Freitag, 27. Januar 2012

Hej, hej, Danmark...

...nun ist schon wieder vorbei, der letzte Abend bricht an und zum Abschied haben wir Schnegen bei ablandigem Wind. Es weht dabei recht ordentlich, aber das Meer sieht ruhig aus...sehr seltsam, wenn man nicht merkt ob man Schneegriesel oder Sand in das Gesicht gepustet bekommt. Bei dem Schmuddelwetter verabschiedet sich das Lyset Land von uns jedenfalls ohne sein berühmtes Licht...alles ist grau.
Freddy und ich im Schnegen...



Nach ein paar Tagen Ruhe, die ich mir nach meiner blöden Viruserkrankung gegönnt habe, waren wir gestern nun endlich bei den Klumpis im Nordseeaquarium in Hirtshals. Und was soll ich sagen, alles neu!! Die Ausstellung ist super geworden, mit vielen kurzen Filmen (deutsche Untertitel) und einem riesigen neuem Aquarium im vorderen Teil der Anlage. Dieses ist als Schiffswrack aufgebaut und soll die Bewohner dort zeigen. Weiter haben sie ein Stück Mole nachgebaut, damit man sich wie unter Wasser fühlen kann. Feine Sache!
Natürlich gibt es viele Dinge drumrum, wie interaktive Angelspiele, wo Freddy den ungebrochenen Gummistiefelrekord hält :-) Man kann tasten, krabbeln, Sachen anfassen und landet in manchen Gängen unter dem Meer sogar in einer Art Taucherglocke.

Freddy in Taucherglocke


Freddy bestaunt Fische
Aber auch an kleinen Schockern wurde nicht gespart - ich bin Mr. Crabs in die Schere geraten!

Aua!

















Während Freddy den weißen Hai getroffen hat - ich schreie aus Angst um ihn laut auf!


Freddy und der weiße Hai

Nun aber zum den Besten! Meinen Klumpis! Es sind inzwischen 4!!! Mola Mola in dem großen Becken und  wir haben mit Begeisterung die Fütterung durch den Taucher beobachtet. Andrea und Anton, die beiden "Großen" sind schon recht frech mit dem Kollegen in Neopren, während die "Kleinen" sich noch dezent zurück halten. Der Taucher misst die Klumpen dann unter Wasser mit einem Zollstock, das fanden auch nicht alle so lustig und den Trick mit dem lecker Tintenfisch in der Hand kannten die auch schon....schnell weg!
Das große Becken, 4 Klumpis, ein Taucher und der Moderator

3 Klumpen und ein Taucher
Der Arm ist nicht in Anton geblieben...
Ein Highlight gab es noch, ein eine Woche alter Heuler namens Laura. Der war allerdings nicht so richtig gut zu sehen, denn Mutti hatte ihn hinter Steinen versteckt. Freddy hat sie trotzdem vor die Linse bekommen.
Sie pennt....entspannt bei -5 Grad auf kalten Steinen

Zu guter Letzt noch einer der Gründe warum wir Dänemark sooooo lieben!

"Durchfahrt nur für abgeleinte Hunde" ;-)









Dienstag, 24. Januar 2012

Lyset Land, Land des Lichts

Ich habe ja schon das ein oder andere Mal erwähnt, das wir ins Lyset Land fahren... Das Land des Lichts eben. Oben in Skagen gabe es eine Künstlerkolonie, die Skagenmaler. Bekanntester Vertreter ist Peder Severin Krøyer, das ist der mit Frau am Strand. Habt Ihr bestimmt schon mal gesehen...
Die fanden hier das Licht ziemlich gut und ich muss gestehen, ich zücke hier auch öfters mal den Fotoapparat. Heute Nachmittag auf dem Weg ins Dorf (noch mal kurz ein paar Kleinigkeiten besorgen, wie Fanta, Ketchup und eine "Dagmar Tærte") habe ich in den Dünen und am Strand zwischen Ferienhaus und Dorf ein paar Fotos gemacht. In echt sieht das irgendwie immer noch eine Spur besser aus, ich zeige Euch trotzdem einfach mal ein paar Aufnahmen...










Montag, 23. Januar 2012

Frisch geduscht...

...geht es einem ja schon besser, aber ich bin immer noch der Meinung das ist mindestens eine atypische Pneumonie...Wiki sei Dank braucht man ja keinen Arzt mehr. Es fing mit Schüttelfrost, Gliederschmerzen und Husten vorgestern an und hat mich binnen 2 Stunden in mein Bett gehauen. Dort habe ich anderthalb Tage gefroren und geschwitzt und gehustet und nun bin ich mal wieder im Wohnzimmer und nicht mehr in meinem Schlafzimmerloch mit Blick auf eine Graswand. Hat was schönes :-) Luft kriege ich immer noch besch***en und husten muss ich auch wie doof, aber das Schütteln hat ein Ende! Freddy will nachher mal zur Apotheke wegen meiner doofen Atemnot. Und das Beste: Mein Bettzeug ist in der Waschmaschine, denn das ist nach den 2 Tagen echt nötig...wie man soviel schwitzen kann ist mir ein Rätsel. Ein gutes hat es aber - ich habe gestern 13 Folgen Timm Thaler am Stück auf Youtube durchdüdeln lassen und bin da jetzt wieder voll im Thema, auch wenn ich die eine oder andere 1/4 Stunde verschlafen habe. 


Ich werde morgen mindestens noch mit meinem Hintern drinnen bleiben müssen, somit ist hier im Blog nicht viel los! Freddy wacht ja an meiner langweiligen Seite <3

Freitag, 20. Januar 2012

Gefundene Caches und ein Umzug...

Bei flachsinniger Unterhaltung aus dem hiesigen Kabelfernsehen (irgendwas Deutsches mit Dschungel...) aber mit bestem Blick auf den Leuchtturm der Wahl (in diesem Fall Hirtshals) gibt es nur kurz zu berichten, dass wir heute in einem kleinem Wäldchen (gibts es tatsächlich hier) drei Cache gefunden haben. Der vierte versteckte sich hartnäckig, auch mit zweimaligen Suchen kam der nicht zuum Vorschein...
Nicole ist heute in das dritte verbliebene Schlafzimmer umgezogen. In ihrem bisherigen Zimmer blinkte die Heizung zwar, heizt aber nicht... Bei anhaltedendem Fröstelalarm nicht das Zimmer der Wahl, mal sehen ob der Umzug in das potenziell heizbare Zimmer Besserung verspricht...
Nu aber gute Nacht!

Donnerstag, 19. Januar 2012

Wellness für uns...

Tjaaaa, ähnlich wie gestern ist heute nicht sonderlich viel zu berichten. Wir haben uns nach dem Frühstück gemütlich auf den Weg gemacht 'gen Wellness Anlage "Romulus". Dort hatten wir ja schon vorsorglich eine Massage gebucht. Also - schnell hin, Bademantel und Handtuch in Empfang genommen und rein da. Bei mir lief alles problemlos, duschen , Badeanzug an und dann saß ich in der Anlage und habe auf Freddy gewartet...5 Minuten, 10 Minuten...ich wurde nervös und die Leute guckten auch schon ein wenig seltsam...15 Minuten...ich setzte mich mal auf eine Liege, fällt nicht so auf.. Gedanken gehen los, ist er ausgerutscht? Mal nach draußen und einem Krankenwagen schielen aber kenne ja auch Freddy und sein Lebensmotto "Gut Ding will Weile haben...", also noch ein bisschen warten....und da isser! Er hat seine ollen Kontaktlinsen nicht in das Auge bekommen. Zu Hause soll er erst mal zum Optiker, kann doch nicht angehen, das man stundenlang braucht um die Dinger einzusetzen. Für meine brauche ich keine Minute!


Es kann losgehen, wir testen die netten kleinen Schwimmbäder mit 36 bzw. 38 Grad Celsius, gehen in die Dampfsauna (in der Freddy bei 43 Grad immer so friert!) und dann ist auch schon die Massage dran.

In einer nicht so gelungen Mischung aus Dänisch, Deutsch und Englisch erkläre ich meine Problemzonen und die Dame legt los und massiert meine Lendenwirbel und meine Hüftgelenke...uiuiuiui - immer wieder Aua! Aber es hilft! Nach der Pomassage wieder in die Sauna und erst mal auf eine Liege zum Schlafen und Lesen.

Und so ging der Tag weiter, Sauna, Jetmassage, Solarium, Baden, Außenwhirlpool bei Schneeregen, Liege und nach irgendwann Hause.

Zum Abendbrot gab es  übrigens Freddys Spezialität: Rote Pølser Hotdogs mit einem Skallerup Klit Pils aus der örtlichen Brauerei. Lecker!

Mittwoch, 18. Januar 2012

Sonne, Wind und Regen

Ja, in der Reihenfolge gab's das heute. Kurz nach dem Frühstück frischte der Wind auf, und gegen Mittag fings an zu Regnen. Gut, den Dänen stört es nicht, der kennt das ja. Uns übrigends auch nicht, wir haben ja einen nicht mehr stinkenden Ofen und dann isses auch Ruck-Zuck gemütlich. Heute Nachmittag kurz zum Einkaufen nach Hjørring, und auf dem Rückweg frisches "Brænde" (also Feuerholz) am Straßenrand gekauft. Naja, was die hier so "kaufen" nennen am Straßenrand. Der Däne an sich ist da eher optimistisch und vertrauensvoll: Wer sich was nimmt, wird schon bezahlen. Haben wir natürlich. Und insgesamt scheint das System ja gut zu klappen...

Wir haben jetzt wieder Brennholz im Haus (ääääh Keller, hat das Haus hier nämlich) und der Wind pfeift um das Haus. Prächtig, so soll es sein!

Mein persönlicher Höhepunkt (und das am frühen Morgen!): Ich bin vom Möwengeschrei wach geworden! PRÄCHTIG! ...fand ich richtig gut! (Einschlafen abends mit Meeresrauschen!) Es ist hier so herrlich ruhig, dass ich auf meine Ohrenproppen verzichten kann und trotzdem schlafe wie ein junger Gott (oder so ähnlich). OK, wenn Nicole morgens aufsteht und den Ofen anfeuert mache ich mir flux die Proppen rein und dreh' mich noch mal um. 'Ne Stunde später gibts dann Frühstück...

Wie angekündigt ist heute in der Tat nix dolles passiert. Muss ja auch nicht...

Dienstag, 17. Januar 2012

Rubjerg Knude, der Leuchtturm und der Sand

Sooooooo, heute war Wandertag!

Aber erstmal noch ein Bild von gestern nachreichen. Nicole beim Ofen reparieren, der bis jetzt tatsächlich nicht mehr stinkt. Und ganz ohne Kleber!
 Was die Ofenmeisterin auf die Palme treibt ist ja klar: Ein Ofen, der nicht so will wie sie wohl will! Also wird da kurzerhand Hand angelegt. Gut, dass wir gestern abend noch in Hjørring waren. Da gibt es nämlich außer Tankstellen mit Menschen drinnen (wichtig für den Automaten-abgeneigten Herren), auch Läden wie "Hjem & Fix". Irgendwie so ein OBI in günstig. Da haben wir dann neben dem "Heiß"kleber auch die Dichtschnur erstanden, die die Ofenmeisterin mit fachspezifischen Blick und patentem Griff an dem rumstänkernden Ofen appliziert hat. MIT ERFOLG! Die gesammelten Ofenfachtechniker können gerne mal anrufen, wenn mal was iss...! ;-)

Naja, aber das war gestern. Heute ist wie gesagt Wandertag! Wir hatten uns Rubjerg Knude als Ziel auserkoren. Laut GPS-Vermessung ca. 4,3km Luftlinie entfernt. Also durchaus locker zu schaffen. Gegen Mittag waren wir soweit. Los gings. Bis Mårup Kirke kannten wir den Weg noch vom letzten Urlaub. Weiter wollten wir damals nicht, da alle Wege fingerdick vereist waren. Was letztes Jahr rund zwei Stunden dauerte lief dieses Mal ziemlich gut in der Hälfte der Zeit.

Was auf Google Earth noch zu sehen ist entspricht nicht wirklich mehr den Tatsachen, denn was hier noch entspannt Abstand zur Abbruchkante der Steilküste hat, sieht spätestens nach dem letzten beiden Orkanen der letzten zwei Wochen recht anders aus.

Am Haus zwischen "Tangen" und "Løbet" an der Steilküste sieht es jetzt ein wenig anders aus... Irgendwie fehlen da gegenüber der Google Earth Aufnahme so ca. 10m. Aber seht weiter unten selbst...

Die orange-braune Linie ist übrigends unser Weg (so wie aus dem GPS gezogen) und wir waren nicht wie man meinen könnte 10 bis 20m von der Kante entfernt sondern so drei bis vier... (OK, manchmal auch ein Meter mehr, Rügen ist ja nicht so lange her, und auch hier geht es entspannte 40m die Kante runter bis das Meer kommt. Muss ja nicht unbedingt soweit kommen...


Da mag jetzt keiner mehr wohnen...
(Aufnahme von der Lønstruper Seite)
...Jupp, das Schild hat Recht!
(Vergleicht einfach mal mit der Google Earth Aufnahme etwas weiter oben... Ist schon beeindruckend, wie das Meer sich hier immer ein wenig mehr Land holt...)









Als wir dann weiter liefen rummste es auf einmal ziemlich heftig und wir guckten uns an: Bombe? Erdbeben? Hmmm. Lösen konnten wir das Rätsel nicht, aber später auf dem Rückweg entdeckten wir einen frischen Haufen Erde auf dem Strand. Da schien ein dicker Brocken Steilküste abgestürzt zu sein. Ob das den Rumms zur Folge hatte? Nun, denn irgendwie waren wir doch froh nicht so gaaaanz dichte dabei gewesen zu sein.

Den Rest des Weges ging es dann weiter auf dem Nordsøstien, in sicherem Abstand zur Abbruchkante immer weiter gen Rubjerg Knude. Dort ist ein Leuchtturm (Rubjerg fyr), der früher einmal richtig gut funktioniert hat, bis das "Sandtreiben" ihm in die Suppe gespuckt hat, und 1968 schließlich soviel Sand aufgetürmt hat, dass der Lichtstrahl nicht mehr zu sehen war und auch die Nebengebäude nach und nach komplett im Sand hat versinken lassen. Es gibt sogar eine eigene Internetseite zum Sandtreiben am Rubjerg Fyr (klick)

Von den ursprünglich einmal 200m Abstand zum Meer, beim Richtfest im Jahr 1900 ist heutzutage nicht mehr viel übrig...

Der Leuchtturm vom derzeit höchsten Punkt der Sanddüne aus...

...und von dort aus der Blick zurück Richtung Lønstrup.

Nun denn, nach einem kurzen Blick in das Innere des Turmes und einer Inspektion der näheren Umgebung machten wir uns wieder auf den Rückweg. Mit einem kleinen Schlenker durch den Ort mit Besuch beim dortigen für uns zuständigem Spar-Markt (schließlich brauchten wir für das Frühstück noch ein paar Brötchen) und einem kleinen Pit-Stop bei einem italienisch ausgestatteten und von einem griechisch aussehendem Koch betriebenen Restaurant (kurzer Aufenthalt zum Verzehr der "Dagens Tærte", in diesem Fall Apfelkuchen) war das eine nette -laut GPS 11,5km lange- Runde durch die Gegend bei allerbestem Wetter.

Morgen passiert nicht ganz so viel, schließlich müssen wir übermorgen noch in den Wellnesstempel "Romulus"  und einen Massagetermin über uns "ergehen" lassen;-) ...

Hier noch ein Link zum Rubjerg Fyr mit spannenden Fotos über den Lauf der Jahre...

Zum Schluss ein Überblick über den "Wandertag"
Die Tour in Google Earth
...und im Kartenmaterial

Montag, 16. Januar 2012

Tag drei - Nacht zwei

Die Nacht war um 7.11 Uhr zu Ende und sucht-technisch ging mein erster Blick auf Facebook - warum habe ich mir bloß dieses Smartphone gekauft. Egal - raus aus dem Bett - Ofen an, Kaffee kochen, blaue Stunde mit einem Buch genießen. Meine blaue Stunde ist mir heilig in Dänemark - den Sonnenaufgang mit einem Buch und einem Kaffee an einem bollernden Ofen. So weit der Plan. Draußen tost die Nordsee, wir haben Wind - fein! Dann geht es los, der Ofen macht "puff" und ein Qualmwölkchen kommt aus der geschlossenen Tür. Na super! Rauch hält jung, der Wind steht wohl auf das Haus. Und wieder "puff" und noch eine Qualmwolke - mein Laune sinkt rapide - ich lüfte erst mal und setze mich in meiner riesen Fleecedecke hin  - Sonne angucken. Puff - grummel - Puff - grummel.- Lüften....puff -so ein Scheißofen kann einem alles versauen :-(
Frühstück im Kalten (wegen dem "Puff") und der Ofen hat es sich mit mir verspielt. Google an - Türdichtung erneuern - ach geht ja ganz einfach! Freddy kriegt verkündet - "ich muss in den Baumarkt nachher!" Das wäre doch gelacht, mein Handwerkerinnen Ehrgeiz ist geweckt!

Weg mit Geröll
Erst mal verfolgen wir nach Frühstück und Dusche (wofür frage ich mich, wir riechen wie ein Stück angekokeltes Holz) unseren Ursprungsplan. Mal eben nach Skallerup Klit laufen und eine Massage zu buchen um dann im ansässigen Cafe eine Waffel mit Eis zu nehmen. Gesagt getan - hin da über einen echt mit Geröll zugeschütteten Weg. Wir freuen uns kurz über unsere Wanderschuhe der Kategorie "C" (laut Meindl: Bedingt steigeisenfester Schuh (Steigeisen mit Riemen) für das Alpine Gebirge. Hiermit sind Touren auf mäßig steilem Gelände möglich)










Freddy legt gleich los mit aktiver Landschaftspflege und wirft Steine zurück ins Meer.

Freddy bei der Landschaftspflege



Mal sehen ob es hilft, aber der Fred hat schnell gerechnet, wenn jeder Däne nur drei Steine, dann....Gentleman wie er ist, hat er meine mitgeworfen .














Nach der kurzen Wanderung sind wir im Skallerup Klit und buchen erst mal unsere Massage. Die Dame fragt, nett doppelt nach meinem Nachnamen - ja, ich heiße "Straße" auf Dänisch :-) Nun aber, Cafe Latte mit belgischer Waffel (in Ostdeutschland als Eisenkuchen bekannt) und Softice. Lecker! Danach schnell nach Hause, der Baumarkt ruft!

Im Baumarkt in Hjorring schnell das gesuchte gefunden. Ofendichtschnur und 1100 Grad Kleber - mit einem Abstecher in ein Küchenstudio, Fötex, elGiant und Toys'R'us ab nach Hause. Aussage Freddy: Heute abend noch Ofen an und morgen heile machen - Aussage Ofenmeisterin: Arschlochofen morgen heile machen, heute bleibt Puff aus!

Zu Hause dann doch geguckt und mal an der Dichtung gezogen und festgestellt - klasse Patent - Dichtung tauschen ohne zu kleben! Aber wir sind von anderen Vorausgaben ausgegangen. Unsere gekaufte Dichtung ist 5 mm im Durchmesser, die im Ofen ca. 1,5 cm! Mal dran ziehen vorher hätte geholfen - und nun?
Freddy soll schon mal kochen (es quengelt, aber die Option "Ofen bleibt aus" ist schlimmer) und ich lege los. Den Kleber brauchen wir nicht, egal, ich nehme erst mal die alte Dichtung raus und schaue sie mir an. Kurzes Denken und dann die Idee! Ich unterfüttere die alte originale Dichtung mit unserer gekauften neuen Dichtung. Und was soll ich sagen - es ist hält!!! Und das trotz Qualm und anderen Ärger im Ofen, bleibt außen alles qualmfrei....meine blaue Stunde morgen kann kommen :-) Jetzt lecker Reis mit Scheiß von Freddy...hmmmjam!

Sonntag, 15. Januar 2012

Nacht eins - Tag zwei

Ich bin ja ein wenig müde, denn wir beiden verwöhnten Luxusdiven konnten uns nicht mit dem Bett anfreunden. Freddy konnte aufgrund der Matratze nicht liegen  und hat gewälzt - dies hat das Bett mit sattem Quietschen quittiert. Diese Quietschen hat mich wach gehalten. Ab heute gibt es getrennte Schlafzimmer...

Nach dem Ende der kurzen oder besser langen Nacht haben wir erst mal ausgiebig gefrühstückt und dabei festgestellt, das wir dringend einkaufen müssen. Gesagt, getan - vielleicht sollte man am Sonntag in einem kleinen Spar Markt keinen Großeinkauf tätigen, aber die Reserven sind wieder voll - vor allem gibt es wieder Chips! Wunderbar!

Damit das viele Essen nicht direkt auf die Hüften wandert, sind wir erst mal ein paar Cache in der näheren Umgebung erledigen gegangen. Es ist draußen traumhaftes sonniges Wetter ohne Wind, das will genutzt werden.
Achtung Spoiler! Fred beim Loggen

Die letzten beiden Orkane haben wirklich ziemlich viel Land ins Meer gespült und dafür ziemlich viel Meer an Land zurück gelassen. Wir haben viele Stämme des havarierten schottischen Holzfrachter gesehen und Plastikflaschen und Styropor. Unmengen an Plastikflaschen und Styropor....und Plastikflaschen und Styropor...ich wiederhole mich...als Highlight lag sogar eine noch aufgeblasene, in desolatem Zustand befindliche Seenotrettungsinsel am Strand. Das ist doch mal was anderes! Freddy ist gleich hin mal nachgucken, ob noch was spannendes zu finden ist. War aber nicht - nicht mal mein geforderter Klumpen Bernstein :-(

Die Wege am Wasser mit Meer!

     
Eine Seenotrettungsinsel

Natürlich habe wir schöne Dinge entdeckt - zum Beispiel das meine Kollegin Anne unter die Fischer gegangen ist und sich anstatt des Cabriolets anscheinend doch einen Kutter gekauft hat.


Nordseeluft ist gesund, das macht auch ohne Wind die Nasennebenhöhlen frei und ich hatte keine Taschentücher. Doof! Also schnell nach Hause - Küchelchen warten!

Jetzt esse ich meinen 5000 kcal Mozart Böller und gucke mir den rosa Sonnenuntergang an...Tschööö!

Das Geheimnis ist gelüftet.

Das Ferienhaus auch. Nachdem wir gestern abend ja beinahe eine Räucherei eröffnet hätten hat Nicole dank Internet das Geheimnis gelüftet. Es ist ein "Hochtürofen". Tja, und? Der hat dummerweise den Abzug zum Kamin vor der Brennkammer vorne an der Tür. Man kann die Tür quasi gar nicht öffnen, ohne dass eine kleine Menge Qualm entweicht. Das wussten wir gestern natürlich noch nicht...

Glücklicherweise weiss die Ofenmeisterin jetzt Bescheid und hat den Ofen natürlich gleich wieder in Betrieb genommen. Diesmal ohne die Bude einzuräuchern. Juhu! Ein wenig betrübt ist sie allerdings schon, denn eigentlich spielt sie ganz gerne mal an dem Ofen rum. Natürlich geht es offiziell nur darum das Teil optimal zu befeuern und in Gang zu halten.... Egal jetzt läuft er wieder und die Dame ist glücklich. Der Ofen hat ja auch ein paar Hebel, die bedient werden müssen. ;-)

Samstag, 14. Januar 2012

Was blinkt denn da?

...das ist der Leuchtturm von Hirtshals. Denn kann ich nämlich von hier aus sehen. Ich muss nur kurz den Kopf heben. Gut, jetzt ist auch schon dunkel, da sieht man Leuchttürme auch besonders gut. Soll man aber ja auch!

Wir sind beispiellos gut durchgekommen, und waren noch vor dem Sonnenuntergang hier und hatten sogar das Auspacken erledigt, bevor die Sonne hinterm Horizont verschwand. Das Lyset Land macht seinem Namen mal wieder alle Ehre. Einfach toll!

Wenn das Ferienhausbüro wieder geöffnet hat, müssen wir denen mal sagen, dass wir geräucherten Fisch zwar lecker finden (nicht wahr Papa?!?), aber selbst gerne ungeräuchert bleiben würden. Irgendwo hat der Kamin scheinbar ein Leck, denn nachdem Nicole den Ofen in gekonnt lässiger Manier mit einer Briefmarke (ehrlich!) entzündet hat, müffelt es hier doch ein wenig nach Rauch. Die Ofentür ist auch zu... Hmmm, zur Not kaufen wir ein paar Mettwürste und machen uns hier oben selbstständig mit Räucherwaren aller Art... ;-)

Hier mal zwei kurze Impressionen, es folgen die Tage sicherlich noch ein paar mehr...

Der Blick links "umme Ecke" von der Düne, die das Haus einbettet



Das Haus von etwas weiter unten. Wir trohnen oben auf einer Düne...

Angekommen...

Auch wenn ich ein bis zwei Stündchen verschlafen habe....so gut sind wir noch nie in den Norden durch gekommen. Nun sitze ich hier auf dem zwar hässlichen, aber dafür super gemütlichen Relaxsessel, der Ofen brüllt und das das Tuborg ist kalt. Da kann man doch mal ein wenig Blog tippen :-) Freddy hat gerade mal die Zähler abgelesen und ist schon wieder erstaunt, das wir schon 190 Kilowattstunden Strom und einen Kubikmeter Wasser verbraucht haben in den zwei Stunden....aber das Spiel kennen wir ja schon als Winterdänemark Urlauber :-(

Nun zum positiven, das Haus liegt sensationell am Hang direkt über der Nordsee. Vom Esstisch aus hat man einen grandiosen Blick auf die Nordsee und zu unserer Begrüßung hat die Sonne einen ihrer schönsten Untergänge hingelegt. Freddy hat tolle Bilder gemacht, die er hoffentlich postet.

Die wichtigen Dinge sind natürlich zuerst geprüft worden - die Internetverbindung läuft und der Fernseher hat drei deutsche Kanäle. Das stört nicht richtig, denn wir haben unseren vollgestopften Festplattenrekorder und die Playse mit. Freddy hat mir süßer Weise sogar noch Micro Machines gekauft, weil ich voll auf so Kiddie Rennspiele stehe :-) Ich werde trotzdem nie gewinnen!

Bäder sind nett, Küche ist auch gut ausgestattet. Allerdings Freddy und ich auf einer 140 cm breiten durchgehenden Matratze wird noch spannend...dafür mit Blick auf die Nordsee! Aber wir haben ja 4 Schlafzimmer, dies ermöglich vielfältige variable Schlafmöglichkeiten (mit geschlossenen Augen interessiert mich der Nordseeblick auch herzlich wenig!).

Wir werden uns hier ganz sicher zwei Wochen richtig wohl fühlen. Ich gehe jetzt Nudeln kochen...


Freitag, 6. Januar 2012

Bald geht es wieder los...nach Dänemark

Es ist bald wieder soweit - unser jährlicher Dänemark Urlaub steht an. Freddy und ich ohne Dänemark, das geht gar nicht! Mindestens einmal im Jahr müssen wir an die Nordspitze von Jütland und uns ordentlich Wind um die Nase wehen lassen. 


 Wind ist ein gutes Stichwort, dank Sturmtief "Andrea" hat Freddy ein wenig Angst das unser gemietetes Fereinhaus noch steht wenn wir ankommen. Es sind in unserem Fereinort Nörlev schon zwei Häuser ins Merr gerutscht...kein Witz und unser Domizil steht nur 10 Meter vom Wasser weg! Wir haben anscheinend aber Glück gehabt :-) 


Freddy plant schon Aktivitäten wie ein Wilder, normalerweise mein Job als alter Hummelmors, aber ich will mich nicht beschweren. Wir werden, wie jedes Mal in der Nähe von Hirtshals, in das Nordseeaquarium fahren und meinen Klumpi besuchen. Da freue ich mich jetzt schon riesig drauf. Denn Klumpi hat einen neuen Kumpel bekommen, den ein Fischer als Beifang aus der Nordsee zog. Getauft auf den schönen Namen Erik Motor. Falls es euch interessiert wie Klumpi aussieht einfach mal bei Youtube gucken oder dies Bild hier unten


Klumpi!
Dann wollen wir zu Dänemarks größter Wanderdüne und zu einer versunkenen Kirche - geplant als Wanderung. Ein Wellness Tag im Romulus Bad und bestimmt noch vieles mehr. 


Da bin ich ja mal gespannt...ich habe mir nur den Ebook Reader mit Bücher voll gestopft. Ich kann auch 2 Wochen Sofa...na gut, einmal shoppen in der großen Mall in Hirtshals, aber das ist fast wie Sofa...ihr hört von uns!

Sonntag, 11. September 2011

Die königliche Leibwache und dicke Klumpen Gras...

Wie das jetzt wieder zusammen passt?!? Ausser, dass es die gleiche Stadt ist natürlich nicht!
Kurzüberblick von heute:
Start im Regen, kleine Meerjungfrau, königliche Schiffabfahrtsstelle, Wachwechsel von der Leibwache bei Frau Königin, die aber nicht zu Hause war, Erlöserkirche mit Ringeltreppenturm (90m), danach Freistaat Christiana mit Pusher Street, wo Fotos streng verboten waren, dafür aber dicke Klumpen Gras offen angeboten und verkauft wurden, danach noch auf ein kleines Bierchen im Sonnenschein an die Promenade Nyhavn, und danach weiter mit der Metro und der Kystbanen nach Vedbaek an den dortigen Yachthafen und ein verdammt leckeres Abendessen im Nautilus.


 An der kleinen Meerjungfrau wimmelte es natürlich nur so von Touristen (wie wir) die mit Fotoapparat ausgestattet ein möglichst schönes Foto ergattern wollten. Das bei dem Gewimmel keiner ins Wasser geplumpst ist grenzt dabei schon fast an ein Wunder. Aber egal, auch ich habe ein Foto ergattert. Und so gibt es jetzt ein Foto vom Rücken und von vorne im Fotoalbum. Die meisten haben die Dame sicherlich nur von vorne fotografiert. Ist doch auch mal was anderes.


Das Wetter wurde immer besser und so war es tatsächlich ein wenig Schweiss treibend, nach dem Wachwechsel im leichten Regen den Aufstieg auf die Erlöserkirche mit der geringelten Aussentreppe bis ganz nach oben zu machen. Es hat sich aber wirklich gelohnt. Mit nochmal 10m mehr als der Star Flyer (auf dem aus Sicherheitsgründen aber keine Fotoapparate erlaubt waren, wurde der Aufstieg mit einem wirklich famosen Blick über Kopenhagen belohnt.

Danach ging es über die oben genannten Station bis zum Abendessen weiter. Die Seezunge war lecker und der Nachtisch war ein Traum von Schokoladenkuchen! Morgen geht es dann wieder nach Hause. Kurz vor zwölf ist Abfahrt, so dass es morgen früh nicht allzu hektisch werden wird. So klingt dann das Wochenende ganz entspannt aus. Dank Inger war es wirklich ein gelungenes Wochenende. Wir haben viiiiel mehr gesehen, als wenn wir das alles alleine organisiert hätten. Es ist schon Gold wert, wenn jemand weiss, welche Buslinie man bis zu welchen Haltestellen nehmen muss, und auch gleich noch die Karten kauft und das Abstempelsystem verstanden hat! Ausserdem haben wir die ganzen "guten" Stellen gesehen, und uns nbicht jedes Restaurant mit Touris wie uns geteilt, sondern meist unter Dänen gesessen. Ist auch irgendwie gut!

Tja, leider vorbei, aber es war wirklich toll!

Samstag, 10. September 2011

Auf Meereshöhe und ganz weit darüber...

Angefangen hat der Tag quasi auf Meereshöhe, nämlich mit einer wirklich sehr empfehlenswerten Kanalrundfahrt ab Nyhavn. (Quasi die Schlachte von Kopenhagen). Gar nicht mal teuer mit 20,- Dkk pro Nase für eine sehr kurzweilige Stunde Rundfahrt quer durch die Kanäle von Kopenhagen. Dabei kommt an den allermeisten Sehenswürdigkeiten von der Wasseseite vorbei. Und mindestens mal die Oper wirkt erst richtig vom Waser aus. Die hat übrigens der Herr Maerks gespendet. Komplett. Das ihm die weltweit größte Reederei gehört scheint sich wohl auszuzahlen. Ein echt großer Klotz mit einer der weltweit größten Dachkonstruktionen. (Drei Fussballfelder groß). An einer großen Nummer habe ich heute abend selbst teilgenommen, doch dazu später mehr.

Auf der Kanalrundfahrt sind wir auch den kleinen Meerjungfrau vorbeigekommen. Während wir das bekannte Motiv wohl so richtig erst morgen in Augenschein nehmen werden haben wir heute schon einmal die Rückseite bewundern können. Auch ein schöner Rücken kann entzücken!







Die Abfahrtstelle am Nyhavn sieht bei Nacht auch recht flott aus. Hier ein Bild von gestern Abend. Auf der rechten Seite sind die ganzen Restaurants.










Am heutigen Abend ging es dann ins Tivoli. Unsere gebürtige Kopenhagenerin hatte glücklicherweise einen Tisch in einem der vielen Restaurants reserviert. So gab es dann Smørrebrød zum Abendbrot. Sehr vielfältig und lecker. Da Ida Davidsen zur Zeit leider geschlossen hat waren wir auf die Tivoli Variante ausgewichen. Trotzdem nicht schlecht. Während des Essens war es dunkel geworden und der Tivoli bei Nacht wirkt gleich noch mal anders. Sehr gemütlich dort!

Und genau richtig um nach anfänglichem Zweifeln, ob das denn wirlich gut sei, es dann doch zu wagen. Eine Fahrt in einem der (nach eigenen Aussagen der dort arbeitenden) höchsten Karuselle der Welt mitzufahren. Star Flyer oder (Himmelskibet auf Dänisch) wir kommen! Karten gekauft, angestellt, eine knappe halbe Stunde gewartet und dann ging es auf 80m und dann immer im Kreis. Puh! Ich habe zwar keine Höhenangst, die 80m machten mir nicht zu schaffen, aber das Gedrehe. Aber egal erst nach innen und nach ein paar Runden auch nach Außen geguckt, dann ging es. Sehr imposant! Wer mal kurz gucken will -> klick!

Morgen geht es dann weiter mit der Meerjungfrau in der Vorderansicht, einem Ausflug an das Nordende von Kopenhagen und je nach Wetter viulleicht noch in das Dänische Design Center. Ach ja, und ein paar königliche Schlösser angucken.

Donnerstag, 8. September 2011

København, men uden Nicole :-(

So, die fast komplette Reisegruppe sitzt im Zug auf dem Weg nach Kopenhagen zur Wochenend-Klassenfahrt.
Tivoli, smørebrod, und pølser vom Pølsevogn "med det hele", lille havnfru, und noch viel mehr. Das Highlight kommt erst nachher: mit dem ICE direkt auf die Fähre Puttgarden - Rødby! Das wird bestimmt spannend.
Gegen 14.00 Uhr werden wir das Hotel Opera bevölkern, und dann gibt es heute Abend ein lecker Øl!

Go' tur!

Nachtrag Halsschmerzen

Ich bin voll vernünftig und bleibe zu Hause und werde mich 4 Tage zu Tode langweilen, wo ich doch schon 3 Tage soziale Isolation hinter mir habe...Mist Virusinfekt! Tschöö Kopenhagen!

Mittwoch, 7. September 2011

Mich hat ein Virus befallen...

Nachdem Freddy am Wochenende mit Halsschmerzen flach lag, hat es nun mich erwischt. Ich klinge wie Hilde Knef in einer Oktave tiefer.Mein Hals fühlt sich an, als ob ein Messer reingerammt wurde. Ich habe Kopenhagen schon abgeschrieben, aber mein Hausarzt hat mir Hoffnung gemacht. Es ist ein Virus, der meinen Rachen und meine Stimmbänder entzündet hat. Ich darf  nach Dänemark, wenn es mir am Freitag morgen gut geht :-) Ein Hoffnungsschimmer!

Sonntag, 4. September 2011

Klassenfahrt nach Kopenhagen

Nächsten Freitag geht es los - wir fahren mit Freddys Dänisch Kurs an der Volkshochschule nach Kopenhagen. Eine Klassenfahrt für Erwachsene! Das Vorbereitungstreffen zeigte allerdings deutlich, daß auch Erwachsene sich albern wie Schüler benehmen können ;o)
Wir werden alle Sehenswürdigkeiten anschauen, von der kleinen Meerjungfrau über den runden Turm bis hin zum Tivoli, wo wir auch das berühmte Smorbröl verköstigen werden. Unsere Lehrerin Inger ist eine waschechte Kopenhagenerin und wird uns die guten Stellen zeigen.
Ich freue mich schon, aber weiß auch noch nicht was ich an Klamotten einpacken werde. Inger hat gemahnt, daß es kalt werden würde und wir uns warm anziehen sollen. Also das berühmte Zwiebelprinzip, aber welche Schuhe? Robuste Wanderstiefel?  Mir fällt gerade auf das ich wenig Schuhe, die ein Mittelding zwischen Stiefel und Flipflop abdecken, besitze. Hmmmmmm! Man sollte viel Laufen können (Fussbett), aber sie sollen auch schick sein. Wie blöde.....und ich habe wirklich viele Schuhpaare. Aber Frau kann nie genug Schuhe haben! Ich werde berichten...


Dienstag, 16. August 2011

Ermita de Betlem, die verschwundene Tasche und der Rückflug


Den letzten Tag mit dem Miet-Panda haben wir genutzt um ein wenig gen Osten zu fahren. Punta de Capdepera war das Ziel. Unterwegs haben wir dann mal ein wenig in das GPS geschaut, ob es nicht vielleicht ein paar Cache in der Nähe gibt. Gab es natürlich, denn immerhin hatte ich 312 „Traditionals“ (also hinfahren, suchen, finden, ohne Rätsel) vor der Abfahrt ins Gerät geladen. Der nächste war ein paar Kilometer entfernt, und es ging eine Serpetinen-Strasse dorthin. Da die das hier mit den Serpentinen ernst meinen und es am Ende meist eine echt tolle Aussicht gibt kurz abgebogen und rauf auf den Berg. Die Strasse wurde immer enger, dafür aber auch immer kurviger. So ein Panda ist da genau die richtige Wahl. Am Ende der Strasse stand dann ein wirklich einsames Kloster, wo nicht so ganz ersichtlich war, ob man da rein konnte oder nicht. Also haben wir es gelassen und sind ein paar hundert Meter Luftlinie auf zum nächsten Cache. Ein paar hundert Meter Luftlinie sind in den Bergen gerne mal das dreifache an Weg, denn auch der Wanderweg machte der Strasse Konkurrenz und wand sich in Serpentinen durch die Berge. Ein wenig gesucht und der Cache war gehoben. Irgendwie sehen wir wohl sehr deutsch aus, denn als uns ein paar Wanderer entgegenkamen wurden wir mit einem freundlichen „Moin!“ gegrüßt. (Und ich hatte NICHT meine Kappe mit dem Werder-Button auf!).
Beim Zurückfahren auf der Serpentinen-Strecke hätte ich fast einen der allgegenwärtigen Radfahrer dem Panda näher gebracht, als uns allen recht gewesen wäre. Nicht passiert, glücklicherweise, aber die nächsten Spitzkehren bergauf habe ich vorsichtshalber gehupt. Mann weiss ja nie!

Da der Tag doch recht warm war, haben wir nachdem wir am frühen Nachmittag das Restaurant am Wehrturm mit den Spanferkeln angeguckt haben (Tip von ToM...) beschlossen, dass so eine Liege auf der Hotelwiese auch Ihren Reiz haben könnte. Also zurück in den Ferienort. Aus den Liegen dünsten wohl irgendwelche träge machenden Stoffe aus, denn nach ein wenig Rumgeliege haben wir das Spanferkel spontan gegen ein Essen an der örtlichen Strandpromenade getauscht.

Am vorletzten Tag, nachdem der Panda wieder den Weg zur örtlichen Mietwagenstation gefunden hatte, haben wir uns bei einem Moppedverrückten Engländer ein paar Elektrofahrräder ausgeliehen und sind damit durch einen kleinen Naturpark einen Ort weiter im Norden gesurrt. Fährt sich schon etwas leichter, so mit Motor... Im Park war es fürchterlich heiss und selbst die fünf Meter hohen Rohrstängel haben keinen Schatten spenden können. Nicoles persönlicher Albtraum waren dann allerdings die Kuhweiden, durch die der Weg ging. Denn zwischen uns und dem Hornvieh war kein Zaun. Offensicjhtlich ist Nicoles Angstschweiss vom Winde verweht worden, oder die Rindviecher hatten bei der Affenhitze einfach keine Lust Tourist mit Elektrofahrrad zu jagen. Zu Nicoles Glück haben wir den ganzen Park ohne tierische Zwischenfälle passieren können.

Die Erkundigungen nach Nicoles geklauter Handtasche brachten auch nicht mehr viel. Ein kleiner Funken Hoffnung, dass die Tasche doch noch gefunden wird und dank der deutsche Papiere im Konsulat auftaucht lassen wir uns aber nicht nehmen. Aufgemacht habe die den ordnungsgemäß verschlossenen Panda übrigens mit einer Scheckkarte, so einer der Reisebetreuerinnen. Muss wohl nicht so schwer sein, ging nämlich ruck-zuck. Und für nächstes Mal: Wenn der Aufkleber im Auto sagt, „Lassen Sie keine Sachen im Auto“, halten wir uns auch für „mal kurz ein Foto machen“ dran.

Jetzt machen wir Strandpromenaden-Bar-Hopping und schlagen noch ein wenig die Zeit bis zum Rückflug tot. Das geht aber bei bestem Sonnenschein, mit einer leichten bis mittleren Briese und Blick aufs Mittelmeer zum Glück ganz gut. Zu Hause werden auf Facebook Bauanleitungen für eine Arche Noah in der Runde gereicht, aber unserer „eine Woche ausbüxen in die Sonne“ Plan hat hervorragend hingehauen. Beim ursprünglichen geplanten Moppedtrip zum Bodensee wären wir vermutlich mit Schwimmflossen zurückgekommen.

Bis zum nächsten Trip!

Samstag, 13. August 2011

Ein guter Tag!

Wir sind nach dem Frühstück in den Süden, genauer nach Palma gebraust.  NICHTS schief gegangen, normal Tourist gewesen, Museen geguckt,  S'Arenal begutachtet und lecker in Petra im Sa Cellar gewesen :) Fein! Tasche kommt wohl erst morgen nach Hause.

Donnerstag, 11. August 2011

Mallorca ...

Irgendwie ist unsere Beziehung zu den Balearen gestört :(
Wir sind über enge Serpentinen Richtung dem Örtchen Soller unterwegs. Überall sind an den schmalen Straßen "Fotopunkte". Wir halten hier und da an, machen Bilder. Das Auto immer anschlossen, aber meine Handtasche auf der Rücksitzbank - wir sind ja in Sichtweite! In Soller dann der Schock - meine Handtasche mit Portemonnaie, optischer Brille, Führerschein, EC, VISA und tausend Dingen Kleinkram weg. Mein teures Mobilo ist zum Glück in der Hosentasche. Trotzdem sind, dank teurer Brille, locker 600 € futsch. Weiter ist meine Reisehandtasche, die mich alle Urlaube begleitet hat weg :'( Es ist uns ein Rätsel wie die an die Tasche gekommen sind.
Karten sperren dauert bei Visa übrigens über 15 min. Warteschleife. Macht Spass aus Spaniens. Aber was soll es, ich habe mich schnell gefasst, denn eine Ersatzbrille und mein Perso lagen im Hotel. Geld hat Freddy :)
Nachdem wir die Anzeige aufgegeben hatten sind wir mir erst mal mallorquinische Schuhe und eine neue Handtasche kaufen gegangen. Das hebt die Stimmung ;) Zusätzlich habe ich mir auch noch so eine Art roten Strampelanzug für Frauen gekauft ...ich werde Bilder folgen lassen. Zu guter letzt noch ein Eis in einer Manufaktur, dann war die Laune (auch von Freddy) wieder gut. Erst war so süß und ist so aufgeregt gewesen!  Ich bin der festen Überzeugung das meine Tasche die Tage zu mir zurück kommt. Hat mit den anderen Dingen in letzter Zeit ja auch geklappt...morgen Palma- wir sind gespannt was kommt!

Geocaching zeigt die schönen Ecken

Wie geplant sind wir gestern Cachen gegangen. Die Aktion hat wieder mal mein Vorurteil über fußkranke Urlauber bestätigt :) Wir mussten zu den beiden Cachen nämlich den "Sardinen " Strand überqueren und nach ca. 100 Metern hatte man wunderschöne, spröde, mallorquinische Landschaft samt Strand für uns fast allein. Wunderbar! Wir standen mitten in einem Naturschutz Gebiet.
Die Cache  waren flott gehoben und boten beide tolle Aufsicht auf das Meer und auf 2700 Jahre alte Gräber.  Die Grabbeigaben waren sogar noch vorhanden!  Ich hatte nicht gewusst, daß es damals schon Cola in Dosen gab. :)
Nach der Wanderung natürlich erst mal in die Strandbar auf ein Cervesa und ein Sandwich. Dann an den Pool lesen ....ein Schlumpitag!
Der Strand...

50 m neben dem Strand...

Mittwoch, 10. August 2011

Das Hotel, der Ort und wir

Mit unserem Zimmer mit Blick auf ein grünes Flachdach und mit direkter Beschallung durch die Showbühne haben wir uns angefreundet. Freddy hat ausreichend Ohrstöpsel mit ;) Ich höre bzgl. des Wortes "angefreundet" auch gerade ein scharfes Veto von meinem gegenüber.
Wir haben die lange Strandpromenade und den kleinen Ort per Pedes erkundet. Nur Tourismus, am Strand so voll das man nicht zwischen den Liegen an das Meer kommt. Die Bucht und die Landschaft ein Traum!   Ein halber Liter Bier im Restaurant 2,80 € und Essen im Schnitt 8,00 €? Finde ich günstig  - was haben denn alle mit Spanien ist so teuer? Egal!
Abends noch eine kleine Diskussion mit der Dame von Bucher über fehlenden Meerblick, fehlendes Internet und dem Riesenklotz mit statt kleinem Hotel OHNE Animation. Wir kriegen Geld, Donnerstag  hören wir wie viel.
Beim Frühstück, welches superüppig ist, fühlten Freddy und ich uns wie in einem Ameisenhaufen. Holla was für ein Gewusel. Aber man konnte klasse Nationalitäten Raten spielen. Mädchen im Grundschulalter mit Hackenpömps- England und so weiter :)
Gleich gehen wir Cachen und heute Nachmittag wird in dem an ein Freibad erinnernden Garten mit Pool relaxt. Ach ja, wir haben 29 Grad und Sonne, das ist so klasse!

Der Blick auf das Dach...

Dienstag, 9. August 2011

Ein seltsamer Tag

Tja, wie soll ich sagen! Es fing damit an, daß wir in Verden kurz nach der Abreise schon von der Polizei rausgewunken wurden. Das ist mir ja ewig nicht passiert :) Meine hintere Nummernschild Beleuchtung ist kaputt ...tssss! Dann, 100 Meter weiter wollte ich mir bei Mc Donalds einen lecker Latte holen, weil mein Magen noch hoppelt und unsere Milch schon alle ist : Milchaufschäumer kaputt :( Gab nur "normalen " Kaffee ...den wollte mein Magen aber nicht! Seltsamer Start! Im Hamburger Flughafen haben wir erst nach längerer Suche einen Laden mit Frühstück gefunden - ich fahre nie wieder ohne los.Der Flug war problemlos, der Transfer auch, aber in unserem schönen Hotel mit Meerblick wurden wir mit den Worten : Sie sind nicht hier, wir haben sie gecancelt und umgebucht! begrüßt. Das macht Freude - rein ins Taxi und in das Ausweichquartiet. Leider eine All In Anlage. Leider so gar nicht am Meer. Seufz! Zum Schlafen reicht es aber. Nicht entmutigen, erst mal in den Ort wandern.Es ist heiß und sonnig schön :) Freddy hat seine erste spanische Sangria und der Urlaub kann los gehen


Montag, 8. August 2011

Magenkrank und Fluglotsenstreik

Ein schlechter Stern? Wir haben unseren Spontanurlaub Freitag Abend beim Italiener neben dem Reisebüro gefeiert. Leider war mein gegrillter Thunfisch dem Koch zu dröge und erst hat ihn mit Öl übergossen :( Mein Magen hat nach 8 Wochen Schleim beschlossen zu kollabieren und ich habe beschlossen nie wieder zu diesem Italiener zu gehen. Heute morgen dann mit Tee im Bett lese ich vom Fluglotsenstreik am Dienstag ....neee genau wenn wir fliegen! Bitte nicht! Drückt uns alle die Daumen!

Freitag, 5. August 2011

Malle statt Bodensee!

So, da der Deutsche Wetterdienst uns keine guten Aussichten prophezeit hat für unsere eigentlich geplante Motorradtour quer durch durch Deutschland bis an den Bodensee, sind wir kurzendschlossen auf "Zwei bis drei Stunden Fliegen in die Sonne" umgeschwenkt. Da es schon Sonntag oder Montag losgehen sollte war die Auswahl jetzt in den Ferien schon etwas eingeschränkt. Und nun gucken wir uns der Deutschen liebste Insel auch mal an. Da wir beide noch nie da waren passt das ja ganz gut. Es ist ein kleines Appartment-Hotel in Can Picafort auf Mallorca geworden, der Mietwagen wird ans Hotel geliefert und die Wetteraussichten sind nach Meinung des Internets für die nächsten Tage auch nicht so schlecht. Na, denn!
Das zwischenzeitlich anvisierte Ziel am Toten Meer (ToM, Du weisst bescheid!) wird erstmal auf später verschoben, aber nicht gestrichen...


Can Picafort, Mallorca, Spanien...