Mittwoch, 26. März 2014

Rennsteig...ein Haken mehr auf meiner persönlichen "Bucket List"


A list of things to do before you die. Comes from the term "kicked the bucket".

Ja, wer hat sie nicht die Liste dieser Dinge die man immer mal machen wollte. Auf meiner steht der Rennsteig. Schon ewig. Nix Jakobsweg, nur der Rennsteig in Thüringen. Es steht auch den Obelix im toten Meer machen drauf, aber das kommt später. Erst mal 168 km Wanderweg durch ein nettes Mittelgebirge. 



Als ich dieses Jahr dem Freddy mal wieder einen "Aktiv"-Urlaub vorschlug, war dich geistig in Bornholm und wollte die kleine Insel mit dem Rad umfahren. Molly im Hänger. Freddy wies mich recht prompt auf die doch anständigen Hügel hin...und er hatte recht. Berge mit der leichtgewichtigen Prinzessin im Fahrradhänger? Nööö! Also zu Fuß um Bornholm herum. Ist ja kein Problem! Aber meine bessere Hälfte sagte: Du wolltest doch immer Rennsteig, ich habe da mal was angefordert! 

Und was soll ich sagen? Nach ein bisschen Suchen haben wir das perfekte Angebot für Wandern ohne Gepäck gefunden. Nur drei Hotelwechsel auf 9 Tagen und immer der eigene Wagen vor der Tür - sehr schöne Idee. 

Es bedurfte zwar mehrfach an Überzeugungskraft meinerseits gegenüber dem Veranstalter, dass Hunde ganz bestimmt auch in 4 Sterne Häuser dürfen. Nach einigen Telefonaten mit etwas raubeinigen Thüringern und der Reklamation der falschen Bestätigung (Gasthöfe für die Nacht, es ist ja ein Hund dabei!) haben wir nur alles fest gemacht. Anfang Juli geht es los, wir schlafen schick und Freddy hat gestern schon die ersten Wandersocken zum Geburtstag bekommen...


Mittwoch, 25. Dezember 2013

Bodetal, die Zweite

Lange ausschlafen und dann ein lecker Frühstück mit Forelle und Lachs. Der Wettergott ist uns hold, die Sonne blinzelt durch die Wolken. Wandern steht an. Rundkurse finden ist ja nicht so einfach, aber der Freddy hat eine schöne Tour ab Thale entdeckt. Rauf auf den Hexentanzplatz und runter in das Bodetal. Heimlich spekuliere ich schon auf die Abkürzung per Seilbahn. Mit Glasboden. Angekommen in Thale haben wir Glück, die Bahn hat auf und Molly  darf umsonst mitfahren.


Sowieso sind die Harzer sehr tierfreundlich, selten so viele Hunde gesehen. Ticket gekauft, One-Way, denn wir wollen runter wandern. Kurzes Abwarten, denn wenn schon Gondel, denn schon die mit Glasboden. Sehr feine Sache und nichts für Angsthasen. Oben angekommen schnell auf den Hexentanzplatz. Dieser ist touristisch voll erschlossen, welches auch an Weihnachtstagen rege genutzt wird. Es ist also voll da! Trotzdem geben wir dem einen Automaten einen Euro, damit er uns eine Geschichte erzählt. Sehr amüsante Anekdoten über Pferde reitende Riesen, welche über Schluchten hüpfen.

Nach dem touristisch erschlossenen Gebiet, gucken wir mal in Freddys schlaues GPS wo wir lang wollen. Nordic Walking Pfad 1 scheint passend, vor allem als das Schild ¨Warnung Lebensgefahr, Lawinen" am Wegesrand stand. Genau unsere Sache. Es folgen 1,5 Stunden ein holperiger Pfad bergab. Das weisse Tier, genannt die bloede Kuh, hat permanent versucht sich selber oder auch mich umzubringen. Das war lustig!



Nichts desto trotz war der Abstieg ins Bodetal super schön, vor allem weil wir unten ein Lokal ausgemacht hatten. Milchschaumgetränke, wir kommen!

Wir kamen zwar auf der falschen Bachseite an, aber es gibt eine Brücke :) Molly war ein ein wenig müde und schlief schneller unter dem Tisch ein als die Kellnerin die Bestellung aufnehmen konnte.

Auch auf dem Weg vom Cafe nach Thale warnte uns wieder ein Schild. Wir sind schon was mutige Abenteurer!



Dienstag, 24. Dezember 2013

24. Dezember, mit Stadtführung und eine ältere Dame

Hmmmmm, was tun am heiligen Abend? Gestern beim Morgen-Gassi kam ich an der Touri-Info vorbei. Und tatsächlich: Heute (24.12., heiliger Abend) gab es um 10.00h eine Stadtführung. Das fügte sich mich veranschlagten eineinhalb bis eindreiviertel Stunden perfekt in den Tagesplan ein. Ich hatte für 13.00h einen Tisch fürs Mittagessen bestellt. Passt!
Quedlinburger Rathaus, mit Roland auf der linken Seite

Dass es doch ein wenig anders kommen sollte, als zuvor geplant bereichte den Tag ungeplanter weise. Denn die Stadtführung dauerte dann doch drei Stunden, und  zum  Mittag gingen wir dann zu dritt (äääh zu viert, wenn man Molly mitzählt). Die Stadtführung war keine Minute lang langweilig, auch wenn ich zwischen durch mit den Heinrichs und Ottos (mal Kaiser, mal König, mal nur Sohn von Kaiserin) ein wenig durcheinander kam. Allerdings trafen wir hier auch auf eine -wenn auch sehr- alte Bekannte: Kaiserin Thephanu. Bei uns in Verden nur ein Weg zwischen Wall und Dom, und etwas verkannt, hier sehr präsent. (Obwohl sie es war die Verden 985 die Markt-, Münz und Bannrechte verlieh).

Hier in Quedlinburg gab es bis ins späte 19. Jahrhundert ein Damenstift, welches sehr einflussreich auch die Widerspenstigkeiten der Quedlinburger Bürger niederringen konnte. (äääh sorry, /KS-modus AUS/)

Los ging es am Rathaus mit einem Roland an der linken Seite. Erstaunliche Erkenntnis: auch Quedlinburg war Hansestadt! Davor kam der gerade fertiggestellte Marktplatz zur Geltung. Just vor dem Weihnachtsmarkt fertig gestellt. Hier tuen sich Gemeinsamheiten mit der Heimat auf!

Die Stadtführung war sehr interessant, denn die Dame hatte nicht nur eine imposante Dutt-Frisur (nicht nur nach hinten, sondern auch nach oben!), sondern auch ein umfangreiches Wissen. Dies bezog sich nicht nur auf Geschichte (-siehe Heinrichs und Ottos), auch über die Fachwerke und deren technische und historische Zuordnung wusste sie Bescheid.
Abgerockt, aber so wurde gebaut


Neben der Marktkirche gibt es sehr eindrucksvoll Fachwerkhäuser aufgereiht durch die Jahrhunderte anzusehen. Von links nach rechts: 14., 15., 16., und 17. Jahrhundert. Wow! Die unterschiedlichen
Bauweisen waren gut zu erkennen. Ich fand es ziemlich imposant, dass sich sowas sooooooooooo lange hält ohne irgendwelchen blöden Feuerbrünsten oder anderem Zerstörungswahn zum Opfer gefallen zu sein. Nicht mal die DDR-Zeiten haben hier nennenswert nachteilige Auswirkungen hinterlassen. (Kurzer Rückblick zum Florida-Urlaub: ...was die Amis wohl zu Häusern sagen die schon standen als Columbus im späteren Amerika angelandet ist ?!?) -Ich finde es ziemlich beeindruckend!


So, nun aber genug der historischen Ausführungen...
Während der Führung fiel eigentlich nur noch eine weisshaarige ältere Dame auf, die was die historischen Fakten anging mit unserem Stadtführerin auf Augenhöhe eine Art charmanten Battle ausgefochten hat. Zumindest wusste sie gut Bescheid. Sie kam aus Heidelberg und hieß -wie wir später erfuhren- Margarethe.
Denn nachdem die Stadtführung zu Ende ging, stand sie wohl "wie zufällig" in unserer Nähe und hat gefragt was wir nun noch so vor hatten. Wir erzählten von dem reservierten Tisch im "Benedikt" und sie fragte, ob sie sich uns anschließen könnte. Da wir ja nichts gegen solche Begegnungen haben, nahmen wir sie mit. Für ihr Alter (wir haben freundlich wie wir sind nicht gefragt) war sie noch sehr flott unterwegs. Im Benedikt waren wir definitiv die letzten zahlenden Gäste an diesem Tag. Mein Kartoffelsalat war OK, die Gänsekeulen der Damen dann doch etwas adeliger Natur ("von gestern" heisst die Familie wohl). Margathe frug den Kellner dann auch mal, wie viele Wochen die Gans denn schon im Ofen verbracht hatte.
Da sie gestern Abend bei zwei Damen in ihrem Hotel (Zum Bären, gar nicht zufrieden) so einen "Feuerschnaps" gesehen hat, erklärten wir ihr den Schierker Feuerstein (samt Schierker Lied). Sie hat dann drei Stück für uns bestellt. Bezahlt hat sie sie dann später als "diese drei "Feuersalamander". Auch schön.
Nun, denn. Die vorsichthalber organisierten heissen Tassen schlummern unangetastet im Rucksack, und die Weinflaschen geben ihren Inhalt preis. Die Geschenke sind ausgetauscht und der Abend nimmt gemütliche Formen an. Während ich mein Weihnachtsgeschenk "in aller Ruhe" schon ausprobieren kann, muss Nicole noch ein wenig warten... ;-)
Molly geht gleich noch mal den Weihnachtsmann suchen (vielleicht muss sie ja bei der Gelegenheit auch noch mal) und Nicole guckt "Drei Nüsse für Aschenbrödel" zu Ende...

Erkenntnisse des Tages:
In Quedlinburg haben die Straßennamen einen Punkt am Ende, Quedlinburg hat den Hund ("Quedel") im Wappen, aber der Name kommt da trotzdem nicht her, und 1000-Jahr Feiern sind nicht immer schön...

Schöne Weihnachten auch für Euch!

Wanderung an der Teufelsmauer

Schönes Wetter ist vom Wetterbericht angekündigt - Wandern steht an. Nach einer Nacht auf futon-artigen Brettern, äääh Betten, Barbara du wärst hier seelig, sind wir erst mal in die Tourist-Info. Schlau zu machen bezüglich Stadtführungen, Wanderungen und Schlossöffnungszeiten. Außerdem haben wir uns versprochen nach dern Wanderung die 138 Sorten Käsekuchen im Nachbar Cafe durch zu testen.
Tourist- Info hatte nur Einweg Wanderungen oder 20 km Rundkurse. Bisschen viel für den Anfang, also die im Internet gefundene Strecke testen. Trotzdem hat sich der Besuch gelohnt - ich habe einen neuen Pin für meine Handtasche und hätte sogar einen Stocknagel bekommen. Ein Relikt aus vergangenen Zeìten!
Weiter wissen wir nun das es am heiligen Abend eine Stadtführung gibt. 10.00 Uhr - perfekt, denn um 13.00 Uhr haben wir einenTisch geordert.
Auf an die Teufelsmauer!
Flott mit dem Auto hin gebraust Richtung Thale. Parkplatz gefunden - los geht es! Erst an so aufrechten Sandsteinformationen entlang. Die Teufelsmauer eben. Freddy und ich sind uns noch nicht einig was sich da so geologisch aufgeworfen hat, das sich so Sandstein in die Höhe reckt. Zurück durch das Bodetal - Modder eben. Molly sieht aus wie Sau und muss später operativ per Schere von Kletten befreit werden.
Nu endlich Käsekuchen!  Laden voll! Kein Platz für uns drei. Im Cafe nebenan gibt es nur 8 Sorten Käsekuchen. Reicht auch und sehr lecker- ich Kirsch und Mohn, Freddy was mit Zimt.
Tag  Ende!




Alte liebe Verwandte getroffen

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Montag, 23. Dezember 2013

Erster Tag ging schnell um

Was soll ich sagen, Fred erweist sich nach wie vor als Blogfaul und überlässt mir das Schreiben. Was das Wetter betrifft hatte Petra recht, grau in grau. Als wir nach Quedlinburg reinkamen waren wir angenehm überrascht wie niedlich die Stadt ist. Trotz des allgegenwärtigen Grautons. Und wir waren erstaunt wieviele Leute hier so rum liefen. Holla, alles voll, aber sowas von.
Warum haben wir schnell heraus gefunden. Weihnachtsmarkt, letzter Tag! Also hin da, Essen und Glühwein fassen. Schnell das Gepäck in unser schönes Zimmer, Mollys eigene Wohnstube aufgebaut. Ein bisschen über die schöne Pension gefreut und weiter. Wir sind hier mitten drin. 100 m zum Schloss und 100m zum Rathaus.
Der Weihnachtsmarkt war sehr überschaubar, da schimpfe nochmal einer auf Verden. Dafür karren die hier die Touris mit Bussen an. Proppevoll, das Ding. Nach Dampfnudel und einem Kräuterfladen war man satt und es gab Glögg. Naja, ich Glögg und Freddy Punsch. Im Gegensatz zum Glögg in Dänemark, welcher nicht so viel Alkohol hat wie der deutsche Glühwein, hatte der nette Gastwirt hier eine sogenannte 50/50 Mischung gemacht. 50% Glögg und 50% Asbach Uralt. Mir haben die Augen getränt und Freddy musste bei letzten Drittel mit mir tauschen. Baaah!
Dann sind wir nur noch durch das pitoreske Städtchen geschlendert, mal links, mal rechts. Zum Abschluss noch einen lecker Mai Tai in der von der Wirtin empfohlenen Bar und der Tag war alle. Genau wie wir!
Mollys eigene Wohnstube 

Samstag, 21. Dezember 2013

Morgen Kinder wirds was geben

Morgen fahren wir los in den Südharz. Mollys Tasche ist gepackt, die letzen Waschmaschinen laufen. Lustiger Weise ist es uns auch noch gelungen am heiligen Abend, ähm Mittag, was zum Essen zu bekommen. Das war nicht so einfach, wir sind der irrigen Annahme aufgesessen, das am  24.12. alle Restaurants offen haben. Nix da, Fleutschepiepen! Zu sind die! Aber mental schon auf Weizenbier und Chips eingestellt, hat Freddy mein Held, noch was für den Mittag aufgetan. Völlerei am Mittag...auf gut...

Bis jetzt haben wir mit dem Sachsen-Anhalter Teil vom Harz ja nur gute Erfahrungen gemacht. Bad Sülzhayn im letzten Herbst war ja ziemlich klasse. Da kann so eine Stadt mit dem Prädikat Weltkulturerbe sicherlich mithalten.

Wenn es jetzt trocken bleibt, dann wird das eine klasse Woche. Auch ohne Schnee!

Mittwoch, 20. November 2013

Weihnachten im Schnee!

Getan, wir hauen ab! Über Weihnachten geht es in den Harz nach Quedlinburg. (Fast) alle Verwandten werden quengeln, aber es war mal wieder fällig :) Die ganzen Feiertage im Schnee...Außerdem brauchen wir dann keine 3 Meter Biotanne - mit dem Geld, welches wir sparen ist ja schon die Unterkunft bezahlt. Wandern, Schwimmen, Faulenzen und viel Essen.

Da geht es hin - ich freu mich!

Kunsthaus in Quedlinburg

Sonntag, 8. September 2013

Kultur und ein Turm ohne Stufen

Morgens haben wir es getan. ... Ein Touristenbild!
Danach weiter in die Markthallen. Lecker Essen und für alle schönen Dinge haben die Dänen ein Händchen. Händchen ist ein gutes Stichwort, denn die Damen sind dem Handsalzpeeling verfallen.


Ich für meinen Teil habe eher um ein Sandwich mit Confit de Canard herum schlawenzelt, aber habe es mir verboten. Frühstück war üppig genug.Nach dem Markt sind wir in den Dom. Skulpturen von dem dänischen Bildhauer Thorvaldsen bewundern.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bertel_Thorvaldsen




Weiter mit Kultur, der Runde Turm ohne Stufen war dran. Die anderen waren schon vor 2 Jahren oben gewesen, somit haben Freddy und ich ihn alleine erklommen. Von dort oben hat man eine sensationelle Aussicht über die ganze Stadt. Notfalls kommt man übrigens auch auf dem Pferd oder mit dem Auto da herauf!





Der Tag ist schon fast wieder zu Ende, ab ins Hotel, heute abend gehen wir außerhalb schick Fisch essen. Okay, eine kurzer Schaltet in einem reizenden Lokal War erlaubt.  Auch wenn man in dem historischen Innenhof fast weg gepustet wurde.





Samstag, 7. September 2013

Boah, was viel Programm. ..

Ich komme nicht zum Schreiben. Die Tage war einfach zu viel los und nach dem Rückweg ins Hotel habe ich immer geschlafen wie eine Tote. Sightseeing ist Sport.

 Wie bereits angekündigt waren wir am Samstag auf einem Flohmarkt in einem "besseren" Viertel von Kopenhagen. Denn kennen nur Einheimische. Wir also unseren Bargeldvorrat aufgefüllt und los.  Wir Mädels sind dann leider kurz dem Kaufrausch verfallen. Noa Noa, Kenzo, Betty Barclay und alles für 5,- oder 10,- €.... ganz gefährlich!  Somit habe ich ca.  25,- € ausgegeben und habe 2 Mäntel, eine Jacke und einem Rock.  Mitfahrerin Jutta hat für das gleiche Geld 6 Röcke und diverse Teile mehr. Kaufrausch! Freddy hat sich wacker gehalten. Gott sei Dank kam der 11 Uhr Zug auch auf dem Flohmarkt vorbei :) Außerdem hat er von mir einen schönen antiken Eierbecher mit Danebro bekommen, aber irgendwie war die Freude nicht ganz so groß wie erwartet. .. seltsam.



Bevor ich es vergesse, wir sind zum Flohmarkt mit der Metro gefahren. Das ist superklasse in Kopenhagen. Besser als Karussell fahren. Die Waggons sind ohne Triebwagen und man kann ganz vorne sitzen. Das macht kleinen Jungs, Jutta und Nicole Spaß.



Nachdem wir unsere Jagdtrophäen ins Hotel gebracht haben wollen wir mit dem Wasserbus zu einem netten Lokal direkt am Pier um ein wenig zu entspannen. 

 Diese Boote kann man mit einem normalen Busticket fahren, leider war der sonst übliche 10 Minuten Taktaufgrund des hohen Passagieraufkommen nicht zu halten und wie mussten 45 Minuten warten. Aber egal, super Erfindung! Am Pier angekommen sind wir erst einmal in ein  Delikatessen Geschäft gegangen. Hmmmmm, lecker! Danach mit einem Bier ans Pier. Bei schönster Sonne haben wir über die Jacht der Königin philosophiert und kleine Matrosen der königlichen Marineschule beobachtet. Fazit: Sollte Magret nochmals ihr Boot streichen lassen, wir empfehlen eine andere Farbe als Schlüpfer-Beige :) Aber sie hat eine tolle eigene Boothaltestelle...





Da wir abends einen Tisch im Tivoli reserviert hatten, mussten wir irgendwann dieses lauschige Örtchen verlassen und sind per Pedes Richtung Hotel.

Das Tivoli habe ich zuletzt als Kleinkind besucht, ein so schnuckeliger Freizeitpark mitten in der Stadt ist ja eine feine Sache. Tolle Karussells, kleine Buden und Restaurants. Und wenn die Beleuchtung angegangen ist, eine Augenweide.


Das Mörder-Karussell, welche einen mit 5G durch die Gegend schleudert hatte leider so eine lange Warteschlange, das mir die Lust vergangen ist.  Schade!



Freitag, 6. September 2013

Der Grand Canyon und eine Anfahrt mit kleinsten Hindernissen

Morgens haben wir unser Bett für Mollys Aufpasserin umgebaut. Unsere Matratzen sind nämlich sehr weich. Hatte irgendwie was von Grand Canyon. Ich hoffe Barbara fällt da heute Nacht nicht rein und wird von den wilden Hunden gefressen :) 


Wir hatten ja Glück das der Zug auf unserer Strecke gestern schon in Bremen entgleist ist. Trotzdem war die Anreise von ein, zwei Pannen begleitet. Die Unangenehmste war sicherlich die defekte Klimaanlage im ICE. Bei der Ankunft in Kopenhagen waren wir gar. Angekommen sind wir trotz diverser Verspätungen und einer verpassten Fähre nur 30 Minuten.  
Inger, unsere  Dänischlehrerin wurde nicht müde uns zu sagen, dass wir ja unbedingt Zug fahren wollten ;) Mein Highlight der Anreise ist ja die Tatsache das ein ICE einfach so und völlig ruckelfrei in eine Fähre fahren kann. Wunder der Technik! 





Angekommen in Kopenhagen, sind wir erst mal in unser Hotel, mitten im Zentrum. Die angekündigten Riesenzimmer hatten sich irgendwie in den letzten beiden Jahren halbiert.  Sehr eng, aber gemütlich und mit einer grandiosen Lage. Warum auch immer die anderen beim letzten mal Suiten hatten. ...
Schnell die Koffer auf unser Zimmer gebracht und dann weiter unsere Lehrerin Inger zu
ihrem Quartier bei ihrer Tochter Evi bringen.
Evi wohnt 50 m vom berühmten Nyhavn entfernt in einem süßen, alten Haus. Ziemlich beneidenswert!

Nach einem lecker Begrüßungssektchen weiter im Programm. .. die Fußgängerzone stürmen. Sehr schick hier alles. Freddys neue Sonnenbrille ist besonders gelungen.



Scherz beiseite, hier gibt es wirklich einen Laden für alles was das Herz begehrt. Angefangen bei Louis Vitton bis zu H&M. Nach ausgiebigem Gucken ging es auch schon wieder Richtung Hotel und Abendbrot.  Alle sind ein wenig müde,  also ins (schmale) Bett.  Morgen früh machen wir einen Besuch auf einem Flohmarkt für Dänen. ..




Freitag, 23. August 2013

Nach der Reise ist vor der Reise

England ist nun schon anderthalb Wochen her und ich habe es jetzt erst geschafft mal die letzten Gewinne zu verteilen. Sie sind sehr gut angekommen ;) Yummi!  
Mein Resümee zu Großbritannien mit Hund. Wunderbar!
Die Engländer lieben Hunde und vor allem Spaniels. Wir haben die "gorgeous" am Tag nachher gezählt. Großes Manko, dass Hunde dort selten in Restaurants oder Museen erlaubt sind. Ein paar Sätze die mir spontan in den Kopf kommen. Dort liegt Teppichboden in Toiletten. Klospülungen arbeiten mit Fuzzylogic. Es gibt viel Fleisch zu essen. Alle sind lieb und nett und höflich. Die Landschaft ist sensationell. Gerne wieder!

Aber der nächste Trip steht ja schon an: Klassenfahrt! Wie schon vor zwei Jahren geht es nach Kopenhagen mit Freddys Dänischklasse. Das Planungstreffen war schon in der letzten Woche. Mit Flødebøller und Tuborg bei Inger zu Hause. Der Plan steht und viele Besuche von Sehenswürdigkeiten sind schon geplant. Für mich war das meiste unbekannt (Bildungslücken!), ich will mich überraschen lassen. Wann hast man schon mal die Chance Dänemarks Hauptstadt mit einer waschechten Kopenhagenerin zu besuchen. Ich freue mich jedenfalls schon. ... und werde berichten. Die Erlaubnis meiner Mitreisenden habe ich schon. ..















Freitag, 9. August 2013

Fahren, fahren, fahren...

...4 Stunden für die mit 2,5 Stunden errechnete Strecke. Gemein! Somit ist auch nicht viel passiert.  Als wir am B&B angekommen sind, hat dann auch prompt keiner geöffnet. Das liegt hier komplett im  Niemandsland und ich musste Pipi :(

Falls es interessiert, wir sind in Herstmonceux im Cleavers Lyng. Das Haus ist aus dem 16. Jahrhundert, ziemlich schön, bis auf so ein, zwei Einrichtungsgegenstände. Wie man bemerkt, wir sind später doch noch rein gekommen.

Bei der ersten  Ankunft sind wir allerdings in unserer Not zum örtlichen Schloß gefahren. Da gibt es immer Toiletten ;) Wo wir schon mal da waren, haben wir auch gleich die Gärten besichtigt. 

Ein paar Bilder:








  Gut das  ich Slipper anhabe...




Die Hausherrin hat uns dann die gründlichste Einführung in die Räumlichkeiten überhaupt gegeben. Wir wissen jetzt wie man Lichtschalter drückt, wohin man mit wieviel Kraft die Hundelosung werfen muss und wie man duscht. Sehr lustig! Jetzt geht es Essen...



 

Donnerstag, 8. August 2013

Jurassic Coast ohne Dinosaurier

Hmmmmm, ein Pitcher Pimm's und die Sonne scheint. So schmeckt der Sommer!

 Wir sind hier auf er einem Hügel über der Küste von Devon. An diesem steinigen Strand kam man kleine, versteinerte Schnecken und Ammoniten finden. Dies möchte Freddy tun. Wir brausen also im Dartmoor los und sind zwei Stunden später in Devon. Bevor es ins Hotel geht, ins Info Center der Jurassic Coast.  UUuuuuh, überall keine Hunde erlaubt :(
Allerdings kurze Zeit später an unserem Hotel sieht die Welt schon anders aus. Als erstes flitzt uns ein Gastspaniel um die Füße, dann der vom Hotelbesitzer. Hundefreundlich ist hier nicht gelogen. Wir dürfen trotz der frühen Stunde schon auf unser Zimmer. Und dort liegen natürlich Hundekekse parat. Molly freut sich! Nach einem Nickerchen der Damen geht es an einen der doch für Hunde vorhandenen  Strandabschnitte. Alte Schnecken gucken. Dafür muss man Steine mit einem Hammer zerkleinern. Hammer war Freddy zu teuer (15 £, die spinnen, die Briten), also wirft man Steine auf andere in der Hoffnung sie gehen kaputt. Freddy hat auch sein Schienbein probiert tat wohl sehr weh, ist aber von Erfolg gekrönt. Er hat alte Schnecken gefunden!




Nach kurzer Zeit wurde mir und Molly langweilig und wir sind in die kleine Stadt Lyme Regis. Sehr niedlich, aber sehr voll, wegen Carnival. Da wir alle müde sind und Freddy nicht mehr fahren möchte, wird abends im Hotel gegessen. Sehr lecker, so lecker, dass ich doch noch den Nachtisch brauche. Mangopanacotta!

Heute ging es nach Beer. Der Ort mit dem sympathischen Namen. Dort wurde in Höhlen der Sandstein für Kathedralen und ähnliche Bauwerke gewonnen. Dogs not allowed!  Also Freddy rein und ich (schon wissend) mit Buch gewappnet draußen.  Von den Beer Quarrys Caves kann ich nicht viel erzahlen ;) Dafür aber das dort herum die gemeinsten Disteln Großbritanniens wachsen und Wanderwege mitten durch Kornfelder gehen. Ich bin dann nämlich doch ein Stündchen mit der Molly und ihrem neuen Kopfhalfter Gassi gegangen.




Hinterher war der Hund müde, aber musste mit uns am den nächsten Strand. Seaton Hole. Feinen kostenfreien Parkplatz gefunden und los. Alles voller Kiesel hier, aber das kann uns nicht erschrecken. In Seaton hatte man tollen Ausblick und am Pier gab es niedliche kleine Holzhütten, welche wohl im Sommer im Urlaub genutzt wurden zu Umziehen und davor sitzen. Klasse Sache!







 Wir sind dann ein bisschen in dem Ort geblieben, weil Freddys Brille eine Schraube locker hatte und diese auch noch verlor. Der Optiker war zu Tisch.Also mussten wir 2 Stunden warten. Zeit zum Shoppen!

Dafür frohe Botschaft für die Teilnehmer des Preisausschreiben. Aus  Gerechtigkeitsgründen kriegen alle drei Teilnehmer dasselbe.  Ich bin doch ein kleiner Sozialist ;) Und zwar aus diesem Laden:


 Lasst euch überraschen

Ich glaube Molly liebt das Halti inzwischen...bis morgen!