten). Permanenter Grüner Pfeil quasi. Gute Idee!


Heute morgen haben wir denn auch gelernt, dass zu dichtes Auffliegen von der Flugsicherheit mit Durchstarten geahndet wird. Also eine Extra-Runde über Frankfurt, im zweiten Versuch hat's dann aber auch geklappt. Beim Aussteigen hab ich mal nachgesehen, es waren keine Cessna-Reste am Flugzeug zu sehen... ;-)

Der Nachtflug von Miami nach Frankfurt hat uns ja wieder in die heimatliche Zeit gebracht. Mal sehen wie das mit der inneren Uhr so klappt. Vorsichtshalber haben wir Dienstag ja noch mal einen Eingewöhnungstag...

Samstag, 2. Oktober 2010

Die Reichen und die Schönen...

...gut, das muss nicht zwingend einhergehen, aber zumindest die Häuser der Reichen haben wir heute gesehen.

Auf unserer "Ducktour" (zu Deutsch: "Ententour") sind wir mit so einem Amphibienbus erst durch die Strassen getuckert und dann schwimmen gegangen, immer rund um die Häuser von den zumindest mal Reichen. Sogar das Haus von Frau Graf und Herrn Agassi haben wir gesehen, aber die waren grade nicht da. Das war eine sehr kurzweilige Tour und der Guide hatte sehr viel Spaß daran andere Leute (vornehmlich weiblichen Geschlechts) von dem offenen Bus aus mit seinem Mikro anzuquatschen. Eigentlich ziemlich lustig... Vorbeigefahren sind wir an so ziemlich allen wichtigen Touri-Punkten die Miami Beach so zu bieten hat. Von Miami Ink (Tatoo-Schuppen aus dem Fernseher) bis zum Polizeigebäude von Miami Beach (Ihr wisst schon Miami Vice, "Sunny" Crocket und Ricardo Tabbs lassen grüssen), über diverse andere Drehorte die uns Europäern weniger sagen, bis eben zu den Häusern der Berühmtheiten auf den Inseln an denen wir vorbeigeschippert sind.

Auf der Ducktour haben wir auf dem Ocean Drive am Lummus Park zudem noch so einen Muskelmann gesehen, der nur in Badehose seine Muskeln spazieren führte -äääääh- joggte. Das wurde dann auch gleich mit entsprechenden Äusserungen von unserem Spaßmacher mit dem Mikrofon vom Ducktour-Bus aus kommentiert. Der Gemeinte nahm's aber gelassen und winkte nur zurück. Ein paar 100m weiter hinten am Ende vom Ocean Drive, hatte er aber ein paar Mädels am Wickel und alles war wieder gut... Am Ocean Drive liegt der besagte Lummus Park, eigentlich mehr so ein Grünstreifen,wo es aber ein paar Stellen gibt, an denen sich die Bodybuilder oder Beachvolleyballspieler treffen. Ein paar Muskeljungs habens aber echt drauf. Wenn es schon schwierig genug ist an der Reckstange hängend einen Klimmzug zu machen, geschweige denn das 10 oder mehr mal hintereinander zu machen, so machte einer der Muskeljungs einfach noch mal weiter und machte nach dem Klimmzug noch und drückte sich komplett nach oben! Wow. Und das mal ein gutes Duzend mal. Donnerlüttchen, da musste ich erst mal ein paar Meter gehen um meinen Mund wieder zu zuklappen. Bei allem Gehabe, Respekt!

Weiter gings dann am Abend, ein letzes Mal auf dem Ocean Drive Abend essen. Und ja: Es ist Samstag Abend! Da ist mal gleich richtig was los, und die Lamborghinis und Ferraris durften aus der Garage. Immer ordentlich im Kreis fahren. Ocean Drive und Collins Ave. Je dicker der Auspuff oder lauter der Sound um so besser. Watt sind wir froh, dass unser Hotel zwar an der Collins Ave., aber das Zimmer weit genug nach hinten raus ist. Man hört nur ganz ab uns zu mal einen Drehzahl-"Ausrutscher". Auf dem Ocean Drive hingegen ist jetzt doch ein bißchen mehr los.

Wegen Nicoles Klimaanlageninkompalibilität (tolles Wort, nicht wahr?), waren wir vorhin noch mal kurz im Walgreens (diesem US-Rossmann) um für den Rückflug morgen so ne Art Wick MediNight für den Fall der Fälle zu besorgen. Und ein Abschlusstrunk sollte es auch noch sein, aber das was wir wollten, gab es "next door". OK, dann also eine Tür weiter. Und Nicole bekam endlich einmal die ersehnte Papiertüte zu ihrem Getränk. Ein letztes Mal noch die bunten Lichter angucken und wieder zurück zum Hotel. Morgen geht's in die Heimat. Unser morgen Nachmittag geht's los und dann holen wir in der Nacht zu Montag die Stunden von hier wieder auf. Montag morgen sind wir dann wieder in der gleichen Zeit. Also, bis dann!

Freitag, 1. Oktober 2010

Green Plantains, Metro Mover und die verschobene Ducktour...

Nicole:

Gestern war ich ja den ganzen Tag ein wenig müde und hatte Magen - wegen vorgestern. Alles nur wegen dem einen Jägermeister im Willie T's  - ganz bestimmt!
Hier im Bild der schuldige Jägermeister!
eshalb habe ich gestern nur Cola getrunken, dafür aber ein Angus Steak mit komfortablen 8 oz (223 gr.) direkt am Ocean Drive genossen. Das Steak war "rare", wie bestellt, und saßen direkt mit dem Tisch auf dem Gehweg. Das ist hier so üblich. Die italienischen Touris am Nachbartisch haben ihre Nudeln solange reklamiert bis der Manager kam, konnten wir nicht nachvollziehen. Unser Essen war superlecker!
Der Ozean Drive...tja...nachdem wir vom Strand an die berühmte Straße zurück kamen und so über Architektur parlierten, gucken Freddy und ich uns an und sagten: "Hier ist gar nicht unsers, was machen wir bloss die nächsten Tage!" Naja, erst mal ein Steak essen gehen :-)


Danach sind wir nach Hause getappert und waren sooo froh das unser Hotel in der zweiten Reihe und unser Zimmer nach hinten raus ist. YEE-HAW, eins, zwei, drei, vier, YEE-HAW, eins, zwei, drei, vier... (Zitat - das dank meines Hutes aber passt) Bett und schlafen ...

Dieses Hotel ist unser erstes ohne Frühstück, also lange geschlafen und dann erst mal Kaffee mit unserem eigenen Mineralwasser gekocht. So kann ein Tag starten. Ohne Chlorkaffee! Leider sonst nur Chips in der Nähe, wir wollten ja außer Haus frühstücken. Gesagt, getan  - wir werden uns heute uns mal mit Öffis durch Miami Downtown schlagen. Also an der Rezeption nach der nächsten Bushaltestelle gefragt und der besten Busroute. Die Lady konnte helfen und es ging los....vorher ein Pitstop in einem kleinen dominicanischen Diner mit Breakfast Schild. Hmmm und ich habe lecker green Plantains gegessen mit gebratener Salami, frittiertem Toast und zwei Spiegeleiern. Fein! Keine Ahnung was green Plantain ist, klingt aber Gemüse. Es kam grüner Kartoffelbrei mit angebratenen Zwiebeln. Schmeckte lecker, hat mich an Labskaus erinnert, alles gut. Freddy der Lump hat später allerdings nachgeguckt woraus der Brei war - nicht lustig! Erzählt er....mit Schadenfreude!

Nach dem Frühstück also mit dem Bus in die Stadt - ging völlig problemlos. In Miami selber gibt es den Metro Mover, eine Hochbahn, die sogar für alle umsonst ist. Aus Sightseeing Gründen sind wir einfach mal alle Strecken gefahren um festzustellen das Miami Innenstadt gar nicht so groß wie angenommen ist. 400.000 Einwohner - weniger als Bremen, aber Hochhäuser und Infrastruktur wie die Großen!!!!
Man bedenke - Bremen hat mehr Einwohner!
Nach ein bisschen Überredungskunst habe ich Freddy zwischendurch in eine Mall am Pier geschleift. Irgendwie enttäuschend, eine Tourifalle, weil direkt neben der Mall die Bahamas Kreuzfahrtschiffe ankommen. Nichts desto trotz habe ich mir 1a  neue Super-Flip-Flops gekauft. Meine Alten waren echt durchgelatscht und "uncomfi". Bin auch meiner Marke untreu geworden und habe auf einen amerikanischen Klassiker gewechselt - so teure Flip-Flops hatte ich noch nie!!!!!
Beim rausgehen haben wr aber noch einen Laden für alle Shrimp-Liehaber entdeckt - original Babba Gump Shrimps  :-)


Jajaja, für uns nicht Shrimp Esser natürlich nicht so spannend.. .Wieder rein in den Metro Mover, übrigens sowas wie ein unbemannter Bus auf Schienen, und in die Mitte von Miami. Dort wußten wir nicht so recht was nun und haben auf einen Klassiker zurück gegriffen. Nach kurzer Abstimmung - "Keine Bilder" (O-Ton Freddy) sind wir ins historische Museum von Miami. Ein echter Tipp, denn es gab zwei Sonderausstellungen und die Hauptausstellung. Alles war wirklich spannend und liebevoll gemacht. Wir waren auch alleine dort - scheint sonst nicht so viele Leute zu interessieren :-( Schwupp waren 2 Stunden um und wir hatte unsere Chance auf eine Duck Tour vertan. Aber egal, es hat sich gelohnt! Nach Hause mit dem Schnellbus und ab ins Hotel...bloggen bevor wir zum Sunset gehen und was zum Abendbrot suchen :-)

Mit 300PS durch Miami!

...denn soviel wird er haben der Bus der Linie C und 120.

Der Leihwagen war ja gestern schon weg, und so sind wir heute mit dem Bus nach Miami Downtown gefahren um uns dort ein wenig umzusehen.

Vorher brauchten wir aber eine kleine Stärkung zum Frühstück. Unser Hotel hat keins inklusive, und außerdem war ein "Außer-Haus-Früstück" sowie mal fällig. Aufstehen, Duschen, die Dame am Empfang kurz gefragt, wo hier der Bus abfährt und welche Linie man nehmen muss, und dann den von Nicole ausgewählten kleinen Laden angesteuert. Sah soweit ganz gut aus, also rein und bestellt... Ich war mit meiner Toast und Spiegeleier-Auswahl auf der sicheren Seite, Nicole wählte "Mashed Plantain's w/ Salami & Eggs". Ich glaube sie ist auf die Salami angesprungen, die mashed "irgendwas" wurden dann im Rahmen des Erkundungsprogramms ohne einen Blick ins Wörterbuch einfach mal so hingenommen. Die mehr Spanisch als Englisch sprechende Bedienung hinter dem Tresen hatte irgendwann unser Essen parat, und los gings. "Hmmmmmm, egal was es ist, das ist lecker!", so Nicoles Kommentar zu ihrem Früstücksgedeck. Meins war auch gut, als aufessen und ab in den Bus. Im Bus zückte ich dann mal mein Schlau-Telefon und guckte mal nach was Plantains sind. Ich hab kurz gezögert, hab's ihr aber dann doch gesagt. Es waren (Koch-)bananen! Und wer Nicole kennt weiss, dass sie zwar eine rohe Kuh verspeisen würde, aber im Leben keine BANANE anrühren würde. Ich glaube sogar, dass sie der weltbeste Bananendetektor ist, denn wenn in einem Fruchtsaft auch nur irgendwie ne Spur von Banane drin ist, wird das entsprechend kommentiert (meistens mit "Puuuuaaaaarrrrgggghhh!". Tja, und so hat Nicole ohne ihr Wissen (vermutlich seit über 30 Jahren) mal Bananen-Püree verspeist. Da es ihr aber gut geschmeckt hat, und ich bis jetzt keine allergischen oder sonstigen Nebenwirkungen bemerkt habe, ist es ihr wohl ganz gut bekommen.

Nanach sind wir dann gut motorisisert nach Downtown Miami gefahren. Wir wollten mit dem Metromover, so eine Art elektrischer Hochbus ohne Fahrer und völlig kostenlos, mal ein wenig durch Miami fahren. Das war sehr spassig! Gut klimatisiert und immer so zwischen zehn und 30 Meter über der Strasse duch die Häuserzeilen zu fahren war schon mal was anderes. Eine Haltestelle war sogar mitten in ein Hochhaus gebaut. Erste Station war Bayside Marketplace, so ne Art Draussen-Weserpark am Wasser. Stellt Euch den Weserpark ohne große Kuppel, die Hälfte der Geschäfte draussen vor, und fahrt da dann mit Eurem Ruderboot (oder je nach Geldbeutel motorisiert) vor. Nicole erwarb ein paar neue Flip-Flops, mein Besuch in nem "Hutladen" (Naja nur so modernen Kram von Mützen und Hüten) war da weniger erfolgreich. Mein Kopf ist zu klein. Selbst "S" ging mir über die Ohren, und so ein modischer Trendsetter bin ich auch nicht, ich hab's dann sein gelassen.

Wieder rein in den Metromover, noch ne Runde "Outer Loop" gedreht und dann spontan doch noch ein Museum aufgesucht. Das "History Miami" war das Ziel der Wahl. Beim Bezahlen fragte ich nach dem "Triple-A Discount" (sowas wie unser ADAC) und wie waren nach kurzer Verwirrung des Mädels ("Triple-A?!?") an der Kasse für'n Dollar günstiger drin. Das Mädel fand im Gegensatz zu Ihrer Kollegin Deutschland mal ganz spannend. Ihre Kollegin und wir waren aber einer Meinung, nämlich dass es bei uns zu kalt sei. Die Fotoausstellung am Angang war nicht so super interessant, die Sonderausstellung zu Cowboys war schon spannender. Es gab auch O-Töne über so Ohrhörer, aber die Jungs hat mal ja mal gar nicht verstanden. Ich glaube die haben um Ihre heiße Kartoffel im Mund noch ein ganzes Paket Kaugummi gewickelt. Dann in die zweite Etage. Dort ging es bei 9.000 vor Christus los! Soviel Geschichte hatten wir bisher noch nicht zu Gesicht bekommen. Hier gilt ja ein Haus von 1920 schon als alt... Die Geschichts-Ausstellung war aber wirklich sehr interessant, denn es ging von den ersten Knochenfunden kontinuierlich weiter gen Gegenwart. Über die ersten Entdecker, die Kolonialmächte, den Bürgerkrieg, die 1920er bis kurz vor heute. Immer mit Floridabezug, und auch die Indianer und die Sklaverei haben sie nicht ausgelassen. War echt mal gut gemacht!

Wegen der fortgeschrittenen Nachmittagsstunde sind wir dann mit gut 300PS wieder nach Hause gedüst. Vorbei an den Kreuzfahrtschiffen, die man vom Bus aus sehen konnte. Drei Stück auf einmal. Nicht schlecht, ich glaube, das schafft nicht mal Hamburg.

Und wie immer um diese Zeit.... Ihr schlaft, und wir suchen uns was für's Abendbrot....