Freitag, 16. November 2012

Skagerrak...ey ey...

Heute ist es aber ekelig draußen, das heißt gaaanz gemütlich am Ofen hocken und ordentlich an meiner Mütze weiterstricken. Die nimmt langsam Form an, aber es fehlen noch etliche Zentimeter. Stricken mit dünnen Nadeln ist ja nicht meins...dauert eeeeeeewig!

Gestern waren wir am Skagerrak - es war wirkliches Traumwetter mit Sonne satt und 10 Grad Außentemperatur. Das wollte ausgenutzt werden. Außerdem mussten wir für Gundula ein Geburtstags-Video drehen. Dies ist allerdings ein wenig arg vom Wind gebeutelt!

Wir wollten natürlich ein schönes Foto haben, was mit Molly nicht ganz so einfach ist....
1. Versuch
2. Versuch
4. Versuch (mein Favorit)
Geht doch!
3. Versuch













Das Skagerrak liegt mitten in einem Vogelschutzgebiet. Molly ist ja ein Geflügel-Apportier-Hund und sie durfte nicht durch die vielen Vögel jachtern die dort rum saßen Boooah, war das doof!


Natürlich habe wir auch den einen oder anderen Cache gemacht. Obwohl ich ja manchmal erstaunt bin, wo die Leutchen diese Positionieren...auf einem Parkplatz zu Beispiel...weiß ja nicht. Mir fallen das schönere Orte ein. Aber egal, wir sind mit Molly schön durch Sanddornbüsche gerobbt. In den Dünen haben wir eine kleine selbstgebaute Partyecke gefunden mit einem netten Ausblick - sehr lustig!


Danach weiter durch die SandDORNEN. Unter anderem haben wir auch lustige Pflanzen entdeckt - vielleicht weiß jemand von euch, was das ist? Freddys Baumwolle Tipp glaube ich nicht.

 Leider war das Museum am Greenen geschlossen. Somit weiter in die Stadt Skagen. Und ja, es ist wirklich so: Fast alle Häuser sind in dem berühmten skagengelb gestrichen. Sehr fröhlich, die Farbe.

Wir haben uns in ein Cafe gesetzt - war ja Küchelchen Zeit und was soll ich sagen? Gummistiefel habe ich auch noch gefunden :-) Für einen sagenhaft günstigen Preis schwarze Gummistiefel mit weißen Blumen die mir passen! Jippiehhhh!



Mittwoch, 14. November 2012

Ein Fall für den Elektriker.

Wir übernehmen jeden Fall! So das Motto der drei Dänemarkreisenden.. Øøøøøhm, oder so. Naja, den Fall mit dem Strom musste ich wohl übernehmen, zu irgendwas muss die Profession ja gut sein. Nicole füllte grade Ihren Vitamin D Haushalt mit der eigens dafür vorgesehenen Lampe auf, als -KLACK- kein Licht, kein Strom, ich komme schon.

Ich habe versucht unter der magischen BNetzA Grenze von drei Minuten zu bleiben. Da wurde aber nix draus, dieser Vorfall wurde meldepflichtig... Ich suchte pflichtgemäß den Übeltäter und habe JEDE Sicherung einmal herausgedreht und den Kennmelder geprüft. Nix, alles in Ordnung. FI geprüft, der der ist auch drin. Ich wollte grade rüber zu den Nachbarn und fragen, ob da auch der Stom weg ist, als auffiel, dass zwar Licht weg war, aber die Fußbodenheizung noch lief. Da war doch was faul im Staate Dänemark! Also auf Verdacht die Sicherung "LYS 1" trotz intaktem Kennmelder getauscht: Tadaaaa, wir haben wieder Strom! Naja, früher fielen die Kennmelder noch ab, wenn die Sicherung durch war, aber nun gut...

Tagesaufgabe heute: Zu Fuß ins Feriencenter nach Skjallerup und Kuchen holen. Hat auch geklappt.
"Gutes Brot, Gekauft bei Deinem lokalen Kaufmann..." Lækkeres Brot..

 Auf dem Rückweg gab es noch einen kleinen Abstecher zum Tierbauernhof. Molly wollte überall "nur mal kurz schnuppern", durfte aber irgendwie nicht so wie so wollte. Dafür haben wir Mollys Alter Ego in "gehörnt" gesehen...

"Nur mal gucken" ...die sehen ja so aus wie ich!

Auf dem Weg zurück zum Haus, fiel mein Blick zum Himmel. Der eigentlich bedeckte Himmel war gar nicht soooo bedeckt. Zumindest nicht über dem Meer. Und tatsächlich folgte die Wolkenfront ziemlich genau der Küstenlinie. Während es über dem Land bedeckt war, so war das Meer noch recht unbewölkt. Sah gut aus...
 
 

Cache, Cache, Cache

Der gestrige Morgen fing nicht so gut an. Madame Molly ist mir abgehauen beim Lüften. Für  Lüften (die Raucherluft ist immer noch sehr präsent!)macht man die drei Terrassentüren auf. Das sie rausgelaufen ist war ja sogar verständlich. Wenn ich sie rufe nicht zu kommen nicht so. Ich in Hausschuhen und Nachthemd hinterher - schon weil der Mülllaster kam und Molly keinen Respekt vor Autos hat. Aber als ich sie fast hatte (Sitz bleib!) ist sie mit ausgestrecktem Stinkefinger weggerannt. Da kam mein Blut in Wallung und ich habe sie gefangen...gab Schimpfe...ordentliche! Die Nachbarn denken jetzt sowieso ich bin bekloppt und renne zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten im Nachthemd mit nackigen Beinen draußen rum.

Nach dem Morgensgassi (an der Leine mit ganz viel Übungen!) haben wir lecker gefrühstückt und ordentlich Cache auf Freddys GPS geladen. Dann sind wir in einen Zauberwald am Meer gefahren. Dort ist eine mächtig hohe Cachedichte und wir haben auch einige erledigt.  Als Tipp für euch: Tornby Klit Plantage Ein nettes Stückchen Wald das zum Wandern, Cachen und verweilen einlädt. Wenn man Pilze kennen würde, wäre der Wald auch da kooperativ.

Trotz Nieselregen - gute Laune


Am Liver A bevor er ins Meer fließt

Lüneburger Heide?




Nach 2-3 Stunden rumwandern und suchen sind wir natürlich was?

KÜCHELCHEN kaufen! Freddy hatte eine Rumkugel und ich einen Flödeböller mit Kokos...lecker! Molly hat zu Hause erst eine Dusche (sie war ein schwarzer Clumber) und dann ein Stück "Hirnhaut" wie Freddy so schön sagte, bekommen.

Whirlpool angeschmissen - 3 Stunden gewartet bis das Wasser warm genug war und dann ein entspannendes Bad. Danach müde ins Bett gerollt. Freddy hat festgestellt, das seine Mädels beide am liebsten mit ihrem Lieblingsspielzeug schlafen ;-)


Ich sehe Ähnlichkeiten!

Heute morgen habe ich den Stromkasten gekillt, aber davon später mehr...

Montag, 12. November 2012

Einmal bis zum Fluss und zurück.


Einmal bis zum Fluss und zurück.

Eigentlich kann man am Strand bis nach Hirtshals. Das war uns aber für heute ;-) etwas zu weit. Molly hatte trotzdem Spaß am Strand, und hat versucht Meeresschaum zu fangen. Hat nur so semi funktioniert. Die Dinger waren aber auch immer zu schnell wie von Geisterhand verschwunden...

Also sind wir nur bis zum nächsten Fluss gegangen und dann durch die Dünen wieder zurück. Fluss, also naja was die hier halt so Fluss nennen. Süßwasser und fast fünf Meter breit. Geht hier als Fluss durch. Liver Å, so hieß das reißende Wildwasser.
Suchbild: Wildwasser mit Hund

Traf sich ja ganz gut, dass es dort eine Cache gab. Den galt es zu suchen. Fündig wurde ich dann inmitten der Dünen. Die Aussicht von dort war schon ziemlich gut. Eine der höchsten Dünen in der näheren Umgebung, wie ich beim Rundumblick fest stellte.

Nach dem obligatorischen Eintrag im Logbuch (mit Sonntags-Dänisch verfasst) ging es zurück zu meinen wartenden Mädels. Auf dem Nordsøstien ging es wieder gen Ferienhaus. Nach hundert Metern wischte ich mit der rechten Hand am rechten Bein entlang. Eeeehhhhm, da sollte doch was sein. Oh, nein, das GPS-Gerät hatte sich von dannen gemacht. Schockschwerenot. Ob sich das Ding inmitten des Dünengrases jemals wieder anfinden würde? Auf dem Hacken umgedreht, und versucht den Weg genauso zurück zu gehen. Gar nicht so einfach bei den Trampelpfaden. Dann, in einer kleinen Bergaufpassage zu dem Rundumblick: Da isses! Puuuh! Glück gehabt. Das Gerät wieder in die Aufhängung geclipst und weiter: Nach zehn Metern: schon wieder weg das Teil! MÄNNO! Erneut wieder gefunden und dann aber erstmal die Festmach-Vorrichtung geprüft. Die hatte wohl die Altersschwäche ereilt. Ein Stück rausgebrochen, da kann das auch nicht halten. Ich hab aber noch eine zu Hause...

Wieder im Ferienhaus, kurz die Devisen geprüft und los: Es galt noch ein wenig Brænde zu besorgen (das Kleingeld reichte dann aber doch für sechs Säcke), damit es auch ein wenig gemütlich wird. Und was fehlt dann noch? Stimmt, Kuchen! Den gab es aber nicht wie das Holz beim Ponyhof, sondern im zuständigen Spar-Kaufmann im Dorf. Der Mozart-Bøller wurde wie die anderen Kuchenstücke geteilt und offenbarte sein Herz aus Leberwurst... ,-) Hmmmmmmm, aber lækker war's!


Molly liegt jetzt übrigens laut schnarchend vorm Ofen. Vielleicht träumt sie grade von Schaumflocken...

Sonntag, 11. November 2012

Was für eine Nacht!

...ich habe kurz vor unserer Abreise noch schnell Olewo Trockenkarotten für Molly gekauft. Sollen dafür sorgen damit Sie ordentlich pupen kann. Naja, Abends beim Füttern habe ich dann einen ordentlichen Schwupp aus dem 2,5 kg Sack Möhren auf ihr Futter. Sie fand es auch ganz gut...erst!
Nachts quollen die bösen Trockenteile anscheinend in Mollys Darm auf ein vielfaches der ursprünglichen Größe...und ihr war schlecht! Die Arme! Zwischen 3 und 5 Uhr morgen waren wir 4 mal draußen und sie war ca. 10 Mal auf Klo ...nix Durchfall - Darm voll! Dann eine Pause bis um 8 Uhr und über den Tag in immer länger werdenden Etappen. Nach einem Blick auf die Verpackung soll ein mittelgroßer Hund einen Esslöffel am Tag. Ich habe aber eher eine große Hand voll genommen. Ich bin meiner Süßen dankbar, das sie ncht alles voll gekotzt hat, sondern mich mit Treten gegen die Außentür wach gemacht hat.

Das war mal eine ordentliche Darmreinigung, aber Molly und ich leiden heute unter Schlafmangel...

Da uns Lyset Land aber mit schönstem Wetter gelockt hat sind wir Nachmittags gegen die Müdigkeit spazieren gegangen.

Leider muss Freddy an die Schleppleine - er hört nicht so gut wenn ich rufe

Schaumflocken jagen macht Spass und nach 2 Stunden gerenne durfte die Dame auch mal eben unter der Dusche...entsanden.

Freddy und ich sind dann schnell zum nächsten Spar - Abendbrot und Küchelchen kaufen. Küchelchen sind weg, Abendbrot koche ich gleich. Ein gemütlich müder Tag heute!

Samstag, 10. November 2012

Angekommen....

Wie geschmiert ist der Weg hierher gelaufen. Befürchtungen über Staus vor den gerade in Sanierung befindlichen Elbtunnelröhren haben sich zerschlagen - wir sind exakt nach 5 und ein bisschen Stunden hier eingetrudelt. Eine reife Leistung für über 600 km. Molly war brav - hat die ganze Zeit verschlafen! Keine Spuckunfälle wie im Harz.

Dänemark hat uns grau in grau begrüßt - so mögen wir das! 
Angekommen, ein wenig gequengelt weil die Vormieter offensichtlich dem Kettenrauchen gefröhnt hatten...baaah...Duftöl auf den Ofen gestellt und Ofen an. Erst auspacken, dann mit Molly an den Strand: Molly glücklich, sandig und nass!

Nun eben mal die Internetverbindung checken....26.000 - klasse! Feierabend, bis morgen



Freitag, 2. November 2012

Es ist ja nur noch eine Woche!!!

Da ist man so am wirbeln in der letzten Zeit, das man gar nicht mitbekommt, das der nächste Urlaub ansteht. Und? wo geht es hin? Total spektakulär und exotisch?

Einmal dürft ihr raten! GENAU! Wir fahren mit Molly in ihre Heimat, nach Dänemark. Besser gesagt in unsere Stammecke des Landes, nach Nörlev :-)

Und hier das Novum: Wir fahren zum ersten Mal ein zweites Mal in ein Haus. Das hat eher nichts mit dem Haus zu tun - ich kann mich jedenfalls nicht an prägnante Details erinnern, sondern weil nichts anderes frei war.

Hier geht es zu dem ein- besser zweimaligen Haus! 

Ob ich nochmal in den Wellness Tempel gehe in dem ich mir im Januar diesen Virus eingesackt habe bezweifele ich allerdings...nichts da Romulus. 

Freddy hat mich mit einem eintägigen Ausflug nach Saeby und einem Abend im Irischen Pub um die Ecke erneut nach Skallerup gelockt...schauen wir mal was kommt. 

Ich freue mich auf schlechtes Wetter, Sauna und Kaminofen. Mein eBook Reader ist voller Bücher und ich werde außer spazieren, essen und lesen nichts tun und dies wird mein Stammplatz für meine blauen Stunden sein

Dieses Sofa kenne ich noch  - meins!


Sonntag, 23. September 2012

Heiho - auf nach Rothesütte

Aber nochmal zu gestern Abend. Ich mutiere zur "Bangebücks". Nicht nur das der ganze Rasen vorm Hotel von Wildschweinen durchwühlt ist, nein, es brüllen einem brünftige Hirsche ins Ohr, wenn man im Dunkeln aus dem Haus tritt. Ick grusel mir hier im Dunkeln draußen!

Weil wir erst um kurz vor neun aufgewacht sind, mussten wir etwas hektisch zum Frühstück. Danach flugs eine Route rund um Sülzhayn auf das GPS geladen und auf Schusters Rappen Richtung Rotheshütte los.

Erst mal einige Kilometer auf alten Kolonnenwegen entlang. Hierbei fragte ich mich nach einem "50 Höhenmeter auf 150 Meter Strecke rauf und dann gleich wieder runter um dann gleich wieder derselbe Steilanstieg rauf" Schnappatmung. Warum die Ossis damals diese sinnfreien Hügel nicht gleich weggesprengt haben? Helfen definitiv niemandem!

Mitten im Wald haben wir dann einen mächtigen Hirsch getroffen, welcher mit einem  2 Meter hohem Satz über den Weg sprang. Ich muss gestehen, dass ich den Sprung nicht selber gesehen habe, denn ich musste Molly bändigen. Die hatte den Hirsch auch bemerkt :-)

Nach dreiviertel der 14 km langen Strecke sind wir im Gasthof Waldfrieden eingekehrt. Lecker Wildschwein für mich - Salat und Käsekuchen für Freddy! Wirklich eine nette Wirtschaft mit zwei dicken Kastanien auf dem Vorhof. Nach dem Zwischenstopp weiter in die Teilzeitheimat. An einigen wirklich süßen Häuschen entlang, die definitiv unbewohnt sind. Vielleicht sollte man sich hier ein Ferienhäuschen fertig machen...blöde Idee! Viel zu teuer!

Die letzten Meter fallen mir zunehmen schwer (lag aber nicht am halben verdrückten Wildschwein! Ich schwöre! Bei Obelix!) Und ich wa froh wieder im Hotel zu sein und in die Dusche zu springen und dann noch eine Massage zu genießen. Ich werde morgen die Beine vor Muskelkater nicht mehr bewegen wollen..

Jetzt nur noch Bloggen und im Bett ein paar Chips mit Wein ...morgen geht es nach Hause!

Samstag, 22. September 2012

Auf den Brocken mit lustigen Jagdgesellen und anschließend zu den Eremiten

Die Nacht war hart...genau wie die Betten :-( Nichts für ungut, das Hotel ist picobello sauber, der Service hervorragend, aber diese Betonmatrazen sind nichts für Freddys und meine empfindlichen Körper.

Wie Freddy schon gepostet hat gibt es hier nichts und Wildschweine. Das ist für meinen Hund die pure Folter - für meinen Ellenbogen auch. Gestern ist mir dann die Hutschnur geplatzt. Hund auf Fährte unansprechbar, mein Arm 10 Meter lang und ich hatte die Schnauze voll. Wie lange bin ich Hundetrainer? 15 Jahre!!!! Und meine Prinzessin zieht mich wie eine Bekloppte durch die Gegend? Kurz in mich gegangen was ich den meinen Trainees gesagt hätte: "Wenn ihr euch nicht durchsetzt ist euer Leidensdruck nicht hoch genug - was einen wirklich nervt stellt man ab."
Mein Leidensdruck war erreicht und kurz ein zwei mir bekannte freundliche Methoden probiert...nichts half. "OK, du willst es so!" Eine Strecke von 50 Metern mit menschenrückenunfreundlichen Übungen von Herrn Baumann probiert...Bingo! Das Tier kann mich angucken, selbst wenn ein Reh die Bühne betritt. Ich gestehe...ich habe sie ein bisschen in die Seite gekniffen! Freddy kamen fast die Tränen und die Prinzessin wollte auch ein wenig zurück zuschnappen aber: Wir sind auch heute entspannt den Brocken herunter gewandert und richtig Kneifen müssen wir nicht mehr...ein Antippen an die Seite reicht :-) Da kneife ich doch lieber 5 Mal den Hund, als Stress ohne Ende!

Aber zu heute. Lecker Frühstück gehabt und dann ab ins Auto. Wir wollten nach Schierke in die Brockenbahn und dann zu Fuss nach unten. 10 km ist eine nette Strecke zum Warm werden des Hundes. Der kann angeblich (laut Züchterin) nicht so viel laufen. Gut das Molly das nicht gehört hat. Auf dem Weg nach Schierke gab es Serpentinen und Molly hat uns in den Kofferraum gekotzt. Ich meine eine schwarze Socke erkannt zu haben, aber wir vermissen keine...seltsam!

In Schierke angekommen die Kotze entdeckt und beseitigt, die Kofferraum Teppiche in Plastiktüten luftdicht versiegelt und dann flott zur Bahnstation, den einen kleinen Kilometer bergauf. 50 € auf den Tresen gelegt für die Fahrkarten und auf den Zug gewartet. Molly wurde zwei Mal erkannt: "Ist das ein Clumber?" und einmal mit Fanbild. So muss man sich als Teilnehmer bei DsdS vorkommen :-)

Der Zug war rappelvoll und wir mit der Molly auf die Aussenplattform. Zusammen mit einer Horde lustiger Jäger..ist das ein Clumber? Die Jäger sehr nett und erzählten sie kämen aus der Nähe der Loreley. Ich posaunte, da auch schon mit der Firma gewesen zu sein, im Sauerthal. Tja, dann war aber das Hallalie groß...wo kamen die her? Aus dem Sauerthal, dem bekannten Wilderernest! Darauf bekam ich eine selbstgebrannte Zwetschge...lecker! Vom Zug aus habe ich auch meinen ersten echten Hirsch in freier Wildbahn gesehen. Der war ganz schön groß!

Auf dem Brocken dann waren es 2,5 Grad und Nebel. Bah!
Manchmal ist man froh über drei Jacken übereinander - hier ein Foto von der Aussichtsplattform vor dem Brockenhotel um 11.00 Uhr

Nachdem Freddy mal eben im Museum verschwand (Hunde nicht erlaubt- somit Nicole draußen) ging es weiter in Sachen Wandern. Den Brocken hinab. Wo sind wir hier? Auf dem Oktoberfest? Menschenmassen und eine geteerte Straße. Nicht schön, gar nicht schön! Bedankenswerter Weise ging es Richtung Schierke nach 2 km links in den Wald und nach einem weiteren Kilometer nochmal links...Ruhe! Keine Mountain Biker, Renter- und Schülergruppen - kein Lärm! Dann sind wir fröhlich die letzten 6 km in Ruhe gewandert...von ein paar notwendigen "Gehst du Fuss oder ich kneife" Ermahnungen mal abgesehen.

Der Wald im Harz ist übrigens in einem für Laien sichtbaren desolatem Zustand

Tannen brauchen keine Nadeln

In Schierke am Parkplatz angekommen musste Fred noch eben Harz Monster Coaster fahren und dann ging es direkt zum Klosterfest nach Walkenried.

Da haben diverse Klöster im Rahmen eines Festes ihre Waren angeboten. Ich habe mir bei den Zisterziensern aus Kaufbeuren Badesalz erworben und kurz überlegt mir eine original Matruschka bei den Ortodoxen zu kaufen...bei den mit den langen Bärten (Gattung habe ich vergessen) habe ich voll biologischen Pflaumenkuchen gegessen und mich gewundert was Eremiten auf so einer Veranstaltung machen. Schön war es.

Dann nach Hause...meine Füße sind müde..ich auch! Morgen wandern wir ordentlich sagt Freddy. Molly ist schon im Wagen eingeschlafen...


Freitag, 21. September 2012

Was für eine Ruhe!

Das Navi war mit den richtigen Daten programmiert, und wies uns den Weg durch den auf den letzten Metern doich recht einsamen Wald. Bad Sülzhayn ist ein echt netter Ort, doch leider ist hier viel zu wenig los. Gut für uns, denn wir wollten ja Ruhe. Die bekommen wir hier definitiv!

Im Ort gibt es neben einigen eingefallenen ehedem sehr schönen Gebäuden auch noch solche, die noch heute schön sind (und nicht eingestürzt). Vorhin haben wir gelesen, dass die Übernachtungzahlen hier in den 1920er, als das hier das "Davos des Nordens" genannt wurde, höher waren als die in Garmisch heute. Heutzutage ist davon nur noch etwas zu erahnen.

Die Abgeschiedenheit hier haben ein paar Holländer wohl gedacht ausnutzen zu können. Sie hatten unter dem Vorwand das alte Gebäude, welches sie für einen Appel und'n Ei erworben hatten , wieder renovieren zu wollen versucht ein etwas einträglicheres Geschäftsfeld zu nutzen. Die Hanfaufzucht.
Leider ging das aber nach hinten los. Irgendwann -so die Dame aus dem Café im Ort- standen allerdings zimelich viele Polizisten vor dem Gebäude und nahmen die Holländer fest. Tja, und so wird der Kleinvan mit den halbplatten Reifen und dem gelben Nummerschild wohl noch etwas warten müssen, bis sein Besitzer aus dem knast wieder raus kommt.

So, ich messe jetzt noch eben den im GPS aufgezeichneten Spaziergang aus. Nicole war der Meinung wir wären nur 1,5km unterwegs gewesen. Bin ich zwar anderer Meinung, aber das GPS wird es mir gleich verraten. Morgen mehr.

Dienstag, 18. September 2012

Erste Reise mit Molly

Es geht nach Thüringen ins schöne Bad Sülzhayn! Wie? Kennt ihr nicht? Dann sind wir ja schon zwei....

Eigentlich sollte es mit dem Moped ins Sauerland gehen, damit in diesem Jahr unsere Maschinen doch noch ein wenig mehr als 100 Kilometer bewegt werden - es ist ja eine Schande! Trotzdem habe ich gememmt. Ich wollte lieber bei diesem Wetter ein schönes Hotel mit Wellness und Wandern (in umgekehrter Reihenfolge). Somit geht mein Motorrad mit Winter-Additiv aus 2011 in 2013...

Freddy fiel ein, dass wir noch einen opulenten 170,- € Gutschein von Kleckermann haben, der uns aufgrund des komplett vermurksten Mallorca Urlaubs ausgestellt wurde (siehe Blog August 2011). Der muss jetzt weg! Da wir nicht wußten wie - rein in das Reisebüro unseres Vertrauens, zu unserer Lieblings-Reiseverkehrskauffrau und sie eine halbe Stunde über ihren Feierabend rumgenervt und gelöchert. Kleckermann Auswahl mit Hund und Schööööön bei unserem Favoriten Fehmarn, ging leider gegen Null. Somit weiter gesucht im Harz. Freddys und mein Begriff von Schööööön gingen dort ein wenig auseinander, vor allem nachdem Freddy den Preis für mein Schööööön gesehen hatte. Der Knauser wollte nur nicht die 25,- € für Molly und die 12,- € für seinen geliebten Ford pro Nacht berappen...der Gothische Hof ist so schön :-)

Also weiter suchen - Bad Sülzhayn! Wo ist denn das? Klingt ja blöd der Name - da wollen wir hin! Nun sind wir ab Freitag im Parkhotel Bad Sülzhayn mit Hund für 8,- € pro Nacht und werden den Brocken erklimmen (besser hinab gehen - rauf muss mich die Bimmelbahn bringen)

Es wird spannend: Wie benimmt sich Molly im Hotel? Gibt es in Bad Sülzhayn mehr als drei Häuser? Wo kriegen wir was zum Essen abends? Haben wir Handyempfang? Sprechen sie dort unsere Sprache?

Ick freu mir schon - de Molle ooch!






Samstag, 19. Mai 2012

Zu Dritt...

..war ja ein bisschen klar, aber wir sind die 500 km zu dritt zurück. Die junge Dame, nun Molly getauft, ist mit gekommen! Sehr entspannt ist sie die 5 Stunden mit nach Hause gekommen - bis auf einen kleinen Pipi Unfall im Kofferraum.

Nun wurde aus der Schwedin, nach einem Jahr Aufenthalt in Dänemark eine "Weltbürgerin" in Verden...MOLLY

Müde nach der langen Fahrt

Donnerstag, 17. Mai 2012

Ist es eine Reise?

Bei 500 km für eine Strecke ist es das!

Ich bin ja so aufgeregt und weiß nichts mit meiner Zeit anzufangen. Grund ist diese junge Dame namens "Granny"
Granny - 11 Monate
Während unserer Zypern Reise habe ich meine gut englisch sprechende Schwester mit einem Auftrag zurück gelassen: "Guck' mal nach einem Gebraucht-Clumber im näheren Europa - ein Mädchen, möglichst 2-3 Jahre alt". Gesagt getan - meine Schwester kennt jetzt jeden Züchter in England ;-) Aber Sie fand auch den Kennel Traddles in Dänemark, die eine kleine Hobbyzucht betreiben.
Die Züchterin Sheila hat insgesamt 4 Clumber - 3 Rentner und Granny als neue Zuchthündin. Leider ist Sie aber aufgrund eines Vorbisses nicht zur Zucht zugelassen worden. Bei Sheila wird es langsam eng (alle Hunde leben mit im Haus!) und so würde sie sich sehr freuen Granny in ein neues nettes Zuhause zu geben um sich eine neue Zuchthündin zu besorgen. Unser Glück!

Wir fahren heute also nach Gorlev, Dänemark um uns dort vorzustellen. Sheila will nämlich gucken ob wir passen. Somit hat sie uns auch gleich ihr Hühnerhaus (dänischer Ausdruck für Gästehaus - wir mussten aber erst mal unsere Dänischlehrerin Inger hierzu befragen...) zum Übernachten angeboten. Also heute hin - morgen zurück.

Nun schauen wir mal, ob wir morgen zu Dritt sind....

Dienstag, 15. Mai 2012

Letzter Tag und Lefkosia, die Zweite



Morgen schon wieder nach Hause! Ich hatte mich gerade erst an Griechenland, ähm Zypern, gewöhnt und wir haben eine klasse Taverne mit Aussicht und gutem Essen gefunden, nachdem die ersten Versuche doch eher Frittenbuden Charakter hatten.

 Heute waren wir nochmal in Lefkosia/Nikosia um doch noch in den türkischen Teil zu gelangen. Dort war es noch ein wenig ärmlicher als im Südteil und wenn man drei Straßen von den "Original Gucci" Ständen weg war, fühlte man sich wie auf einem Dorf. Einen super Fotoladen haben wir entdeckt, der einen gut in Szene setzen kann. Jeanette, meine Schwester, hätte Freude gehabt an den gelungenen Schwarz-Weiß Portraits.

Der Laden

Die Portraits

 Danach waren wir in einer alten restaurierten Karawanserei essen - lecker und günstig und sehr zu empfehlen. Selbstgemachte "Ravioli" mit Ricotta Füllung und Minze - super!

Dann rüber in den Südteil - die Merian Stadtbummel Tour ablaufen und voll versagt. Wir haben nichts gefunden von den angepriesenen Sehenswürdigkeiten. Die Stadtverwaltung hat es immer wieder geschafft und mit kleinen Schildern in die Irre zu treiben. Kilometer haben wir dennoch genug gelaufen und sogar ein Haus mit roten Lampen und leicht bekleideten Damen in Schaufenstern gefunden :-)
Das Einzige was beruhigt - man trifft alle 100 m andere Touris aller Nationalitäten, die verirrt Karten vor sich halten und fragend gucken..nicht nur wir sind doof!

Ab nach Hause zum letzten Abend!

Montag, 14. Mai 2012

Die Türkei und mein Pass im Ferienappartement

Tja, ich bin ehrlich - ich hätte Freddy umgebracht wenn ihm das passiert wäre, aber was soll man tun :-) Nachdem wir heute vormittag in Nikosia gelandet waren und auch zügig ein Parkplatz in Altstadt-Nähe fanden, wollten wir flott rüber in die "occupied zone" - bekannt als freie Republik Nordzypern oder von mir laks "zu den Türken" genannt. Tja, ich gucke in meine neue Reisehandtasche (die alte ist ja in Mallorca verschwunden und noch nicht wieder nach Hause gekommen!) und sehe meinen internationalen Führerschein und meinen Impfpass (ganz wichtig!!!!) Super FRAU GADE! Kurzes Flirten mit der Beamtin am Einlass, das ich sogar zwei Führerscheine dabei hätte - nix! Die freie Nordzyperin war stur! Ich kann nicht auf die andere Seite der einzig geteilten Hauptstadt Europas. Mein Angebot 2 Stunden in einem Cafe auf Herrn Fred zu warten, wurde abgelehnt.
Grenze an der Botschaft des Vatikans


Naja, so ist es nun - gehen wir halt in Museen und kommen morgen wieder. Sind nur 40 km, also kein Thema. Museen haben aber Montags zu...hmmmm! Gehen wir halt an die Stadtmauer und noch ein wenig durch die Fussgänger Zone und schlürfen einen Cafe Latte. Lefkosia/Nikosia ist im Innernstadtbereich ganz schön klein - nach 1,5 Stunden haben wir alle Gassen doppelt abgelaufen.
Das Kleid ist unvorteilhaft - aber die Gasse ist typisch!

Schlussfolgerung: Ab nach Larnaka und Zyperns schönste Strandpromenade stürmen! Jawoll!

Kaum aus Lefkosia/Nikosia raus wird der Himmel schwarz und es kommt ein richtiges Gewitter runter mit ordentlich Zentimeter Wasser auf der Autobahn und dicken Blitzen! Spontan beschließen wir das Strandpromenda bei Gewitter doof - Nachmittagsschläfchen im Appartment aber gut sind. Nach Hause und ein Stündchen auf das Ohr gehauen.

Nun sitzen wir im Bloggerhimmel und bloggen frisch ausgeruht bevor es, wo auch immer,  zum Abendbrot essen geht..

Sonntag, 13. Mai 2012

Kleinigkeiten des Alltags...


Bisher präsentiert sich Zypern von seiner guten Seite. Duchgehend schönes Wetter bei 25°C, die sich in der Sonne aber auch mal wie 30° und mehr anfühlen. Zum rot werden reicht es jedenfalls.. ;-(

Rot sind übrigens auch die Nummernschildern der Mietwagen. Ich weiss nur nicht genau, ob das heißt: "Den dürfen sie anhupen, der ist sowieso Schuld", oder doch eher "Achtung, fährt wahrscheinlich sonst auf der anderen Strassenseite". Angehupt wurden wir jedoch bisher tatsächlich nur in diesen Monsterkreiseln mit drei Spuren im Kreis, und das noch verkehrt herum... Das ging aber sowohl Nicole als auch mir so, liegt wohl doch am roten Nummernschild.

Als Beifahrer ist das so ne Sache in 'nem Rechtslenker. Man meint ständig das der Fahrer VIIIEEEEEL zu weit links fährt und GANZ BESTIMMT gleich irgendwo gegen fährt. Das allerdings ist bis jetzt noch nicht vorgekommen und hat wahrscheinlich eher mit der ungewohnten Perspektive zu tun.

Ach ja, so ein Mietwagen will auch mal getankt werden. Ich glaube ich schreibe mal ein Buch über die Tanksitten der Welt. Nachdem in Amerika ja schon am Tankprizip fast verzweifelt bin, bin ich diesemal nach Bekunden von Nicole (die den Tankwart im Rückspiegel gesehen hat) nur etwas böse/erstaunt angeguckt worden. Ich hatte doch tatsächlich angefangen selbst zu tanken! Scheint hier nicht so üblich zu sein, denn der Tankwart liess es sich nicht nehmen die letzten Tropfen Kraftstoff selbst in den Tank plätschern zu lassen. Gekonnt hat er es dann trotz quasi vollen Tank geschafft, auf einen vollen Eurobetrag zu kommen. Bei €44,- habe ich im dann den Euro Wechselgeld mal als Zeichen meines nicht bösen Willens überlassen... Bezahlt wurde nämlich in bar vor Ort bei ihm und nicht im Kassenhäuschen. (Das kenne ich nur noch aus gaaanz frühen Erinnerungen von Fahrten in dem hellgrauen VW Käfer mit meinem Opa...) Die wichtigen Sachen stehen halt doch irgendwie nicht immer Reiseführer.

Wieviel Trinkgeld hier in den Restaurants angemessen, bzw. landestypisch ist, stand in unserem Reiseführer auch nicht drinne. Mit den bei uns üblichen Aufrundungen oder 10% sind wir allerdings bis jetzt ganz gut gefahren. Zumindest hat uns keiner etwas hintergerufen, oder uns gleich die Schuhe geputzt oder so...

Was hier übrigens auffällt sind die kleinen weißen Tanks überall auf den Dächern. Da dort meist auch noch ein kleinerer Tank drunter ist und zudem zwei Solarzellen dabei sind, ist das wohl die Art und Weise hier warmes Wasser zuzubereiten. Wobei ich noch die Theorie habe, dass die etwas größeren weissen Tanks so eine Art Zwischenspeicher sind, falls mal was mit dem Druck im Wassernetz ist... (Da muss ich mal die Kollegen zu Hause befragen). [Nachtrag nach Internetrecherche: Zwischenspeicher für "Trink"wasser, welches man dann lieber nicht trinken sollte, und Warmwasserspeicher... Wir trinken vorsichtshalber aus Flaschen, aber somit klärt sich auch das Rätsel der zwei Wasserhähne in der Küche: Einer direkt ans Netz angeschlossen, der andere via Wasserspeicher]

Auf jedem Dach das gleiche Bild...


Weiss ist im übrigen auch der Halloumi Käse. Der ist eine Mischung aus Schafs- und Ziegenmilch, und obwohl das für mich nicht gut klingt (Ziegenmilch, määääähhh, neeeeeee), ziemlich lecker! Ich glaube ich habe Nicole schon mindestens sechs mal gefragt, ob es den auch bei uns zu kaufen gibt. War mir vorher nie aufgefallen. Der Käse quitscht zwar beim Kauen etwas, ist aber in der Tat sehr lecker. Und wegen der Konsistenz zerläuft der bestimmt nicht beim Grillen. Das wird dann zu Hause mal ausprobiert. (Wenn man denn mal Grillen kann...) Hier riecht es schon den ganzen Tag nach Grill, ist ja schließlich Sonntag!

Wir waren mit dem Mietwagen mal über die Berge hier in Sichtweite auf der Suche nach einem Restaurant für den Abend, und sind nicht nur am Meer angekommen (Kristallklares Wasser aber leider Kiesstrand), sondern auch an Zitronen- und Orangenplantagen. Ich wollte schon immer mal wissen, wie eine frisch vom Baum gepflückte Orange schmeckt. Also musste Nicole auf dem Rückweg vom Meer da mal kurz anhalten. Ich habe mich dann in die Bäume geschlagen, und bin mit vier frischen Orangen wiedergekommen. Zuhause wurde dann gleich probiert. Eeeeehm, naja Orangen sind auch weitesgehend Zitrusfrüchte, nicht wahr? War zwar ganz lecker, muss aber wohl ne Sorte für Saft oder so gewesen sein.



Heute Mittag haben wir mal total landestypisch gegessen (*hüstel*): Nachdem das Restaurant zur goldenen Möwe zum Kaffeelieferanten der Wahl erkoren worden war, fiel mir beim letzten Besuch doch dieser "Greek Mac" ins Auge... Nun denn, Nicole hatte heute Mittag wieder Kaffeedurst und ich stellte fest, dass ein paar Kleinigkeiten im Kühlschrank fehlten. Also mal kurz ins Auto runter zum Supermarkt mit angeschlossenen McD Restaurant und schwupps hatten wir Mittagessen... Warum es bei uns allerdings kein "Mac Germany" gibt, mit Fleischkäse und Sauerkraut, oder so weiss ich auch nicht. Der Greek Mac jedenfalls war ganz OK, keine besondere Überraschung, aber trotzdem gut.

Zu guter Letzt gibt es hier noch über eine höchst sympathische Angewohnheit der Zyprier zu berichten. Heute morgen um 8.45h fingen die Kirchenglocken an zu läuten. Meine Einstellung zu Kirchengeläute, dessen Lautstärke und Umfang ist ja einigen bekannt. Hier allerdings wurde ich positiv überrascht: Eine kleine Glocke (vielleicht Milchkannengröße) wurde gebimmelt, und just als ich dachte: "Na, gut, dann eben auch hier..." war es schon wieder vorbei. Hat nicht einmal eine Minute gedauert. Sehr sympathisch!

Das Leben als Blogger ist schon hart... ;-)


Samstag, 12. Mai 2012

Der Atalante Trail: "Das ist doch kein Schnee!"


...Oh doch! Denn ansonsten wäre Nicole sicherlich nicht beseite gesprungen, als dieses weiße runde Geschoss angeflogen kam. Aber der Reihe nach!

Heute war das Trodoos Gebirge dran. Da war so ein 9km+x langer Wanderweg rund um den Berg "Olymp" beschrieben, den wir außerdem auch noch empfohlen bekommen haben. "Unbedingt machen!"; lautete der Hinweis. Also gut. Auf den Gipfel (also mal den Olymp besteigen) ging leider nicht. Das Ding ist oben vollgestopft mit Radar und Sendemasten. Also drumherum... Das Gebirge liegt ca. 85km von der Ferienwohnung entfernt, was etwas über eine Stunde Anreise bedeute. Die ersten km auf der Autobahn liefen ganz gut, aber dann im Gebirge, musste Nicole des öfteren den dritten oder sogar zweiten Gang bemühen. In den höherwertigen Fahrstufen lief dank der zweistelligen Steigungen nichts mehr. Trotzdem sind wir oben angekommen. Kurz die Lage sondiert, das Post Office gefunden und los!
Der Weg führte uns immer höher, vorbei an echten Panorama Hinguckern. Der vorläufige Höhepunkt war dann das Erreichen der 1750m Marke. Von dort aus gab es schon ein recht hübsches Bild von der Landschaft, die somit größtenteils unter uns lag.

...da dachten wir noch sehr viel höher würde es wohl nicht gehen.. Irrtum!





Nettes Panorama auf 1771m


















Dachte ich noch sehr viel höher würde es nicht gehen, wurde ich überrascht. Kurz nach Erreichen der 1800m Marke fiel mein Blick nach rechts. Bei den Temperaturen musste ich zweimal hinsehen, aber dort lag tatsächlich noch Schnee. Mein Hinweis an Nicole wurde dann mit einem "Das ist doch kein Schnee!" beantwortet. Ich hab es dann kurzerhand mal eigenhändig geprüft. War doch welcher! Die beiden Schneebälle, die daraufhin ihren Weg auf den selbigen mit der dort stehenden Damen fanden wollte sie jedoch nicht abbekommen. Tse, tse... Wär doch erfrischend gewesen. Etwas weiter den Weg runter wurde es mit Schnee immer mehr, und der Weg führte uns immer höher. Hätten wir doch die Sauerstoffgeräte mitnehmen sollen?

Die magische 1800m Grenze?

Nicole prüft eigenfüssig auch noch mal den Schnee.. Ja, ist kalt!















In bester Reinhold Messner Manier sind wir aber ohne weiter. Kurz darauf hörte der Weg durch den Wald dann auch auf. Wir standen an einer Strasse. Im GPS und den dortigen OSM Karten war noch ein weiterer Trail  eingezeichnet, der zurück führte, im Reiseführer war eben dieser auch erwähnt, aber so ganz sicher waren wir uns nicht. Ob Nicoles Hüften haben wir uns dann für den laut GPS kürzesten Weg entschieden. Das waren dann drei Kilometer Landstrasse, die uns aber immerhin (man mag es kaum glauben) an zwei Skiliften und dem Haupthaus der Zypriotischen Skifahrervereinigung vorbei führten.
Hier wäre auch noch die letzte Möglichkeit gewesen bis kurz unter den Gipfel des Olymp zu kommen. Das haben wir dann aber wegen des 2km hoch und selbige wieder runter abgewählt.

Nur 2km bis zum Gipfel. Allerdings als Sackgasse und oben nur "Zutritt verboten"


Nach der Wanderung sind wir noch kurz bei einer Forellenfarm auf 1207m in dem dortigen Restaurant eingekehrt. Das Essen hatten wir uns verdient!
Kurz vor "zu Hause" haben wir noch einen kleinen Halt am Supermarkt eingelegt, ein paar Kleinigkeiten besorgen. Und selbst auf dem Parkplatz war dann die besondere politische Lage Zyperns zu spüren. Neben einem UN-Fahrzeug parkt man schließlich auch nicht alle Tage!

..auf dem Parkplatz des örtlichen Supermarktes


Mal sehen, wie das dann im geteilten Nicosia wird. Das steht nämlich als nächstes auf dem Programm...

Zu Fuss um den Olymp

Erst noch eine makabre Geschichte von gestern abend. Nein, nicht die Tatsache, das ich ein wenig zu flott zu unserem Fischrestaurant am Meer unterwegs war und der nette Herr Polizist mich per Laser abgeschossen hat. Es geht um eine Begebenheit am Pool, während wir da surfender Weise herum lungerten. Erst sprang irgendwas mit einem lauten Platsch in den Pool. Eine Ratte! Naja, die können ja schwimmen und so haben wir mit einem Grinsen der Dame beim Baden zugeschaut. Tja, aber Zypern ist die Insel der Katzen! Und da war sie auch schon, die Haus- und Hofkatze der Anlage und wollte sehr ernsthaft ihren Job machen. Ratte aber nicht doof, lieber nicht auf dem Pool raus gekommen. Ratte musste schwimmen, schwimmen und schwimmen, ich fand es makaber und wollte die Katze kurz verscheuchen, damit die Ratte abhauen und die sich woanders metzeln könne, aber Katze war ernst und ließ sich nicht verscheuchen. So eine ungeimpfte Halbwildkatze wollte ich auch nicht anpacken, also habe ich den Ring verlassen. Keine Ahnung wie es ausgegangen ist, aber es war definitiv ein spannend makaberes Schauspiel!

Nun zum heutigen Tag, wir sind heute am späten Vormittag los Richtung Troodos Gebirge - wandern gehen. Hingeflitzt, der 1 liter Kia musste zeitweise im 2. Gang die Berge hochschnaufen und auf 1700 m Höhe waren wir da. Der Merian empfielt eine Tour "Nature Trail" ab dem Postamt in Troodos. Also machen wir die doch...4 Stunden laufen! Ein Klacks, da kann man bestimmt zwischendurch einen Kaffee einsacken oder zu diesem lecker Forellenladen der im Nachbarort so angepriesen wurde. Der Nature Trail ist wirklich eine tolle Sache und man hat ganz viel "Guck mal" zwischendurch, aber mit Kaffee ist nichts! Gut das wir Wasser mit hatten.
Panorama

Leider nichts zu knabbern und am Ende war ich ganz schön unterzuckert und konnte plötzlich die letzten Kilometer wieder ganz schnell gehen :-)

Währende des Weges hatten wir einen Chromstollen, Bäche und man glaubt es nicht, bei 25 Grad Celsius, Schnee! Ab 1800 Metern lag noch Schnee - da ich nur Bermuda und T-Shirt an hatte, habe ich mich allerdings geweigert einen Schneeengel zu machen.

Freddy im Schnee


Am Ende waren meine Hüftgelenke ebenso platt wie Freddys Füße, aber wir sind ohne große Rast nur 3,5 Stunden unterwegs gewesen. Helden des Wanderns!

Aufgrund meiner schlechte Laune produzierenden Unterzuckerung, sind wir im Anschluss schnell in die Forellenzucht auf 1700 m Höhe gefahren und habe eine gegrillte Forelle mit Salzkartofflen gehabt. Nun ist alles gut und wir brausen gen Heimat! Füße hochlegen...

Freitag, 11. Mai 2012

Rumlungern...

Nachdem ich gestern nachmittag sooooooo müde war - habe ich angefragt bei meinem Holden wie es mit einem Pooltag aussieht. Wie geahnt wurde der Vorschlag mit Begeisterung aufgenommen! Nun habe ich heute schon ein paar hundert Seiten Thriller gelesen - mich nass gemacht im Wasser und checke nun meine Emails und gucke Bilder von Jeanettes Clumber Suche. Voom of Wolliebourne...cooler Name!

Außer dem obligatorischen Essensmahl wird heute also nicht mehr viel passieren...morgen mehr! Da geht es nach Nicosia oder in die Berge :o)


Freddy beim Testen der Wasserqualität

Kultour

Heute wollen wir uns ganz in den Westen nach Paphos wagen. Da sind die ganzen antiken Stätten an einem Ort. Schicke Sache und um zu üben fahre ich die 70 km Autobahn. Mein Linkshändertum und mein Renn-Gen helfen mir spontan weiter. Ich kann gut links, nur das schalten mit der falschen Hand läuft nicht so. Bei Aufregung (Kreisel!) lande ich gerne mal im 4. statt im 2.Gang, was zügigem Vorankommen entgegen wirkt - dumm vor allem im Kreisel wenn man behupt wird!


In Paphos angekommen und nachdem wir den weltschattigsten Parkplatz gefunden hatten, erst mal los: Kultur! 2000 Jahre alte Mosaike, Säulen, Burgen, Gräber mit und ohne Säulen, ein Amphittheater, ein Kastell und so weiter. Die Zyprer sind definitiv reich an Geschichte. Natürlich sind wir auf dem Nachhause Weg auch noch den Schlenker in Aphrodites Kirche und der Stelle, wo sie aus dem Meer kam, gefahren.
Freddy inmitten von Kultur


Dann war ich platt und müde und wollte nach Hause. Schnell noch in den Supermarkt ud bei McDo's einen Latte holen dann auf mein Bett - noch mehr Sonne wäre meinen Schultern nicht so zuträglich...


Blick aus Haustür

Donnerstag, 10. Mai 2012

Open Street Maps und alte Steine

Wie ich leider zu kurz vor der Abreise festgestellt ahbe, hat mein Navi zwar alle Karten von Europa drauf, aber das mediterane EU-Mitglied Zypern fehlt. Hmmm... Das Schild mit dem Navi und Upgrade für €2,- pro Tag haben wir erst im Auto auf dem Weg ins Quartier diskutiert. Ich hatte es am Europcar-Schalter schlicht übersehen. Nun denn. Nachdem ich mein (routingfähiges) Outdoor-Navi von Garmin dabei habe, genügte ein Blick ins Internet um die Prozedur für die Umwandlung (der mittlerweile ganz brauchbaren) Open Street Maps Karten in ein Garmin kompatibles Format herauszufinden. Gesagt, getan, schwupps war die Datei erzeugt. Eine separate Micro-SD befand sich "rein zufällig" im Reisegepäck und voilá: Wir haben ein Navi. Ist zwar nicht so komfortabel wie zu Hause, weil die Abbiegehinweise beschränken sich auf ein "Piep Piep" statt einer Ansage, aber das hätte bei komischen Strassennamen und der wahrscheinlich nicht zu deutenden griechischen Aussprache eh nichts genützt. Aber das Ding kennt sogar die Koordinaten der "alten Steine" und zwar direkt in den diversen archeologischen Parks. Das ist dann doch auch irgendwie gut.

Dass die Open Street Maps Foundation jetzt erstmal eine kleine Spende bekommt, erwähne ich nur kurz am Rande.. ;-)

Zu den alten Steinen: Heute waren wir in Paphos im westlichen Teil der Insel. War zwar eine etwas längere Anreise, aber dank Autobahn doch einigermaßen flux erledigt.

Die Eintrittspreise für die archologischen Stätten belaufen sich scheinbar immer auf €1,70 und vielfachen davon. Mehr als €3,40 pro Nase haben wir allerdings noch nicht berappt.

Zuerst haben wir den arhologischen Park von Paphos besucht. Dort gibt es diverse Ausgrabungen zu bestaunen. Der Hammer war ein mehrere hundert qm grosses Haus, in dem ebensoviele qm Mosaikfussböden zu sehen waren. Wenn man bedenkt, dass die dann so um die 2000 Jahre auf dem Buckel haben, und was die damals schon so hinbekommen haben. Nicht schlecht! Mich hat es jedenfalls beeindruckt!

Dann noch mal kurz durch den Hafen von Paphos und an dessen Ende für -genau!- €1,70 in die Überreste (also genau einem Turm) von 'nem Hafenkastell gegangen. Auf dem Weg zum Auto zurück gab es an der ersten Eisbude (die wir dringend nötig hatten) aber keine Bedienung. Ein paar Meter weiter stand aber jemand bei einer Kühltruhe. Service scheint seinen Preis zu habe, das Eis war eigentlich viel zu teuer, aber wir haben es trotzdem gekauft.

Dann sind wir weg vom Hafen, weiter zu den Königsgräbern. Dort sind auf diversen ha Land überall kleine Gruften und Keller, manchmal auch größere Strukturen errichtet worden. Aber überall sind Grabkammern in den Sandstein gehauen worden. Mann-oh-meter, muss das gedauert haben!

Von den Königsgräbern wollten wir dann zum Felsen der Aphrodite, die hier in Zypern an Land gestiegen sein soll. Immer den braunen Schildern (die für die Touris sind) nach, und schwupps standen wir vor irgendsoeinem Ferienresort mit dem trügerischen Namen: Aphrodite Hlls. Der Aufpasser am Eingang liess uns dann aber freundlicherweise kurz reinfahren, damit wir umdrehen konnten. Dann doch den anderen braunen Schildern nach... Da standen wir dann wieder an so einer Ausgrabungsstätte, aber immer noch nicht am Aprodite Felsen... Naja, wo wir doch schon mal hier waren... Ah, ja: Aphrodites Ruhestätte! Nun denn. Eintritt: mit €3,40 wieder am oberen Ende der Eintrittsgelder ;-) Ganz nett anzusehen, was die dort so alles ausgebuddelt hatten. Und sie haben herausgefunden, dass die Anlage vom 13. bis zum 16. Jahrhundert als Zuckerraffenerie genutzt wurde. Das hat ihr allerdinsgnicht so gut getn, weil dabei wohl viel kaputt gegangen ist.

Beim Lesen der vielen Tafeln, die dort angebracht waren habe ich auch den Namen des Aphrodite Felsen herausgefunden: "Petra tou Romiou". Na da soll mal einer drauf kommen. Der Reiseführer jedenfalls nicht. Aber dank der Open Street Maps Karte mit ihren an der Stelle ausführlichen POIs haben wir den Felsen dann auch gefunden.

Angekommen stellte sich das ganze als Kiesstrand heraus mit einem: -naja- Felsen. Klettern streng verboten! Ja, denn: Ein, zwei Fotos machen und ab nach Hause. Das war nicht so ergiebig. Aber wir hatten vorher ja schon genug gesehen.

Kurz vor zu Hause haben wir uns im örtlichen Supermarkt noch mit weiteren Getränken -unter anderem zypriotischen Wein- und dem ebenfalls zypriotischen Halloumi Käse versorgt. Wie der schmeckt wird in Kürze verraten!

(Ach ja: Foto gibt es demnächst auch, ich habe heute die Kamera in unserem Haus vergessen... Zum INternet müssen wir ja immer in die "Hauptanlage"...)

Mittwoch, 9. Mai 2012

Motto des Tages: Sinnloses Rumfahren oder auch wir sondieren die Lage

Aufgewacht um 6.03 Uhr - geht gar nicht! Habe mich erst mal umgedreht und noch ein wenig weiter geschlafen. Um 8.00 Uhr war dann aber Schluss. Ich war wach!

Erst mal einen schönen Instant Kaffee machen - ein Pfund deutschen Kaffee habe ich zwar mitgeschleppt, aber ohne Maschine oder Filter geht es nun mal schlecht. Hier im Supermarkt gibt es aber weder Filtertüten, noch sonst was. Alles voller gefriergetrockentem Kaffee.  Ein Volk der Instant Trinker, diese Zyprioten - schließe mich diesem Ritus spontan an!

Mit dem Buch auch die Terasse - netter Morgen!

Wir wollen heute mal die Lage peilen, also rein in den Wagen und rauf auf den Berg. Nette Landschaft. Nach ein paar Schlenkern, die erste Sehenswürdigkeit, ein Nonnenkloster, aber das hat schon zu. Dies wird uns heute noch ein paar mal passieren - die Zyprer arbeiten gerne vormittags! Nach ein paar Serpentinen mehr und einen kurzen Stop an einem Aussichtspunkt (ich wollte im Wagen auf den Taschen sitzen bleiben, aber Freddy hat mich überredet doch aus dem Wagen zukommen!) habe wir ein UNESCO Weltkulturerbe entdeckt und natürlich angeguckt. Wir waren bei den Ausgrabungen von Choirokoitia. Die Zyprioten haben dort mit 1000 Leuten in so kleinen runden Steinbauten gewohnt. So von der Optik ungefähr wie kleine Gülletanks nebeneinander :-)

Weiter durch die Pampa, auf Schotterpisten und im Kreis (á la: Hier waren wir doch schon?) und zuletzt dann doch nach Limassol - mal durch die Altstadt flanieren und den Pier begutachten. Nach gefährlichen Verkehrsmanövern (dreispuriger Kreisel links herum mit ordentlich angehupt werden) und tausend engen Einbahnstraßen haben wir einfach geparkt und sind rumgelaufen. Richtig waen wir definitiv, denn Souvenirladen war an Souvenirladen. Den Pier, samt Promenade haben wir nicht gefunden, nur einen hohen Zaun, der die gesamte Strandpromenade zu gemacht hat mit dem Aufdruck - hier wird alles mit EU-Geldern hübsch gemacht, oder so ähnlich. Schade - kein Wasser zu sehen - also zu den Markthallen, die aber geschlossen waren...ist ja nachmittag! Na denn, auf in ein Café und dann weiter - wieder rausfinden aus den Einbahnstraßen. Ich fange an Navis zu lieben!

Auf dem Nachhauseweg noch ein paar Restaurants angeguckt, für später und dann an den Pool und relaxen - Tag 1 endet mit Bloggen am Pool mit einem Bier - so lässt es sich leben.

Achja, ich habe ein neues Lieblingsinsekt "Den Taubenschwanz" Sieht aus wie ein Kolibri ist a ber eine Mischung aus Maikäfer und Schmetterling - dicker Schmeterling ginge auch...so niedlich!


Dienstag, 8. Mai 2012

Puh, geschafft..

...dabei ist es doch gar nicht so weit.

Das Fliegen war heute ja die kleinste Übung, aber der Weg zum Flughafen in Hamburg alleine... Erst dieser Unfall, durch den wir gerade noch so durchgekommen sind und dann der völlige Stillstand vor dem Elbunnel. Da gings dann ja nach viel zu langen fünf Minuten rumstehen glücklicherweise weiter. Dass das Navi uns dann irgendwie "eher von hinten" an den Parkplatz rannavigert hat, war dann auch nicht mehr so schlimm, denn Autobahn-Malheure gabs ja schon genug zur frühen Stunde... Naja erstmal in Hamburg eingestiegen, dann bei den Ösis noch ne Stunde rumgehangen und kurz überlegt, ob wir "Würstl mit Saft" bestellen, und weiter gings.
(Die Würstl mit Saft wurden es dann noch nicht, sondern nur ein Kaffe und ne Cola, wir wollten aber auch nicht rausfinden, ob mit dem Saft der aus dem Würstchenglas gemeint war, oder doch der vom Apfel...)
Angekommen noch ein wenig aufs Gepäck gewartet und ab zum Autovermiteschalter. Ein paar Dellen und Schrammen waren ja schon eingezeichnet, aber dass die ganze linke Seite eher nicht mehr so hübsch war, hatte keiner vermerkt. Also wieder zurück zu "Julie" an den Schalter, die hat das ganze dann gegenzeichnet und fertig.

Wenn da nicht das Problemchen mit dem Verlassen des Parkplatzes gewesen wäre. Mit dem Steuer und dem Schlatknüppel auf der falschen Seite will man ja auch nichts verkert machen, und so sind wir dann zwei Ehrenrunden auf dem Parkplatz gedreht, bis wir runter kamen. Ein freundlicher Herr erklärte uns, dass das alles ganz neu sei und wir die Pfeile erstmal ignorieren sollten. Gut das ging dann auch.

So konnte es dann losgehen. Ungehemmt rechts überholen, und keiner nimmt es einem übel... ;-)
Am Zielort angekommen (übrigens mangels Abdeckung der herrkömmlichen Navis,die Zypern nicht imProgramm haben, mit Papiernavi), war dann erstmal keiner da. Ne Rezeption gibt es es erkennbar nicht, aber ein Schild mit Telefonnummer. Erstmal angerufen, und schwupps stand fünf Minten später "Maria" auf dem Hof uns zeigte uns unser Domizil. Hübsch!

Alles ausladen, raus aus den langen Klamotten und in "kurz" geschmissen. Flux einkaufen im örtlichen Supermarkt. Das war dann auch erledigt und zum Abendbrot waren wir dann in der "Olive" zu Gast. Einigermaßen lecker und in "zu Fuß" Nähe.

Mangels WiFi-Empfang in der Wohnung mal schnell in WordPad vorgetippt und gleich noch mal rüber in den anderen Teil der Anlage. Der hat nämlich WiFi...
Und dann ist auch gleich Bett-geh Zeit, denn schließlich hat heute morgen der Wecker um 3.00 Krach gemacht. Da wir auch nboch eine Stunde "vor" sind, ist es hier auch schon dunkel, so dass mit dem zeitigen schlafen gehen gar nicht weiter auffällt.

Mal sehen was morgen so auf dem Programm steht... Wir werden berichten!

Zypern, die Hinfahrt

Wir sind da, endlich bei den Griechen! Jaaaa! Korrektur von Fred: Freie Republik Zypern - die sprechen nur Griechisch! Also, endlich bei den Zyprioten!

Nachdem wir auf dem Weg nach Hamburg durch einen wirklich grausamen Unfall gefahren sind, wo weder Polizei noch Krankenwagen eingetroffen waren und ein komplett zerknüllter Wagen auf dem Dach lag, kamen wir superpünktlich zum Flughafen. Freddys Nerven lagen allerdings schon blank :-)
Nach dem kurzen Hüpfer nach Wien ging es auch zeitnah weiter nach Larnaka auf Zypern. Irgendwo um uns rum saß jemand der sehr nach Mensch gerochen hat...puuuuh! Das kann einem nach 2 Stunden auch ein wenig auf die Geruchsnerven schlagen.

Nun sind wir da und haben auch schon unseren Kia Picanto in Beschlag genommen. Freddy hält sich wacker beim Links fahren und schalten, nur manchmal wird mir noch Angst und Bange, wenn er das mit dem vielen Wagen auf der falschen Seite noch nicht so drauf hat und ich meine er rast mit mir direkt auf die Mauer zu.

Unser Appartement war für 5 Personen bestückt :-) Wir haben ja 2 Schlafzimmer und ich weiß nicht wo hier 5 Leute wohnen sollen, aber egal. Für uns 2 ist es perfekt, auch wenn die Bettprobe noch aussteht. Unser Bad hat einen Whirlpool (den ich im Sommer nicht brauche), der große Pool ist draußen gleich nebenan. Blick von Miniterasse auf die Autobahn - ein wenig seltsam, aber man hört nicts bis wenig von den Autos. Leider ist das WLAN in der anderen Anlage auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Macht aber nichts - gehen wir halt hin um Emails zu checken und zu bloggen.

Im riesen Supermarkt mit dem Restaurant zur gelben Möwe waren wir schon den Grundbedarf einkaufen. Haferflocken, Kerzen, Bier, Weetabix, Milch und Philadephia. Nun kann das Frühstück morgen kommen...

Es ist dunkel und ich bin müde! Gute Nacht!

Montag, 7. Mai 2012

Am Gate...

...sitzen ist toll.

Nachdem auf dem Weg zum Flughafen auf der Autobahn ein frischer Unfall vor uns lag (Vollsperrung haben wir dann später im Radio gehört), und dann noch vor dem Elbtunnel der Verkehr plötzlich komplett still stand wurde ich doch etwas nervös. Soooooo üpig war die Zeit dann doch nicht bemessen.

Der Computer Check-in ging dann aber flux und schon waren wir auf dem Weg zum Gate.

...und da sollen wir jetzt einsteigen. Bis nachher!

Beste Aussichten!

Beim Blick auf die Wettervorschau kann ich doch glatt vergessen, dass ich eben noch in Winterjacke die letzten Besorgungen in der Stadt gemacht habe.


So, jetzt aber man ran ans Koffer packen...

Samstag, 5. Mai 2012

Packen oder nicht packen, das ist hier die Frage!

Nachdem ich beim letzten Mal über mehrere Tage gepackt hatte und prompt die Hälfte vergass, gibt es diesmal wieder die "Ich schmeiß alles innerhalb von 20 Minuten in die Tasche" Aktion. Aber wann? Jetzt? Morgen abend? Montag? Lebenswichtige Fragen...anscheinend habe ich nicht genug zu tun....denn Freddy hat noch nicht einmal begonnen und der packt in der Regel über 3-4 Tage....der Koffer steht jedenfalls bereit und die Vorfreude auf die klammen Griechen steigt!

Donnerstag, 3. Mai 2012

...Hotel gebucht.

Nachdem das erste Hotel ja ein wenig "zu lebhaft" war, haben wir etwas ruhiges gefunden. Nun geht es in die Traditional Houses in Skarinou. Das ist praktischerweise auch gleich etwas westlicher. Insofern praktisch, da die ganzen Angucksachen auch eher im Westen sind. Dann brauchen wir nicht so viel rumgurken. Und die abendlichen Tourikneipen in Aya Napa tauschen wir gerne gegen eine kleine nette Taverne im Dorf.

Der Reiseführer liegt schon seit einigen Tagen rum, der Parkplatz am Flughafen ist bereits reserviert, und das Wetter auf Zypern verspricht für die nächste Zeit auch nur das Beste.

Dann kanns ja losgehen!

Donnerstag, 5. April 2012

Hotel gecancelt...

...nun geht die Suche noch einmal von vorne los. Das reservierte Hotel lag in Agya Napa. Da ich gedacht hatte: "Zypern ist klein, so wie Bornholm, nur wärmer, da kommt man überall schnell hin" war mir der Ort bei der Hotelwahl nicht so wichtig erschienen. Ich habe nur auf chic, Internet umsonst, Strand, gute Bewertung, tolle Fotos und viele Sterne geachtet. Aber nichts da: Im ersten Reiseführer brüllte mich der Satz: "Agya Napa, das griechische Ibiza, der Partyort für Feierwütige...". Da ein Blick auf die Karte mir sagte , das der Ort auch noch rechts außen liegt...weit weg von allen Sehenswürdigkeiten, die interessieren ...hhhhhhmmmmm. Zweifel setzten ein.Feierort, da war doch was auf Malle. HILFEEEEEE!

Gestern abend nun haben wir unsere Reservierung storniert. Glücklicher Weise haben wir ja nicht pauschal gebucht, so war dies problemlos und kostenfrei per Klick möglich!

Für unsere Ausflüge wollen wir in die Mitte, Strandnähe muss eigentlich auch nicht zwingend, denn ich liege nicht gerne am Strand und meine gute Hälfte liegt zwar gerne rum, setzt aber keinen Fuss in "Brackwasser". Also mal die Fühler weiter ausstrecken. Die Ecke Limassol ist in der Mitte des Südteils - ideal für Ausflüge. Hotel muss ja auch nicht zwingend, Hauptsache Parkplatz für das reservierte Kia Auto und Internet für Mutti zum Bloggen...

Und was sollen wir sagen, nette Ökoapartments in den Bergen gefunden und gleich mal angefragt, ob sie im gewünschten Zeitraum noch ein "Studio" mit zwei Schlafzimmern oder wenigsten zwei Einzelbetten frei haben. Denn Freddy und ich auf 1,40 m durchgehender Matratze....aber das Thema hatten wir ja schon :-)

Drückt uns die Daumen...

Link zum Wunschdomizil