...heute sind wir nicht so früh wach gewesen wie sonst und sind dann mal so ungestylt zum Frühstück...Zimmertür auf 3 Meter gehen und hinsetzen. Der Kaffee hier hat wenigstens mal ein bisschen Aroma :-) Ansonsten ist das Essen, sagen wir mal, kärglich. Wir müssen dringend in einen Supermarkt und uns Instant Quaker Oats oder so holen. Noch ein Morgen mit nur Pappbrötchen und Frischkäse würde mich wirklich unglücklich machen. Amerika ist kein Land für Menschen wie mich, die
-keine Bananen
-keine Blaubeeren
-keine Marmelade
essen. Es gab in allen Hotels bis jetzt immer Waffeln mit Syrup oder Blaubeer-Bananen Muffins oder Marmeladenbrötchen...super!
Nach dem opulenten Mahl noch ein paar T-Shirts waschen und dann los in die Stadt. Zum Southernmost Point und mal ein bisschen Sightsseeing machen. Wir kamen an einem der vielen "Hier kannst du dies oder das buchen"-Stände vorbei und haben kurzentschlossen Karten für eine Trolley Tour "Jump on and off" gekauft. Das war mit Abstand die seltsamste Stadtrundfahrt die ich je gemacht habe. Nach meinem Empfinden sind wir bestimmt eine Stunde immer durch dieselben Straße im Kreis gefahren - warum es ging haben wir nicht verstanden. Die auf alt getrimmten Busse haben geklappert und schnelles, dialektbehaftetes Amerikanisch ist nichts für meine norddeutschen Ohren!
Endlich waren wir an unserem ersten Punkt zum Aussteigen: Das Wohnhaus von dem versoffensten aller Schriftsteller - Herrn Hemingway!
| Das Flaschenschloss von der Schnapsdrossel - damit nur er was ab kriegt... |
Nach dem Museum sind wir wieder zu einer Trolley Haltestelle - dort erst mal einen grandiosen Key West Lime Pie gefroren am Stiel gekauft - lecker!!!!!!! Die Verkäuferin hat Freddy nicht ganz geglaubt das er sich 2 Stück leisten kann -3,99 Dollar EACH, Sir, are you sure! Nachdem Fred drei mal bestätigt hatte das er voll sure sei, haben wir unser Eis bekommen. Es ist definitiv jeden Cent wert gewesen!
Rein in den Bus und dann wurde es witzig - wir sind auf die Interstate 1 Richtung Brücke und sozusagen zu dem Ende von Key West, aber Glück gehabt, der Bus hat nur alle Hotels im Aussenbezirk abgeklappert...mal eine andere Form von Sightsseing. Da sieht man auch mal Straßen und Hotels die man sonst nicht gesehen hätte und vielleicht auch nie sehen wollte. Endlich nach einer weiteren gefühlt langen Zeit waren wir am Southernmost Point. Boaah watt unspektakulär! Schnell den Fred vor dem Denkmal fotografiert und weiter...die Amüsiermeile runter - wollen für morgen einen Schnorcheltrip buchen!
Nach einen kleinen Gang, einem kurzen Shopping Stop (um mir endlich ein T-Shirt in diesem Laden zu kaufen), natürlich einem Starbucks Kaffee, sind wir auch schon am alten Pier. Wir suchen unseren bereits vorher als favorisiert herausgepickten Schnorchelanbieter und wollen dort für morgen buchen - aber: Morgen ist ein Tropensturm angekündigt kriegen wir gesagt - rufen sie doch morgen früh kurz durch ob wir überhsupt rausfahren! Seufz! Tropensturm...super, dann kaufen wir morgen einen Regenschirm und gucken uns eben alle anderen Museen an die uns noch fehlen :-( Abwarten...morgen um 9.00 Uhr sind wir schlauer!
Weil wir ein Hüngerchen hatten, wieder ans Pier - rein in eine schmierige Pinte und ein lecker Delfin Sandwich essen und die Bierkarte durchtesten. Das Grundprinzip haben die da wirklich verstanden :-)
Zwischendurch fing es an zu regnen, will seitdem auch nicht aufhören...schlechtes Omen für Schnorcheln? Die Pinte ist nett, aber weil es irgendwie noch zu früh ist zum versacken, ab ins Hotel...Nachmittagschlaf halten im Regen...
Klingt tüchtig sympathisch, der Herr Hemingway ;o)
AntwortenLöschenGanz liebe Grüße.
Naja, 4 Frauen (nacheinander!) und jeden Tag aufstehen, morgens schreiben, ab Mittag angeln und abends zu Slappy Joes saufen. Dabei war er manisch-depressiv, ich glaube der war echt anstrengend :-)
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