Nach einer windigen Nacht in Joure wurde ich um 6.45 Uhr von den anrueckenden Baumaschinen und der Muellabfuhr geweckt. Der Passagierhafen soll schoener werden. Jedenfalls wenn die Saison in ein paar Wochen los geht. Beim Frühstück (einige Stunden später, Freddy hat ja Ohrenproppen) konnten wir dann auch auf einem Elektriker Hintern schauen, der dekorativ vor uns im nassen Gras lag und unsere neue Stromsaeule anschloss.
Ich war für 50 cent Duschen. Alles zwar neu, aber auch zum Abgewöhnen. Kalt, dreckig, unschön.
Zu unserem Kuchen gestern hat der Freddy vergessen zu erwähnen, dass wir uns einen Kosakenzipfel geteilt haben. Ein Mocca Nuss Parfait mit Zitonenband. Ohne Drama! Meine Frau arbeitet auch halbtags, sie geht drei mal die Woche vormittags reiten...
Weiter zu der Boots Tour. Unser transsexueller Wohnwagen (ich kriege einen Gender Hinweis von Freddy...), also unsere transsexuelle WohnwagenInnen und wir verlassen den Ort des Handwerks und schippern weiter nach Heeg. Raus aus Joure kommen wir an ein einem kleinen 800 qm Ferienhaus mit eigener Bootsgarage in Alleinlage vorbei. Ob dort Herr Egberts junior residiert, wenn er mal in Joure ist? Die zwei Fensterputzer machen jedenfalls gerade Siesta und haben sogar einen Hund dabei.
Wieder zurück, über die heute ruhige See vorbei an riesigen Bauschiffen, und auf nach Heeg. Was auch immer uns erwartet. Sieht sehr klein aus auf der Karte und hat viele Häfen. Nach ein bisschen rumgegurke, einer schicken perfekten Wendung auf der Stelle im alten Hafen, finden wir unseren Platz für die Nacht. Strom, Wasser, Ruhe, alles da! Heeg ist ein reizender alter Ort mit wunderschönen Kapitainshäusern und zwei süssen Kirchen. Jetzt ist noch nichts los, in der Saison fällt hier garantiert kein Apfel zur Erde. Es gibt sogar eine Disco!!!
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