Dienstag, 16. Juni 2015

HAM - KEF

Angekommen!
Nachdem das Auto heute morgen auf dem Weg zum Flughafen schon diese "Ping"-Geräusche gemacht hat, fühlten wir uns schon fast wie in der Kabine des Flugzeugs gen Reykjavik, oder besser Kevlavik. Das liegt gut 50km weit von Reykjavik. Aber zurück zum "Ping". Das "Ping" bedeutete nicht etwa "Sitze grade stellen, Tische hochklappen, wir setzen zum Landeanflug an", sondern dummerweise "Motorstörung". Das gab's zum Jahresanfang schon mal. Naja, dann eben nicht mehr als 3000 1/min und 140km/h weiter Richtung Hamburg. Angekommen sind wir jedenfalls, sogar pünktlich. Und das obwohl die den P8 (Holiday Parken beim Weg am Jäger) mal komplett zur Baustelle umgewandelt haben und wir drei mal um' Pudding gefahren sind, bis wir ne EInfahrt gefunden haben. Ging dann aber auf P9. Sogar besser. Ist nämlich ein Parkhaus, und keine Freifläche.
Der Flug war erstaunlich langweilig. Das einzig unterhaltsame waren die Versuche der spanisch-isländischen Crew Englisch zu sprechen. Die Spanierin jedenfalls hatte eine Aussprache unter aller Kanone. Statt mit einer regulären IcelandAir Maschine haben die uns so ein "Privilege Style" Dingens hingestellt. Scheint so eine Art Leihflugzeug samt Mannschaft zu sein, falls mal was kaputt ist, oder so.
Auf dem Flug gab es dann aber ausser einen kleinen Streifen von Dänemark und zwei Windparks in der Nordsee nicht viel zu sehen.

Während in Hamburg nur der Parkplatz eine Baustelle war, ist in Kevlavik gleich der ganze Flughafen eine Baustelle. Kommt einem jedenfalls so vor. Nun denn. Den freundlichen jungen Mann am Europcar Schalter habe ich dann doch zwischen dem Baulärm irgendwie verstanden und flux hatte ich den Schlüssel zu einem Yaris in der Hand. Rot isser, und ein paar Kratzer hat er, und nach kurzer Reklamation auch wieder eine Antenne auf dem Dach. Will ja nun wirklich keiner 14 Tage ohne Radio rum fahren.
Beim ersten Stopp am Supermarkt haben wir uns mit ein paar kleinen Provianthäppchen und Getränken eingedeckt. Dank mitgebrachten Navi haben wir das Guesthouse auch flux gefunden. Wäre aber auch ohne nicht schwer gewesen, denn die Hallgrimmskirka ist gleich um die Ecke, oder besser in Sichtweite (Sogar aus dem Zimmerfenster kann man sie sehen). Und die ist nun wirklich nicht zu übersehen. Navi mitbringen rechnet sich sogar, für ein Leihgerät wollen die hier €15(!) am Tag(!) haben.
Kurz noch durch die Stadt gelaufen, was gegessen, noch ein Stückchen gelaufen und wieder zurück. Da Morgen (17.06.) Nationalfeiertag ist, ist heute abend in den Kneipen und Bars doch gut was los. Wir haben es beim Besuch eines Weihnachtsladens (wollte Nicole unbedingt rein) und eines 10-11 (so ein 24h Laden) belassen.
Erkenntnisse des Tages: Das heiße Wasser in der Dusche riecht etwas schwefelig und fühlt sich leicht ölig an. Um diese Jahreszeit in diesen Breitengraden geht die Sonne irgendwie so gut wie nicht unter. Warum man die Insel bei Regen mit Rad erkunden muss, will noch herausgefunden werden. Die Trafostationen sind hier schöner. Jeeps haben etwas größere Reifen als bei uns. Und alle, die sagen dass Essen gehen hier teuer ist, haben recht! Ach ja und wer Abends auf die neuesten Berichte wartet... Ihr habt zwei Stunden Vorsprung. Wenn wir noch tippen, schlaft Ihr schon... ;-)

Morgen geht es dann auf die erste Etappe. (ohne Motorstörung!)










Sonntag, 14. Juni 2015

Der Koffer ist gepackt!

Da ich am morgigen Tag noch arbeite und abends auf dem Hundeplatz unterrichte, während der Herr Freddy sich schon im Urlaub wähnt, habe ich ungewöhnlicher Weise heute schon meinen Koffer gepackt. Ein komisches Gefühl, wo es doch erst am Dienstag los geht. 

Auf Island erwarten uns ca. 10 bis 12 Grad an Temperatur - der Koffer wird also etwas schwerer als bei unseren Urlauben nach Asien oder in sonstige warme Gefilde. Noch kein Shampoo eingepackt und trotzdem bringt mein Riesenkoffer schon satte 15 kg auf die Waage. HILFE! Mein Föhn muss auch noch mit!

Aber das wird schon!

Neben dem Koffer packe ich natürlich auch die Prinzessinnen Tasche. Die wohnt ja für die Zeit der Reise bei Barbara. Und ich habe natürlich alles eingepackt was gebraucht werden könnte: Bademantel, Haarbürsten, Medikamente, Regenjacke, Leckerlies, Kackbeutel, Essen, Cockernapf (der richtiger Weise Spanielnapf heißen müsste) und vieles mehr. Auch eine kleine Bedienungsanleitung habe ich geschrieben - so eine Rassehund-Prinzessin ist ja doch kompliziert zu betreuen :) 

Damit sie gut aussieht haben ich heute über ein Stunde an dem Hund mit der Schere herum geschnippelt- leider auch zwei Mal in den Hund, was sie nicht ganz so lustig fand. Danach bekam sie auch noch ein Vollbad - Nun könnte sie hübsch sein, aber das Ergebnis meiner Friseurübung ist eher unvorteilhaft. Ein bisschen zu kurz, an den falschen Stellen. Ich musste an eine Krakauer mit Beinen denken, arme Molly. Bis ich wieder da bin hat sich das verwachsen, denke ich, Barbara geht gerne mit einer Krakauer Gassi, glaube ich...
Nasser Hund in Bademantel

So langsam werde ich nervös, bis jetzt war der Urlaub noch so weit weg und nun ist er fast schon da....freu!

Dienstag, 17. März 2015

Wir haben ja schon fast April!

Und mir fällt auf, das irgendwie alle mehr Ahnung von Island haben als ich - verdammt! Ich bin ja leider ein völliger Geografielegastheniker und konnte schon kleinste Fragen zu Polarlichtern, Geysiren, Wasserfällen, irgendwelchen Kreisen vom Polar und Fährzeiten von Kopenhagen nicht beantworten - nochmal verdammt!

Das muss ich abstellen, werde ich auch, denn spätestens nach unserem Urlaub weiß ich mehr ;)   Alles Wichtige ist mir nämlich jetzt schon bekannt: 
1. Welcher Telefonanbieter die beste Netzabdeckung für mobiles Surfen hat, der heißt SimInn und erinnert mich vom Namen an ...
2. Das ich nur Winterklamotten einpacken muss und keine Sonnencreme

Da muss man bei begrenztem Aufnahmevermögen schon mal Prioritäten setzen.

Allerdings, wenn ich in Island nur drei Paar Flipflops mithabe, so wie seinerzeit in England, kriege ich Ärger mit Freddy und er kauft mir bestimmt nicht nochmal Wanderschuhe im Urlaubsland *flöt*
Als bekennende Hundehalterin bin ich ja eigentlich auf dem Gebiet des Gore-Tex und der Outdoor Kleidung ganz weit vorne. Das man sowas in England braucht hätte mir ja einer sagen können, war doch Sommer...diesmal bin ich schlauer! Ich überlege wirklich noch, ob ich nicht diesers grandiose Teil von Bergans brauche das den Popo so herrlich warm hält. Habe ich an der Referentin von meinem letzten, aber auch ersten Mantrailing-Seminar entdeckt und war sofort neidisch.
Bergans Maribu - hält warm über der Hose!
Aber eigentlich ist ja wieder Sommer da...vielleicht ist es doch ein wenig übertrieben.

Langer Rede, ich muss vielleicht doch mal einen Reiseführer studieren oder mir ein Schlaufilmchen aus der Bücherei anschauen, denn Juni ist sozusagen schon morgen!

Sonntag, 1. März 2015

Neue Ziele stehen an - Vulkane sind geplant

Er ist gebucht, unser nächster Urlaub! Molly zieht für zweieinhalb Wochen zu Ihrer besten Freundin und ich darf wieder einen Haken mehr an meiner Liste setzen. Baden im Geysir, ich komme. 
Jetzt ahnt ihr vielleicht schon in welche Richtung es sich entwickelt. Genau: Island! 
Eigentlich ist das eher Freddys Ziel, aber ich finde es auch  super klasse und freue mich. Wir werden im Juni einmal um die Insel brausen, Wasserfälle bestaunen, in warmen Quellen baden und auf einem Gletscher herum wandern.
Falls ich den Hund vermisse muss Barbara mir stündlich Fotos auf  WhatsApp schicken.
Und natürlich werde ich schreiben, wie immer :)


Montag, 6. Oktober 2014

Die Akropolis von Rhodos und Knoblauch satt...

Letzter Tag mit Ypsi, er ist mir ja doch ein wenig an das Herz gewachsen.

Wir haben nicht mehr viel auf der Liste, denn die meisten sehenswerten Dinge sind bereits abgegrast. Außerdem möchte Jessi endlich mal ihren verdienten Strandtag. Morgens schon mit Badesachen bewaffnet zum Frühstück. Erst wollen wir noch schnell die Akropolis von Rhodos ansehen. Der Weg dorthin gestaltet sich sehr lustig, denn wir haben keine Karte, bzw. es gibt keine Straßenschilder und wenn, sind diese auf kyrillisch. Toll! Wir wissen aber, daß wir auf den Berg über Rhodos müssen. Mit kleinen Schleifen durch diverse Wohngebiete tasten wir uns ran. Und? Natürlich habe wir es gefunden. Drei Säulen und das antike Stadion sind wieder hergestellt. Wir kraxeln ein wenig herum und schauen uns die diversen Ferienflieger an, die über unseren Köpfen starten. Übermorgen sitzen wir auch in so einem Flieger. SCHNIEF! 
Die Therme von Kalithea klingt auch noch sehr interessant. Hier ist der Film ¨Zorbas, der Grieche¨ gedreht worden. Ich spekuliere auf einen Whirlpool und schönes Schwimmbecken. Wieder durch nette Wohngebiete und hin zur Therme. Die Therme ist leider nur noch ein (dafür schönes) Bauwerk. Ein Kuppelbau mit grandioser Aussicht. Ansonsten ist es eine Badebucht mit Bar und vielen Sonnenliegen. Genau das, was wir eigentlich hinterher ansteuern wollten. Somit Nägel mit Köpfen gemacht und rumgelungert. Da uns das Glück hold war, haben wir sogar eine Art Gartenbett mit Dach ergattert, indem wir Drei locker Platz hatten. Die nächsten Stunden ist nichts weiter passiert. Ich könnte erwähnen, das ich schon wieder im Meer geschwommen bin. Ich entwickele mich zum Badeurlauber ;)
Gegen 17.00 Uhr wurde es kalt und wir hatten Hunger - heute wollten wir mal außerhalb des Hotels Essen gehen. Eine urige Taverne hatten wir auf dem Hinweg gesehen. Also zurück. Kurz darauf saßen wir im Neo Panoramio in einem Vorort von Rhodos. Sehr uriges Ambiente, es riecht ein wenig nach Qualm, und wir sind bis auf wenige weitere Gäste fast alleine. Erst kommt niemand, dann taucht eine Griechin Typ ¨Mama¨ ganz in schwarz gekleidet auf. Kurz später der Wirt. Vegetarisch essen ist ein wenig schwierig, doch ich bestelle die halbe Vorspeisen-Karte. An den Wänden der Gaststätte hängen Bilder vom Wirt in jungen Jahren mit Roger Moore, Telly Savallas und anderen Hollywood Größen. Der Laden war also mal hip und unser Wirt ein echter Knaller :) Unser Essen kommt und ich bin sehr gespannt, denn nach meiner Theorie kriegt man in solchen Läden entweder ekelhaftes oder traumhaftes Essen.  Dazwischen gibt es nichts. Aber alles ist superlecker und wie von Mutti zu Hause gekocht. Die Präsentation der Gerichte hatte auch was heimeliges. Alle Teller unterschiedlich, mein Schafskäse in der Alufolie hätte auch von mir gewickelt sein können. Aber den Geschmack hätte ich nicht so hinbekommen. Das bestellte Knoblauchbrot wird mich wahrscheinlich noch in den Flieger begleiten. Aber sooooo lecker! Yannis, der Wirt kommt aneden Tisch und plaudert mit uns. Er kann recht gut Deutsch und erzählt von seinem Geschäft, was er seit 52 Jahren betreibt, den alten guten Zeiten und den harten Tagen für die jungen Griechen im Moment.  Schwupp waren Stunden um und wir mussten leider los, den Mietwagen wegbringen. Wieder mal ist ein netter Tag zu Ende...morgen mehr!   

Sonntag, 5. Oktober 2014

West Coast Hopping

Der Ypsi und ich werden ja langsam Ostgsam Freunde bezüglich Anfahren am Berg. Trotzdem ist es immer wieder spannend wie oft man hier nur im ersten oder zweiten Gang voran kommt. Gestern sind wir morgens Richtung Westküste aufgebrochen. Kurz nach unserem Ferienort Faliraki einfach rechts ab in die Berge. Schon beim ersten Ort war eine kleine Kapelle aus dem 4. Jahrhundert zu bewundern. Falls diese von innen nicht restauriert war,  würde es mich interessieren, was die für Farben benutzt haben. Wieder die comicartigen Wandmalereien, aber dafür das sie 1600 Jahre alt sind, wunderbar erhalten. So etwas bekommen wir heute nicht mehr hin. Draußen vor der Kapelle war eine Quelle. Einige Griechen füllten sich das Wasser in Trinkflaschen und Kanister.  Hmmm, ob das wohl junger macht, wie damals in Thailand,  oder gar gesund und schön? Gleich testen und mal einen Schluck nehmen. Lecker schmeckt es auf jeden Fall.
Weiter über den Berg, welcher uns von der Küste trennt. Kurz unter der Bergspitze steht ein niedliches Hotel im Alpenländischen Stil.  Die Aussicht hier oben ist grandios. Auf einer der schmalen Bergstrassen kurz noch Fotostopp eingelegt um mal ein wenig zu Gucken. Schnell ein Serie mit Ypsi. Kurz danach waren wir auch schon am eigentlichen Ziel,  der Westküste und der daran gelegenen historischen Ausgrabungsstätte.  Hier stand eine Stadt,  welche zwei Mal von Erdbeben zerstört wurde. Danach hatte keiner mehr Lust wieder dort zu wohnen.  Manchmal wird man ja aus Fehlern schlau... Man könnte noch alte Straßen, ein Badehaus und die Fundamente des Tempels erkennen. Jessi hat uns fein die entsprechenden Infos aus dem englischen Führer übersetzt. Hinterher ein riesiges Eis und einen mal echt leckeren Milchkaffee. Danach waren wir ein wenig unentschlossen, denn es stand Strand auf dem Programm,  doch an der Westküste hat es heftig gepustet und war zu kühl für Bikini. Nach einem Schlenker in einen kleinen Hafen hat Jessi noch eine Burgruine im Reiseführer entdeckt.  Die liegt gleich um die Ecke, also schnell hin da. Die Burg ist mal wirklich spannend, vor allem, weil man an diversen Stellen einfach mal 50 Meter nach unten gucken kann. Zäune für doofe Touris werden oft überbewertet. Wie immer wenn man von Bergen auf das Meer blickt, war es atemberaubend. Vor allem ohne störende Absicherung und Geländer. Auch wenn die Burgherren dieses Stück Erde sicherlich nicht unter dem Aspekt des schicken
Blick als Bauplatz ausgewählt hatten.
Weiter in den Süden-hier gibt es einen riesigen Strand. Eine kleine, sandige Landzunge an der Südspitze der Insel ist das Kite und Surferrevier. Mit ordentlich Wind. Leider unmöglich dort zu liegen, aber sehenswert allemal. Wir sind ein wenig herum gelaufen und dann weiter auf der Suche nach einem nutzbaren Strand. Unsere Hoffnung wäre ein kleiner Strand an der Ostküste auf dem Weg nach Hause. Aber es war bei unseren Versuchen nichts dabei was gefällt.
Nach einem Besuch der berühmten Antony Quinn Bucht wird beschlossen diese Morgen nochmal anzusteuern. Jetzt aber nach Hause... Essen!

Morgen ist der letzte Tag mit Auto. Wir wollen die letzten fehlenden Stellen auf der Insel besuchen und dann an einen netten Strand...

Freitag, 3. Oktober 2014

Ypsilon und der erste Gang

Heute  morgen waren wir schon vor dem Frühstück hoch aktiv! Der Mietwagen wollte bis 10.00 Uhr abgeholt werden und wir beschlossen kurzer Hand dies vor dem Essen zu tun um dann entspannt zu Essen. Flott die ersten 125 Stufen zur Rezeption hinunter gehopst. Hatte ich wahrscheinlich noch gar nicht erwähnt-da die Anlage am Berg ist müssen wir zum Essen in ein tiefer gelegenens Gebäude. Die abkürzende Treppe hat 125 Stufen. Runter geht übrigens immer leicht!

Aber zurück zum Ausgangsthema, wir sind also vor dem Frühstück mit unseren, inzwischen stahlhart bemuskelten, Waden den Berg runter zum Autoverleih. Schnell das Ypsilon abholen. Ich darf fahren, fein! Der Wagen hat eine angenehme Größe, ist nur etwas unübersichtlich nach hinten. Egal, 100,- Euro Kaution per EC gezahlt, eine Unterschrift geleistet ohne zu lesen, den Führerschein hoch gehalten und dann den Schlüssel bekommen mit den Worten: ¨Steht draußen, gibt nur einen Lancia!¨ Wir raus und los zum Frühstück, den Hotelanlagenberg schafft er zwar nur im ersten Gang, aber er schafft ihn :) Später fiel uns ein, das wir die ganzen wichtigen Sachen vergessen haben. Beulen gucken zum Beispiel. Oder wo ist der Fahrzeugschein? Egal, der Wagen fährt hübsch...

Nach dem Frühstück geht es mit dem Rhodos Reiseführer von Freddy los Richtung Lindos. Alte Steine gucken und Kultur tanken. Flott die 40 km gefahren, nach einem lustigen Schlenker geschickt und kostenfrei geparkt und runter in die Altstadt. Gucken, denn in Lindos darf seit Jahren nichts geändert werden. Also alles historisch und klassisch weiß. Wirklich hübsch, auch wenn hier wieder dieselben Auslagen in den bereits bekannten Läden lagen. Trotzdem ein Highlight - ich habe endlich einen Pin für die Tasche bekommen. Pins sind nämlich OUT, Magneten sind in und neonfarbene Taschen. Aber keine Pins - ich bin glücklich, denn ich habe mein Wunschmotiv - den Koloss!  Die erste alte Kapelle war opulent mit diversen biblischen Geschichten bemalt. Von oben nach unten in Reihen, gleich einem Comic. Sozusagen der griechisch orthodoxe Vorläufer davon. Inhaltlich hat sich der Zeichner von der Erschaffung der Welt über die Geschichte mit Gott und seinem Sohn zu Themengebieten vorgearbeitet die mir unbekannt sind. Da habe ich Bildungslücke! Schön auch die schreiende Griechin im Eingang, die, einem Mantra gleich, Russen anbrüllte mit den Worten: ¨NO PHOTO!¨

Weiter durch das Gewirr der Altstadtgassen. Wir wollen auf die Akropolis von Lindos. Natürlich ist die oben, während die Altstadt unten ist. Bei gefühlten 30 Grad ist der Aufstieg eher Schweiß treibend. Aber es hat sich gelohnt, ein sagenhafter Ausblick und tolle alte Steine. Hinterher natürlich den üblichen Kaffee. Nach dem runter von der Akropolis, wieder rauf zum Parkplatz. Ich sage nur Stahlwaden! Wir wollen noch ins Landesinnere und ich muss sagen, das war mein Tages-Highlight. Erst sind wir auf kleinen Landstraßen zu einem Dorf am Fuße eines Berges mit Burgruine. Im Dorf selber ein kleines Museum. Ich wollte todesmutig mit dem Ypsilon zur Ruine fahren und habe mit gewundert warum ein  Miet-Geländewagen unten an der Straße komisch guckend gewartet hat. Nach10 Metern Straße wußte ich das gucken zu deuten. Ypsi blieb mit Vollgas im ersten Gang stehen. Anfahren unmöglich, ich bin eben ein Nordlicht :( Also rückwärts runter rollen lassen, ungeschickt wenden und zum Museum. Zu Fuß zur Burg fällt aus wegen Hitze! Das Museum ist schnell geguckt und irgendwie fast schöner aufgemacht als der Großmeister-Palast in Rhodos. Hier oben sind kaum andere Touristen und das Dorf ist richtig schnuckelig. Wir wollen gemäß Reiseführer noch weiter zum nächsten Dorf. Nur welche der kleinen Gassen nehmen. Mit Schildern haben die es hier nicht so. Der nette Tavernen-Wirt hilft und nun fahren wir über abgelegene Landsträßchen weiter. Die Gegend ist unwirklich und über viele Kilometer kommt nichts an Zivilisation. Da dort 2009 ein Waldbrand den Landstrich vernichtet hat, ist die Gegend sehr unwirklich. Hat mir gut gefallen. Noch schnell ein Kloster mit erstaunlich jungem Mönch im Souvenirshop besucht und wieder runter ans Meer. Serpentinen machen mir echt Spaß!
Am Meer haben wir uns einen kleinen Strand gesucht und dort noch ein wenig gebrutzelt. Mit Free Wifi - mitten im Raff. Lustig! Ich bin nach einem Nickerchen sogar richtig geschwommen, obwohl das Wasser ekelig kalt, aber sehr sauber war...
17.30 Uhr nach Hause...Hunger!

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Faliraki am Abend, griechische Klositten und Rhodos Stadt

Nach dem gemütlichen Poolnachmittag sind wir früh zum Essen (es gab lecker Zwiebelkuchen!!!). Wir wollen mit dem Bus nach Faliraki Stadt fahren. Gesagt, getan. Faliraki ist allerdings nicht erwähnenswert. Wir werden keine Freunde - austauschbare Touristadt mit Souvenirshop an Bar an Souvenirshop. Ein wenig gruselig, aber das hat man ja vorher gewusst.
Lieber optimistisch nach vorne geschaut und ein wenig Vorfreude auf Morgen. Rhodos Stadt!

Ein kleiner Exkurs zwischendurch, ich muss mal wieder was über Toiletten schreiben. In Griechenland darf man sein Klopapier nicht runterspülen, sondern soll es in einen kleinen Mülleimer neben der Toilette legen. Habe beschlossen zu erwähnen, das ich das deutsche Abwasser-System liebe und verehre. Jawolll!

Heute waren wir dann in Rhodos Altstadt. Die Fahrt mit dem Linienbus war ein Erlebnis, welches alte Pendler Erinnerungen wach gerufen hat. Früher, wenn am Bremer Bahnhof ein Schaffner noch drei Leute in die komplett volle Straßenbahn stopfte. Traumhaft - wenigstens kann man nicht umfallen. Natürlich nur Touris im Bus und dieser war brechend voll, aber dafür sagenhaft günstig. 2,30 Euro für die Fahrt, ein echter Schnapper!

Der Hafen von Rhodos und die Altstadt sind ein echter Traum, auch wenn irgendwie alle Läden aus Faliraki des Nachtens dorthin gezaubert wurden. Fiese Touri-Shops in wunderbaren historischen Gemäuern. Nach  ein wenig Trödelkram Guckerei sind wir zum Großmeister-Palast. Ein imposantes Bauwerk der Templer. In den 30ger Jahren mal in Teilen eingestürzt und dann als Domizil für Moussolini wieder hergerichtet. Spannend! 

Dann erst mal ein Nescafe in einem bezaubernden Hinterhof Cafe  und Boutique Hotel. Die Bedienung kam leider aus Bad Lauterberg :)

Der Plan mit der Fähre zurückzukehren nimmt Formen an - wir haben doch wirklich den Ableger gefunden! Gleich in der Nähe der berühmten Hafeneinfahrt, wo mal dieser Koloss stand. Vielleicht...und wie hoch der war wurde von uns auch diskutiert..31 Meter klingt prinzipiell gut, aber dann hätte er im Spagat da stehen müssen. Jedenfalls bei einer angenommenen Beinlänge von 15 m - egal...

Rauf auf die Fähre und an der Küste zurück ins Hotel...schön!

Ab Morgen haben wir einen Lancia Ypsilon als Mietwagen für drei Tage. Lindos und der Süden...wir kommen!

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Anflug nach Rhodos

Um 9.45 Uhr sollen wir bei Jessi sein und sie abholen.  Deutschland macht uns die Abreise einfach- alles grau draußen.  Erstaunlich schnell und ohne Stau sind wir am Flughafen Hamburg gelandet.  Unterwegs noch ein kleiner Stop an einem Autohof in dem Jessi todesmutig auf Klo gegangen ist. Der "Trucker Treff" ist bestimmt Hamburgs absoluter Geheimtipp und liegt idyllisch zwischen Hafen,  Autobahn und Zubringer. Danach brauchten wir wirklich zwingend das Navi um den Flughafen zu finden.

Freddy hat noch mit uns gewartet bis wir in durch den Schalter zum Einchecken verschwunden sind.  Nun bin ich das erste Mal ohne meinen Fred im Urlaub... Komisch!  Aber nur drei Meter lang, denn dann müssten wir Duty Free Parfum angucken und uns wundern das es teurer ist als zu Hause.

Der Flieger war recht klein und hat fiese Geraeusche beim Starten gemacht.  Aber alles gut,  wir sind drei Stunden später sicher in Rhodos gelandet.  Neuerung bei Condor: Es gibt nur noch eine Stulle und Kaffee, Tee oder Wasser.  Alles andere kostet Geld.  Wie bei Ryanair... Tssss ... Bei die Preise waren human-Cola 2,50 Euro. 

Mit dem Bus ins Hotel hat nur eine halbe Stunde gedauert und ging direkt durch Rhodos Altstadt.  Wunderschön,  freue mich schon auf das besichtigen die Tage. Unser Hotel liegt am Hang,  das wussten wir,  aber es ist wirklich steil hier.  Angekommen mussten wir erst mal schnell Abendbrot essen,  denn das Restaurant schließt kurz nach 21 Uhr.  Gesagt,  getan,  dann irgendwie zum Zimmer kommen. Die Dame an der Rezeption sagt es wäre zu weit zum Laufen, wir sollen auf den Hotel eigenen Bus warten. Die haben hier Haltestellen und eine Buslinie auf dem Gelände,  welche im 20 Minuten Takt fährt. 
Eine Stunde später waren wir dann auch schon in unserem Domizil.  Wir haben nämlich brav in der Lobby gewartet,  weil die Rezeptionistin es so empfohlen hatte. Der Bus hält aber nur wenn jemand draußen steht. Dumm gelaufen! Einige Mitreisende waren richtig sauer...

Endlich unser Zimmer. Zwei große Räume, eins mit Doppelbett und eins mit umgerüsteten Sofas.  Zwei Duschen und Toiletten... Fein!
Rauf auf den Balkon und noch zwei,  drei Flaschen Wein vernichtet und dann um 2 Uhr weinseelig ins leider zu harte Bett.

Morgens um 8 Uhr klingelt der Wecker,  Jessi ist ein wenig krank,  aber egal.  Auf zum Frühstück. Lecker Büfett, aber frisch gepresste O-Saft kostet extra.  2, - Euro,  irgendwie kommt mir das bekannt vor... Nach dem Essen wollen wir die Anlage und den Strand erkunden. Fröhlich los gewandert. Zum Strand geht man durch eins der beiden Schwesterhotels. Der ist ganz nett,  dunkler Kiesstrand,  aber ich bin ja nicht so ein Strandlieger.  Wir also wieder zurück.  Dani und ich wollen laufen... Leider irgendwie einen anderen Weg als hin und somit einen Schwenk über den ganzen Berg.  Ganz praktisch, denn so können wir die Kapelle besichtigen die auf der Spitze steht.  Grandiose Aussicht und wirklich mit hübschen Ikonen von Ihnen gestaltet. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, das wir auf dem Weg nach oben auch an diversen Gehege mit Schweinen, Rehen, Pferden,  Ziegen,  leider auch einem Tiger und Hunden vorbei gekommen sind.  Stehe ich ja nicht so drauf.  Aber das Hotelgelaende ist wirklich riesig!

Jetzt liegen wir am Pool und chillen... Nach dem Essen geht es in den Ort.  Ich werde berichten...

Sonntag, 21. September 2014

Der Wettergott ist mein Freund

Nachdem meine gemeine Wetter-App immer von Regen gesprochen hat, war ich schon ein wenig unruhig. Ich habe doch Räder bestellt und einen Hundeanhänger für Frau Molly! Ein Blick aus dem Zimmerfenster am Morgen läßt mich aufatmen - Traumwetter!





Fröhlich zum Frühstück, die Räder kommen um 10.00 Uhr. Gebucht im Internet. Tja, da scheint allerdings was nicht geklappt zu haben. Keine Räder da :( Kurzer Anruf beim Radverleiher und er kann noch welche liefern, die Bestellung war nicht angekommen. Ich hätte wohl stutzen sollen, als keine Bestätigung per Email für die Buchung kam. Obwohl die gut zu tun hatten, waren die Räder um 11.00 Uhr da. Superklasse! Danke Nordseerad.

Wir also los 'gen Hooksiel - wir wollen an den Hundestrand und Molly mal ein bisschen Nordseemodder zeigen. Der Weg dorthin geht größtenteils über gute Feldwege, da kann Prinzessin auch mal frei neben dem Rad laufen. Freddy ermittelt, das ihr Trabtempo 9,5 km/h beträgt. Super Schnitt, ich bin mit Hundehänger auch nicht schneller :)

Nach einer Stunde sind wir angekommen in Hooksiel, ausrechnen wie weit die Strecke war, könnt ihr jetzt selber. Als erstes brauchte ich ein Eis und rein in die nächste Eisdiele. Mandarineneis mit 4 Mandarinenstücken und einer Kugel Banane. Mehr sage ich nicht, wer mich kennt....Banane...Dafür war die Kellnerin spannend, ich tippte auf Lithium, Freddys Verdacht hatte was mit Kräuterzigaretten zu tun. Hihi!


Dann stellte sich raus das der olle Hundestrand nicht ausgeschildert ist. Nach kurzer Suche und ein bisschen Fragen hatten wir doch Glück. Neben dem FKK Strand dürfen Hunde ins Meer! Hingeradelt, Strandkorb gemietet, Freddy zum Kiosk geschickt um zwei Jever zu kaufen und dann chillen! Molly und ich sind ein wenig im Watt rumgelaufen und haben uns die Füße beschmutzt, ansonsten haben wir im Strandkorb geschlummert. Sehr entspannend! Molly war so lieb und brauchte nicht an die Leine, sondern lag brav am Strandkorb. Bin ganz stolz auf mein Hundemädchen :)










Auf dem Nachhauseweg, nach dem Tipp eines Einheimischen, auf einer netten Strecke durch am Hooksee entlang. Freddy hat den Mollyhänger am Haken und habe endlich die Chance das mal zu fotografieren. Prinzessin in der Sänfte.








Wieder im Hotel angekommen, habe ich mit Molly den luxuriosen Hundewaschraum benutzt und nun ist sie wieder reinweiß. Freddy hat eine Hausaufgabe bekommen - ich will auch einen gefliesten Waschtisch im Keller für den Hund. Mein Rücken möchte das auch so...ehrlich! Todmüder Hund in sein Bett und wir nochmal lecker Essen im Restaurant. Ein gelungener Tag und ein gelungener Abschluss. Wir kommen bestimmt nochmal wieder :)

Freitag, 19. September 2014

Anreise mit kleinem Schwenker

Freddy hat mich morgens mit zur Arbeit genommen,  Bremen liegt sozusagen schon auf dem Hinweg zum Hotel. Höhe Langwedel,  die wichtige Frage von ihm: "Hast du die Leine von Molly eingepackt?" Ich: "Du warst doch Gassi und hast sie ins Auto geladen... Los dreh' um."  Das wollte er aber nicht, lieber eine neue Leine kaufen...Mal wieder... In Bremen habe ich noch einen flotten orangen Zurrgurt aus dem Kofferraum bekommen, damit ich Mittags mit Molly Gassi gehen kann. Industrial Style-passend zur Wohngebiet.
Als es am späten Nachmittag dann los geht sind alle Straßen um Bremen verstopft. Wir sind spät dran, müssen noch die Leine kaufen und alles ist dicht - grummel- Aber, welch Wunder, wir kommen direkt am Wolters Outlet vorbei.  Shop pink! Wollte der Freddy aber nicht,  somit kleidet Molly nun ein terracotta Ensemble. Foto folgt, Prinzessin schläft schon und der Blitz würde sie wecken.

Angekommen Hotel, alles für gut befunden. Zimmer mit 5 Fenstern und Blick auf Kirche und Friedhof. Gleich los zu einer kurzen Gassi Runde, immerhin ist es inzwischen 19.00 Uhr geworden. Doofer Verkehr!
Lecker gegessen im Restaurant mit drei!  weiteren Hunden. Dann nochmal um die Kirche gewandert, wo Molly einen weißen Spitz namens Amboss kennen lernte...Warum haben wir den Hund nicht Schwingschleifer genannt? Fragen über Fragen... und nun ins Bett,  bin gespannt auf Morgen.

Montag, 15. September 2014

Ein Wochenende in Waddewarden

Bevor ich auf Mädelstour gehe, fahren Freddy und ich nochmal auf Wochenendtour. Die Wahl des Hotels erwies sich als schwierig bis ich dann in Waddewarden (O-Ton Freddy: "Im Nichts zwischen nichts und nichts") das Hotelchen entdeckte. Hotels mit Hundewaschraum und eigenem Strandkorb am Hundestrand in Hoogsiel sind mir sympathisch. 

Wenn das gut ist, kann man da ja öfter mal vorbei schauen - 1,5 Stunden Anfahrt sind ja schnell gemacht. Und bald noch mein schnelles rotes Auto, aber das ist eine andere Geschichte...

Freitag Mittag geht es direkt nach der Arbeit los und für Samstag habe ich auch schon eine Überraschung organisiert...Freddy dachte an die Besichtigung einer großen Brauerei in der Gegend, aber er liegt falsch!!!! Hahahahaaa! Ich werde natürlich berichten :)

Der Wettergott ist uns hold und sagt uns charmante 22 Grad mit Sonne voraus. Perfekt - Molly freut sich schon aufs Möwen jagen und Heringe essen. 




Samstag, 9. August 2014

Letzter Wandertag und der nächste Urlaub steht schon wieder vor der Tür...

...unser letzter Tag in Thüringen auf dem Rennsteig ist ja schon ein wenig her. Fast vier Wochen! Irgendwie bin ich vor lauter Urlaub nicht zum Schreiben gekommen. Somit ist er schon fast aus meinem dementen Gehirn verschwunden. 
Aufgrund des sonnigen Wetters und der Länge der Strecke (28,5 km!!!) bin ich am letzten Tag alleine mit der Gruppe los. Freddy und Molly wollten mir ab dem Ende von der Selbitzbrücke entgegen laufen. Haben Sie dann auch getan :)

Das Wetter war gut, die Strecke war hübsch eben ohne viele Höhenmeter. Wir haben den ersten kleinen Stop nach 11 km in einer kleinen Wanderer Gaststätte gemacht. Hier muss man sagen, Sprüche stimmen auch nicht immer. Denn 8 Augen sehen definitiv auch nichts. Wir sind auf der Suche nach unserem Mittagessen wacker durch den ganzen Ort gerannt um die Gaststätte zu suchen, um dann fest zu stellen, dass sie direkt neben dem Weg war und wir alle blind daran vorbei sind. Tsss! 2 km mehr auf dem Zähler!

Auf der Reststrecke war nicht wirklich mehr was zum Einkehren. Eine kleine Gaststätte, wo der Herr des Hauses Brennholz gesägt hat, während wir unseren Kaffee geschlürft haben, hatte nur Getränke. Kekse oder Kuchen waren nicht zu bekommen. Schade aber verständlich, da dort selten Gäste vorbei kommen.

Dort stellte auch eine Mitwanderin fest, das sie ihre Jacke samt Handy verloren hatte. Mist! Ihr Mann ist noch mal 1-2 km zurück gelaufen, aber nichts zu finden. Da war die Stimmung der Mitwanderer erst mal im Keller. Ich hingegen habe mich schon ein bisschen auf meine beiden Daheim Gebliebenen gefreut. Freddy hatte sich schon gemeldet, das er in der Nähe auf uns wartet. Abends stellte sich übrigens raus, das nette Mitmenschen die Jacke samt Handy gefunden haben und per Paket nach Hause schicken werden. Alles gut gegangen.

Die letzten drei Kilometer dann zu Dritt bis nach Blankenstein und zur Selbitz und 2 meiner 3 Kiesel in dieselbige werfen. Geschafft! Abends mit den Mitstreitern noch nett Essen gewesen und am nächsten Tag nach Hause. Füße kurieren!

Geschafft! 168 km Wanderweg

Aber der nächste Urlaub steht auch schon an. Mädelurlaub mit Freundinnen. Eigentlich stand AIDA ja schon lange auf dem Programm. Aber leider scheint AIDA sehr beliebt zu sein (was mir persönlich ein Rätsel ist...) und kann somit die Preise ordentlich anziehen. Wir haben jedenfalls keine Fahrt gefunden, die wir, Ok hauptsächlich ich, bereit wären zu zahlen.
Nach einigen Hin und Her unsererseits, einer kurz vor dem Nervenzusammenbruch stehenden Reiseverkehrskaufrau haben wir uns nun entschieden. Rhodos wir kommen! Drei Mädels in einer Suite! Ich bin ja soo gespannt!