Das war eine tüchtige Schaukelei! Wir haben heute einen „langen“ Törn von fast vier Stunden Fahrzeit. Als Ziel war Joure auserkoren. Da wir die Nacht in Heerenveen verbracht hatten, mussten wir „unten“ rum. Ein Kanal hieß Engelvaart, dann ein bisschen weiter und kurz danach ab übers Tjeuker Meer. Ja gut, es war heute ein wenig windig, aber dass das SO(!) schaukelt konnte ja keiner ahnen.
Ich hatte das Steuer gerade an Nicole abgegeben, weil auf dem langweiligen Kanal eine kleine Bio-Pause mittschiffs fällig war. Und so hatte Nicole das Kommando als es ab auf das Tjeuker Meer ging. Meer heißt hier alles was größer als ein Fußballfeld ist, aber na gut. Keine Ahnung wie groß das Steinhuder Meer ist, aber das Tjeuker Meer hat wohl eine ähnliche Größe. Auf jeden Fall hat der heutige Wind dort ein wenig Wellen veranstaltet. Für DgzRS'ler wahrscheinlich nur ein laues Lüftchen, für unseren plattgekloppten Wohnwagen gefangen im Körper einer Hafenbarkasse genug Anlass um sich ordentlich in den Wellen zu wiegen. Bei der nächsten Welle: ….wusch! und Nicole musste des öfteren mal den Hebel für den Scheibenwischer, hier Ruitenwisser genannt in Gang setzen. (Ein kleines Filmchen dazu folgt, sobald wir eine akzeptable Internetverbindung haben.)
Molly fand das irgendwie komisch und wollte gestreichelt werden. Na gut!
Nachdem Nicole uns erfolgreich (sie hatte sich wie Captain Ahab an das Steuerrad gebunden, aber nicht ohne den obligatorischen Pott Kaffee) über das aufgewühlte Wasser in wieder ruhigere Kanäle gebracht hat, habe ich wieder das Steuer übernommen. Jetzt war bei Nicole Biopause eingesagt… ;-)
Das mit den Brücken bekommen wir inzwischen einigermaßen routiniert hin. Egal ob Holzklontschen der fürs Brücke öffnen mit zwei Euro gefüllt werden will, kostenlose Brücken, ferngesteuerte Brücken, die wie von Geisterhand aufgehen, sobald man sich nähert, oder Brücken, bei denen man erstmal rechts ran muss zum Knopf drücken. Haut alles hin. Was wir jetzt auch können: Eingeschlafene Brückenwärter aufwecken! ;-)
Ich hatte das Steuer gerade an Nicole abgegeben, weil auf dem langweiligen Kanal eine kleine Bio-Pause mittschiffs fällig war. Und so hatte Nicole das Kommando als es ab auf das Tjeuker Meer ging. Meer heißt hier alles was größer als ein Fußballfeld ist, aber na gut. Keine Ahnung wie groß das Steinhuder Meer ist, aber das Tjeuker Meer hat wohl eine ähnliche Größe. Auf jeden Fall hat der heutige Wind dort ein wenig Wellen veranstaltet. Für DgzRS'ler wahrscheinlich nur ein laues Lüftchen, für unseren plattgekloppten Wohnwagen gefangen im Körper einer Hafenbarkasse genug Anlass um sich ordentlich in den Wellen zu wiegen. Bei der nächsten Welle: ….wusch! und Nicole musste des öfteren mal den Hebel für den Scheibenwischer, hier Ruitenwisser genannt in Gang setzen. (Ein kleines Filmchen dazu folgt, sobald wir eine akzeptable Internetverbindung haben.)
Molly fand das irgendwie komisch und wollte gestreichelt werden. Na gut!
Nachdem Nicole uns erfolgreich (sie hatte sich wie Captain Ahab an das Steuerrad gebunden, aber nicht ohne den obligatorischen Pott Kaffee) über das aufgewühlte Wasser in wieder ruhigere Kanäle gebracht hat, habe ich wieder das Steuer übernommen. Jetzt war bei Nicole Biopause eingesagt… ;-)
Das mit den Brücken bekommen wir inzwischen einigermaßen routiniert hin. Egal ob Holzklontschen der fürs Brücke öffnen mit zwei Euro gefüllt werden will, kostenlose Brücken, ferngesteuerte Brücken, die wie von Geisterhand aufgehen, sobald man sich nähert, oder Brücken, bei denen man erstmal rechts ran muss zum Knopf drücken. Haut alles hin. Was wir jetzt auch können: Eingeschlafene Brückenwärter aufwecken! ;-)
Ort des Geschehens: Scharsterbrug. Ich habe durch das Fernglas keinen Brückenwärter in dem Brückenwärterhäuschen ausmachen können. Wir gingen dann mal von Fernbedienung aus. Also kurz vorher ein wenig Gas rausnehmen. Die Ampel schaltet dann schon irgendwann von ROT (Durchfahrt verboten) auf ROT-GRÜN (Brücke wird bedient, geht gleich weiter…) um. So bummelig 20 Meter vor der Brücke habe ich dann mal den Rückwärtsgang eingelegt, weil sich nix tat. Merkwürdig! Egal, Molly musste sowieso mal aus der Hose. Während Nicole mit Molly mal den Grünstreifen erforschte, bin ich mal zum Brückenwärterhäuschen um nach irgendwelchen Spezialinformationen zu suchen, die in keinem Brücken-Almanachen dieser Welt verzeichnet sind. Nun denn das Geheimnis der geschlossenen Brücke habe ich ja oben schon gelüftet. Der Brückenwärter hatte es sich in seinem Brückenwärter-Profi-Stuhl derart bequem gemacht, dass er Morpheus Armen nicht mehr hatte entweichen können. Kurzum: Der Typ war einfach eingepennt!
Jetzt hatte ich ein wenig Skrupel ihn sofort zu wecken. Vielleicht hatte er ja gerade seine wohlverdiente Pause und wäre total von diesen unkundigen Touris genervt, die einfach nicht wissen wann Pause ist! OK, zurück zum Boot und mal in den Brücken Almanachen geschaut, wie es um die Bedienung der Brücke gestellt ist. Normale Brückenbedienungszeiten. Hmmm… Sowohl in der gestern runtergeladenen App „Watersport Fryslân“ als auch in dem an Bord befindlichen Buch. Beim nächsten Blick zur Brücke: Ampel auf ROT-GRÜN! Er war aufgewacht und hat uns gesehen. Ich bin dann mal kurz zu ihm hin, und habe ihm in gebrochenem Niederländisch versucht zu erklären, dass Nicole und Molly noch fünf Minuten brauchen. Keine Eile! (Haha!)
Als alle wieder an Bord waren, haben wir ein Bilderbuch Ablegemanöver hingelegt und sind wie nix durch die wie von Zauberhand geöffnete Brücke.
Im weiteren Verlauf ging es dann unspektakulär weiter Richtung Joure (der Heimatstadt von Douwe Egberts, DEM Erfinder der Senseo -na gut er selbst nicht mehr, er ist ja von so um 1800, aber hier ist die Heimatstadt von dem ganzen „Javanse Joungens“ Tabak, Pickwick Tee und natürlich dem Douwe Engberts Kaffee. Vielleicht schaffen wir es morgen noch in den zugehörigen Laden.)
Hier haben wir dann im Passantenhafen festgemacht und bis zur Ankunft des Hafenmeisters erstmal einen kleinen Blick in die wirklich nette Fußgängerzone geworfen. Ein wenig Kuchen gekauft, ein wenig Getränkenachschub, und ein paar Möhrchen für den Hund. Bei der Ankunft war der Hafenmeister schon fleissig am werkeln und hatte uns mit Landstrom versorgt. Wir hatten uns optimistisch (Einwand von Nicole: ob die die wirklich funktionieren?) an die nagelneuen Stromsäulen angeschlossen. Die funktionieren noch nicht, aber via Baustromverteiler haben wir jetzt Dampf und können mal alle Akkus hier im Boot so richtig voll machen. Heute morgen waren wir mit unseren Akkus schon auf beängstigende 11,x Volt runter. Aber die Standheizung ist hart im nehmen und lief noch. Also alles gut. Aber volle Akkus sind irgendwie beruhigender.
Molly bekommt gleich was zu essen. Und wir machen uns dann auch noch mal auf in die Stadt, um was zu Essen zu ergattern. Tot zins! ...bis morgen!
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| Hier ist es schon wieder ROT-GRÜN, der Brückenwärter also aufgewacht |
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| Lekker Kuchen! |
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| Douwe Egberts vom Wasser aus. |



Das Steinhuder Meer hat eine Fläche von 29,12 Quadrat KM.
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